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Ab dem morgigen Mittwoch wird es für den Konsum der Onlineausgabe der Tageszeitung „Die Welt“ ein Bezahlmodell geben. Die Startseite wird kostenfrei bleiben, ebenso Artikel, die über Suchmaschinen und andere Seiten verlinkt werden. Für Leser, welche eine Zeitung der Welt-Gruppe im Abonnement beziehen, bleibt welt.de kostenlos.
Zahlen zu den erwarteten Erträgen will man seitens der Axel-Springer-AG nicht nennen. Dass man bei den Werbeeinnahmen erfolgreich sei und dass man nun die Vertriebseinnahmen ausbauen möchte, darüber wird jedoch gesprochen. Dafür sucht man nach einem dem Internetgebrauch angemessenen Geschäftsmodell. Es wird so sein, dass ein Nutzer die ersten 20 Artikel im Monat kostenlos lesen kann und dass ab Nummer 21 ähnlich wie bei einem Abonnement bezahlt wird. Die Welt ist damit die erste überregionale Zeitung Deutschlands, die ein Bezahlsystem für ihre Onlineausgabe errichtet. Vorbild ist dabei die New York Times. Es wird drei Varianten an Abonnements geben, deren Preise sich zwischen 6,99 und 14,99 Euro pro Monat bewegen. Dass man weiterhin „offen für Suche und Verlinkung“ bleiben möchte, da dies sehr wichtige Faktoren im Internetzeitalter seien, wird von der Axel-Springer-AG bekräftigt.
Wie die Konkurrenz reagieren wird, ist noch offen. Ihre Erwartungshaltung dazu geben die Mitarbeiter von welt.de nicht preis. Dass die Einführung von Bezahlmodellen für Onlineinhalte ein Risiko ist, ist ihnen bewusst. Romanus Otte, zuständig für den digitalen Auftritt, gibt zu bedenken, dass man Reichweite einbüßen werde; dies sei jedoch kein Grund zur Besorgnis. Es wird zwar dauern, bis man eine Abonnentengemeinde aufgebaut hat, aber das Bezahlmodell ist eine als „langfristiges Projekt“ gedachte Neuerung. Auch für bild.de gibt es Pläne, ein solches im kommenden Jahr einzuführen.
Bild-Quellen: welt.de
Text-Quellen: futurezone.at welt.de
Joan Z. am Dienstag, 11.12.2012 12:59 Uhr
Aber nicht der eigentliche Inhalt Man weiß es nicht genau. Bild.de soll "schrittweise" kostenpflichtig werden. Die Bundesliga auf jeden Fall, zu dem Rest ist noch nichts bekannt. ...
Vielleicht wollen sie ja auch nur testen, ob die Erfolgsstory von MTV auch im Printmedienbereich funktioniert. MTV :eek: Was war das noch mal? Ah. Ich glaube zu verstehen. Ich nutze den firefox und habe dort die Verfolgung durch websites untersa ...
Bild.de wird nächstes Jahr teilweise kostenpflichtig. Aber nicht der eigentliche Inhalt sondern Bundesligavideos als zusätzliches Angebot (afaik). ...
Nur mal zum Vergelich: Die ÖR mit einem reichhaltigen News-Angebot kosten ca. 18 Euro pro Monat. Das wären dann also 3 mal WELT oder BILD. :D ...
Bild.de wird nächstes Jahr teilweise kostenpflichtig. ...
Heutzutage ist die Internettelefonie neben Fest- und Mobilnetztelefonie immer gefragter. Per Internet zu kommunizieren ist nicht nur komfortabler und billiger, man ist zudem unabhängig von Tarifen, welche nur eine bestimmte Gesprächszeit günstig ermöglichen. Also wieso nicht auch Internet-Telefonie nutzen?
Sener Dincer am 14.06.2013, 11:47 Uhr
Bezugnehmend auf die anhaltende Protestbewegung gegen Ministerpräsident Erdogan hat nun auch der StudiVZ-Gründer Ehssan Dariani seine Ansichten offenbart. Via Facebook-Mitteilung teilt er mit, dass möglicherweise die Zeit für einen bewaffneten Kampf gegen die türkische Regierung gekommen sei – und zwar „Stauffenberg-like“.