Hike (Screenshot)
Der neue Messenger-Dienst Hike steht seit kurzem auch in Deutschland zur Verfügung. Das Angebot des indischen Unternehmens konnte bis dahin nur „in fernöstlichen Ländern“ genutzt werden, wurde jetzt jedoch auf Deutschland, Dänemark, Belgien, Luxemburg und Tschechien ausgeweitet und kann im App Store, bei Google Play und vom Windows Marketplace kostenlos heruntergeladen werden. Von den Funktionen her bietet der Dienst Ähnliches wie WhatsApp, das heißt, es können außer Nachrichten auch Bilder beziehungsweise Videos versandt werden. Darüber hinaus kann man einen Gruppenchat führen, sich anzeigen lassen, ob Nachrichten übermittelt und gelesen wurden, und Unterhaltungen speichern. Momentan ist die App für iOS, Android und Windows Phone verfügbar, sie soll allerdings in Kürze auch Blackberry- und Nokia-Nutzern offenstehen.
Derzeit boomt der Download von Hike. Doch Verbraucherschützer warnen davor, dass der Dienst momentan noch völlig unverschlüsselt arbeitet. Durch ein Update soll dieser Mangel bis Jahresende behoben werden, doch im Moment können persönliche Daten wie Handynummern, Adressbuch und Nachrichten über WLAN ohne viel Aufwand durch Fremde mitgelesen werden. Auch die „eindeutige Gerätekennnummer, die sogenannte UDID“ wird bei Hike unmittelbar übertragen.
Konsumentenschützer sprechen von „groben Sicherheitsverstößen“ (Media Test digital), die Mängel hätten bei Hike noch mehr Gewicht als bei WhatsApp. Auch dass die Nutzer nicht vorab gewarnt wurden, dass es sich um eine Datenübertragung ohne Verschlüsselung handelt, wird stark kritisiert. Vom Unternehmen Hike selbst gibt es bisher keine Stellungnahme zum Übertragen von Gerätekennung und Adressbuch. Wie eine Ironie liest sich vor diesem Hintergrund der Satz: „Der eigentliche große Vorteil von Hike soll SSL-Verschlüsselung sein“ auf chip.de, woran sich sogleich die Feststellung anschließt, dass es diese Verschlüsselung derzeit noch nicht gibt.
Bild-Quellen: gulli.com
Text-Quellen: chip.de spiegel.de mobilfunk-talk.de
Joan Z. am Montag, 10.12.2012 17:34 Uhr
Eine sichere Alternative könnte auch Threema werden: http://threema.ch/de ...
...allerdings läuft auch das, wie ich es verstanden habe, verschlüsselt ab. Das läuft bestimmt verschlüsselt! Aber wenn Du sowieso im Netz bist, ist es nun nicht mehr so schwer an entsprechende Daten zu kommen. Verschlüsselung hin oder her. Beim iPhone reichen ...
Soll ich den Systemadministrator meiner Uni nun Saudumm nennen, weil er jedem Studenten einen Login gibt? Nein, das nicht. Auch ich verwende das WLAN meiner Arbeitsstelle (die auch das eduroam bei uns bereitstellt), allerdings läuft auch das, wie ich es verstanden ha ...
Ich versteh das Gejammer nicht. Die Verschlüsselung ist lange schon in Planung. Es hapert mal wieder an den US-Gesetzen. Quelle: http://hike.in/blog/security/security Außerdem verschlüsselt Whatsapp auch "nur" den Nachrichtentext. Aber der Login ist mehr oder weniger unverschlüsselt (X ...
Ein Mehrwert gegenüber Whatspp erschließt sich mir nicht. :unknown: ...
Heutzutage ist die Internettelefonie neben Fest- und Mobilnetztelefonie immer gefragter. Per Internet zu kommunizieren ist nicht nur komfortabler und billiger, man ist zudem unabhängig von Tarifen, welche nur eine bestimmte Gesprächszeit günstig ermöglichen. Also wieso nicht auch Internet-Telefonie nutzen?
Lars Sobiraj am 14.05.2013, 13:52 Uhr
Der Petitionsausschuss des Deutschen Bundestags steht seit vielen Jahren den Bürgern und Gruppen für ihre Anliegen offen. Wir haben uns kürzlich mit einem der 80 Mitarbeiter des Hauses unterhalten. Da seit der Gründung nur sehr wenige Gesetzesänderungen durch Petitionen entstanden sind, wollen wir den Sinn dieser Institution hinterfragen. Dies ist vorerst der letzte Teil unserer Interview-Serie.
Lars Sobiraj am 12.05.2013, 12:51 Uhr
Wie ein 73-jährige Japaner beweist, kann man das am häufigsten benutzte Tabellenkalkulationsprogramm Microsoft Excel nicht nur für reguläre Berechnungen einsetzen. Tatsuo Horiuchi erstellt ausnahmslos seine traditionellen Gemälde mit Hilfe dieses Programms. Er arbeitet bereits seit 10 Jahren mit der Software und stellt seine Bilder in diversen Ausstellungen vor.