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Dotcom veröffentlicht erste Screenshots von "Mega"

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Der deutsche Internetunternehmer Kim Dotcom veröffentlichte über Twitter drei erste Screenshots seines kommenden Projektes Mega. Auf den Bildern ist unter anderem ein Generator für Verschlüsselungskeys zu sehen, der hochgeladenen Daten von unerlaubtem Zugriff schützen soll. Auch werden erste Einblicke in den kommenden Dateimanager des Filehosters gewährt.

Am 19. Januar plant der ehemalige Megaupload-Geschäftsführer, Kim Dotcom, seinen neuen Internetservice zu starten. Mega soll es Uploadern ermöglichen, Daten verschlüsselt in ein Cloud-Netzwerk zu übertragen. Ein Download der Inhalte ist daraufhin nur möglich, insofern der Nutzer sowohl Link als auch den entsprechenden AES-Key besitzt.

Ein Screenshot des für diese Funktion verantwortlichen Encryption Key Generators veröffentliche Kim Dotcom nun auf seinem Twitter-Account. Ersichtlich durch das Bild ist unter anderem die Tatsache, dass die Generierung des Schlüssels unter Miteinberechnung der Mausbewegung des Nutzers erfolgt. Hierdurch verstärkt sich die Sicherheit der Verschlüsselung, da derartiges Benutzerverhalten nicht vorhersehbar oder nachvollziehbar ist. Auch andere Kryptoprojekte wie Truecrypt greifen auf diesen Trick zurück.

Auf den anderen veröffentlichten Bildern ist das Registrierungsformular sowie der kommende Dateimanager erkennbar. Das Verzeichnis „Contacts“ könnte Dotcoms Ankündigung bestätigen, dass sich im kommenden Netzwerk auch Gruppen bilden können, um Daten untereinander auszutauschen.

Unklarheit herrscht derweil noch über das Verkaufsmodell des Angebotes. Dass wie schon bei Megaupload Premium-Accounts käuflich erwerbbar sein werden, ist zumindest nicht auszuschließen. Allerdings scheint man für die Nutzung des Services nicht zwangsläufig Geld bezahlen zu müssen.

Vom Erfolg von Mega scheint der gebürtige deutsche Unternehmer schon jetzt überzeugt zu sein. Im Gespräch mit Torrentfreak erklärte er, One-Click-Privacy zu einem Massenprodukt werden zu lassen: „Wir glauben, dass in fünf Jahren die Hälfte des gesamten Internets durch Lösungen, die durch unsere API entstehen, verschlüsselt sein wird“.

Bild-Quellen: kim

Text-Quellen: kim

Julian Wolf (g+) am Samstag, 08.12.2012 15:33 Uhr

Tags: filehoster kim dotcom mega

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vgwort
 
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32 Reaktionen zu dieser Nachricht
  • Malicus am 10.12.2012 13:06:40

    Aber in der öffentlichen Debatte wurde so oft argumentiert und wie ich schon sagte: Gesetze können sich schnell mal ändern. Ein paar Monate Vorlauf hat man mindestens. In der Zeit ist es überhaupt kein Problem eine Umstellung zu tätigen. Wie aber schon erwähnt, wür ...

  • TheOnly1 am 10.12.2012 13:00:39

    Ja...das weiß ich und das ist doch genau das was ich sage: (selbst wenn es rechtlich nicht nötig gewesen wäre), Aber in der öffentlichen Debatte wurde so oft argumentiert und wie ich schon sagte: Gesetze können sich schnell mal ändern. Selbst wenn man als Hoster AKTUELL nicht dazu ver ...

  • Malicus am 10.12.2012 12:56:13

    Bislang war es so, dass man Megaupload vorwerfen konnte, dass sie hätten rausfinden können was da geuppt wird (selbst wenn es rechtlich nicht nötig gewesen wäre), ... Rechtlich hat das keinerlei Bedeutung. Darum müssen sie sich auch nicht absichern auf diese Art und ...

  • TheOnly1 am 10.12.2012 12:54:40

    Gesetze ändern sich oder werden einfach ignoriert, ansonsten würde es Megaupload ja noch geben. Bislang war es so, dass man Megaupload vorwerfen konnte, dass sie hätten rausfinden können was da geuppt wird (selbst wenn es rechtlich nicht nötig gewesen wäre), nun geht das bei Mega eben nicht mehr. Da ...

  • Malicus am 10.12.2012 12:48:50

    Herrgott, ist das Prinzip dieser Verschlüsselung echt so schwer zu verstehen? Es geht bei dieser Verschlüsselung nur darum, dass Mega rein rechtlich nicht für die Files belangt werden kann, weil sie aufgrund der Verschlüsselung nicht wissen, um was für Inhalte es sich handel ...

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