Mobile Suche kommt Google teuer zu stehen
Im Bereich der mobilen Suche hat Suchmaschinenanbieter Google 95 Prozent Marktanteil, bei Smartphone-Betriebssystemen beträgt dieser Anteil 68 Prozent. Man sollte meinen, dass Google damit ein festes Standbein im mobilen Internet hätte. Doch so einfach ist die Rechnung nicht. Auch wenn das konzerneigene Betriebssystem auf so vielen Smartphones läuft, auch wenn Android bei den Tablets einen Marktanteil von 43 Prozent erreichen wird und vielleicht bald gleichauf ist mit Apples iPad – es gibt auch Sachverhalte im mobilen Internet, die für Google nicht gut sind.
Google verdient mit Werbeklicks. Doch bei der mobilen Suche sind die Kosten, die ein Unternehmen dem Konzern dafür zu zahlen hat, deutlich geringer als bei der Desktop-Suche (etwa 50 bis 70 Prozent geringer). Je nachdem, ob von einem Smartphone oder einem Tablet gesucht wird, ist dieser Wert niedriger oder höher. Je mehr Menschen also das mobile Netz als Ersatz für die Desktop-Möglichkeit verwenden, desto größer sind die Einbußen von Google. Das bedeutet, dass es für den Suchmaschinenanbieter nur wünschenswert sein kann, dass die mobile Suche zusätzlich zur Desktop-Suche stattfindet.
Ein zweiter zentraler Punkt ist, dass die Konsumenten mit mobilen Geräten weit mehr auf Apps als Zugang zu verschiedenen Diensten setzen als auf Google als „zentrale Einstiegs- und Navigationsseite“. Das Budget, das die Firmen investieren, wird häufig in andere Instrumente fließen, da die Apps auf den mobilen Geräten dominant sind. Es bleibt für Google nur die Möglichkeit, dass „die mobilen Browser eben so gut werden, dass die Nutzer zurückkehren“. Der Verantwortliche für die Entwicklung des Chrome-Browsers, Linus Upson, erwartet, dass das Interesse an den Apps mit der Zeit deutlich abflauen werde, weil Google einen direkteren Zugang zum Internet zu bieten habe. Upson kündigt außerdem an, dass sich in den nächsten Jahren die Geschwindigkeit der mobilen Browser um ein 20- oder 30-faches steigern werde.
Zum Dritten nutzen iPhone-Nutzer viel häufiger das Internet per Handy, als es Smartphone-Besitzer tun, bei denen Android installiert ist. Wenngleich es auch auf dem iPhone Google als Suchmaschine gibt, kann der Suchmaschinenanbieter niemals sicher sein, dass sich Konkurrent Apple nicht einen anderen Partner dafür sucht. Außerdem muss Google sogenannte „Traffic Acquisition Costs“ an Apple zahlen; diese beliefen sich vergangenes Jahr bereits auf über eine Milliarde Dollar.
Bild-Quellen: jesussanz@deviantart.com
Text-Quellen: focus.de
Joan Z. am Montag, 10.12.2012 16:29 Uhr
Indem du den UserAgent umstellst. Geht zum Beispiel bei Opera Mobile wunderbar. ...
Bei einen z.b. 4,3 zoll display ist das kein problem sogar wesentlich angenehmer als die mobilen seiten. Wie kann man denn verhindern dass einem die Webserver die "Mobile Version" aufzwingen? Ich habe ein Samsung Galaxy Note, darauf ist die Darstellung normaler Seiten ...
Also Gulli auf dem Iphone (also mobile Ansicht) ist besser als auf dem Desktop :D ...
Ich nutze z.b. nur desktop webseiten bzw. den useragent, da die mobilen Seiten meist kacke sind. Bei einen z.b. 4,3 zoll display ist das kein problem sogar wesentlich angenehmer als die mobilen seiten. Mich würde jetzt interessieren zählen da die suchanfragen trotzdem unter "mobile suche"? ...
Denke nicht das Apple die Suchmaschine wechseln würde, das wichtigste an Apple Produkten ist die Usability & da Google Standard ist, und Bing etc. nicht konkurieren können, ist es meiner Ansicht zweifelhaft das Apple diesen Schritt tätigt.. Ich meine zum reinen Suche ...
Heutzutage ist die Internettelefonie neben Fest- und Mobilnetztelefonie immer gefragter. Per Internet zu kommunizieren ist nicht nur komfortabler und billiger, man ist zudem unabhängig von Tarifen, welche nur eine bestimmte Gesprächszeit günstig ermöglichen. Also wieso nicht auch Internet-Telefonie nutzen?
Lars Sobiraj am 14.05.2013, 13:52 Uhr
Der Petitionsausschuss des Deutschen Bundestags steht seit vielen Jahren den Bürgern und Gruppen für ihre Anliegen offen. Wir haben uns kürzlich mit einem der 80 Mitarbeiter des Hauses unterhalten. Da seit der Gründung nur sehr wenige Gesetzesänderungen durch Petitionen entstanden sind, wollen wir den Sinn dieser Institution hinterfragen. Dies ist vorerst der letzte Teil unserer Interview-Serie.
Lars Sobiraj am 12.05.2013, 12:51 Uhr
Wie ein 73-jährige Japaner beweist, kann man das am häufigsten benutzte Tabellenkalkulationsprogramm Microsoft Excel nicht nur für reguläre Berechnungen einsetzen. Tatsuo Horiuchi erstellt ausnahmslos seine traditionellen Gemälde mit Hilfe dieses Programms. Er arbeitet bereits seit 10 Jahren mit der Software und stellt seine Bilder in diversen Ausstellungen vor.