Die skurrile Geschichte um die Flucht McAfees vor dem Behörden geht weiter. Mit einem neuen Blogeintrag läutete McAfee am heutigen Montag den nächsten Akt des Dramas ein und stellte klar, dass er sich keineswegs, wie in den Medien berichtet und auch von seinen Anhängern befürchtet, in Gewahrsam befindet. Er entschuldige sich "für das Schweigen und die Irreführung", erklärte McAfee in seinem Blogeintrag. Er sei in Sicherheit und derzeit in Gesellschaft zweier Journalisten des Vice-Magazins und seiner Freundin "Sam".
In seinem Blogeintrag berichtete McAfee, er sei nicht mehr in Belize. Wo genau er sich aufhält, erfahren die Leser aber nicht. Allerdings soll im Laufe der nächsten Tage ein detaillierteres Posting mit mehr Informationen folgen.
Bei dem an der Grenze zwischen Belize und Mexiko festgenommenen Mann handelt es sich nach Angaben McAfees um einen Doppelgänger des Flüchtigen, der einen nordkoreanischen Pass auf den Namen McAfees bei sich trug. Dieser sei in Mexiko tatsächlich für "zuvor geplantes Fehlverhalten" festgenommen worden. Aufgrund der "Gleichgültigkeit der Behörden" sei besagter Doppelgänger aber wieder auf freien Fuß gesetzt worden und "konnte daher seinen Zweck in unserem Fluchtplan nicht erfüllen". Das Double sei mittlerweile sicher wieder aus Mexiko ausgereist.
Nach eigenen Angaben will McAfee wieder nach Belize zurückkehren. Dort sei sein Kampf und er könne im Exil wenig bewirken, so der exzentrische Software-Entwickler in seiner typischen leicht theatralischen Art. Zudem hänge seine "Rettungsleine bestehend aus Informationen über die inneren Prozesse der Regierung" davon ab, dass er vor Ort sei, schrieb McAfee weiter. Er sei lediglich aus Belize ausgereist, um seine Freundin in Sicherheit zu bringen. Diese habe als seine Kontaktperson zur Außenwelt fungiert und sei in Belize zunehmend der Gefahr einer Entdeckung und Festnahme ausgesetzt gewesen.
Annika Kremer (g+) am Montag, 03.12.2012 20:04 Uhr
Er macht sich total unglaubwürdig. Selbst, wenn er Recht hätte, würde niemand ihm dann helfen, wenn er wegen Mordes unschuldig im Knast sässe. Jemand der aus Angst untertaucht, schreibt doch nicht ständig öffentlich über seine Abenteuer und wo und bei wem er war. Mal abgesehen von dem fiebertraumart ...
Klingt für mich schwer nach Paranoia was der da von sich gibt... Ja finde ich auch... seine Story klingt recht Abenteuerlustig. Zuviele Agentenfilme geschaut?! Kann sich ja mit mit Julian A. ein Zimmer teilen. Oder an seiner grottigen Antiviren Software arbeiten.. ...
Klingt für mich schwer nach Paranoia was der da von sich gibt... ...
Ob in der ecuadorianischen Botschaft in London noch Platz für ihn ist? ...
Gerüchte über eine Festnahme des exzentrischen Software-Pioniers John McAfee sind allem Anschein nach unzutreffend. Auf seinem offiziellen Blog meldete sich McAfee am Nachmittag des heutigen Montag zu Wort und erklärte, er sei in Sicherheit. Auch die Behörden von Belize dementierten eine Festnahme. ...
Heutzutage ist die Internettelefonie neben Fest- und Mobilnetztelefonie immer gefragter. Per Internet zu kommunizieren ist nicht nur komfortabler und billiger, man ist zudem unabhängig von Tarifen, welche nur eine bestimmte Gesprächszeit günstig ermöglichen. Also wieso nicht auch Internet-Telefonie nutzen?
Lars Sobiraj am 14.05.2013, 13:52 Uhr
Der Petitionsausschuss des Deutschen Bundestags steht seit vielen Jahren den Bürgern und Gruppen für ihre Anliegen offen. Wir haben uns kürzlich mit einem der 80 Mitarbeiter des Hauses unterhalten. Da seit der Gründung nur sehr wenige Gesetzesänderungen durch Petitionen entstanden sind, wollen wir den Sinn dieser Institution hinterfragen. Dies ist vorerst der letzte Teil unserer Interview-Serie.
Lars Sobiraj am 12.05.2013, 12:51 Uhr
Wie ein 73-jährige Japaner beweist, kann man das am häufigsten benutzte Tabellenkalkulationsprogramm Microsoft Excel nicht nur für reguläre Berechnungen einsetzen. Tatsuo Horiuchi erstellt ausnahmslos seine traditionellen Gemälde mit Hilfe dieses Programms. Er arbeitet bereits seit 10 Jahren mit der Software und stellt seine Bilder in diversen Ausstellungen vor.