Foto: abulhussain / Flickr (CC BY 2.0)
Als WhatsApp auf dem Markt erschien, wurde es sofort begeistert aufgenommen. Mit dem Kurznachrichtendienst ist es möglich, völlig gratis Mitteilungen und sogar Dateien an andere Nutzer zu versenden. Mittlerweile ist das Programm, für das man jährlich 0,79 € löhnen muss, eineder meist geladenen Apps weltweit, was nicht weiter verwundert, wenn man den Gratis-Versand mit den Kosten einer traditionellen SMS vergleicht.
Zwar muss der Mittelungs-Empfänger ebenso wie der Versender das Programm auf seinem Smartphone oder Tablet installiert haben. Das dürfte jedoch kaum ein Problem sein, da es die Software mittlerweile für alle gängigen Betriebssysteme beziehungsweise Smartphones und Tablets gibt.
Einige Zeit nach der Veröffentlichung schlugen jedoch Datenschützer Alarm, denn Experten hatten herausgefunden, dass die Übertragung der Kurznachrichten alles andere als sicher ist. So war es mit sehr wenig Aufwand möglich, versendete Mitteilungen anderer Nutzer auszuspähen und sich sogar unter deren Zugangsdaten unbemerkt bei dem Dienst anzumelden. Als die Entwickler nach zwei Monaten endlich mit einem Update reagierten und versprachen, dass damit die Sicherheitslücke geschlossen sei, gelang es Hackern nun aber, erneut Nutzerdaten zu kapern. Auf den Testgeräten war die aktuellste Version von WhatsApp, Version 2.8.7326, installiert.
Die neue Methode generiert aus der IMEI und der Telefonnummer des jeweiligen Smartphones oder Tablets das zur Anmeldung benötigte Passwort am WhatsApp-Server. Diese Sicherheitslücke wurde für Android-, ebenso wie für iOS-Geräte von den Experten bestätigt. Sehr irritierend ist außerdem, dass es von den Entwickler zu den Problemen keinerlei Stellungnahmen oder Reaktionen auf Presseanfragen gibt. Zu recht muss man sich dann aber die Frage stellen, ob man WhatsApp lieber nicht wieder gegen die reguläre SMS eintauscht. Kommunikationssicherheit ist ein Aspekt, den keiner unterschätzen sollte
Bild-Quellen: Foto: abulhussain / Flickr (CC BY 2.0)
Text-Quellen: heise.de
Tobias Raff (g+) am Donnerstag, 29.11.2012 20:51 Uhr
gmail und gtalk, reicht mir :T ...
Und wer bitte, ausser solche ADHS-TechFreaks käme auf die Idee gewisse Tools einzusetzen um die Nachrichten anderer mitzulesen...? http://s.gullipics.com/image/s/c/v/hq2x3b-jhbkzb-m0dj/schaublerollstuhl.jpeg Die Freiheit rollt dem Untergang entgege ...
"Sehr irritierend ist außerdem, dass es von den Entwickler zu den Problemen keinerlei Stellungnahmen oder Reaktionen auf Presseanfragen gibt. Zu recht muss man sich dann aber die Frage stellen, ob man WhatsApp lieber nicht wieder gegen die reguläre SMS eintauscht. Kommunikationssicherheit ist ein As ...
Und ich verstehe nicht, wieso überhaupt noch jemand SMS verschickt. Hier können Bilder, Sprachaufzeichnungen etc mitgeschickt werden. Umsonst. Kostenlos wäre wohl die bessere Formulierung. Und wie sagte schon die Omi: Kost' nischt, ist nischt! :D ...
ich hab nen kleinen Vertrag und dort hab ich keine SMS-Flat in alle Netze. Klar könnte ich jetzt sicher zu so "tollen" unternehmen wie 1&1 oder o2 wechseln, welche allnetflats anbieten und wahrscheinlich auch günstiger sind als die Telekom. Whatsapp hat den großen Vorteil, dass es jeder auf seinem ...
Heutzutage ist die Internettelefonie neben Fest- und Mobilnetztelefonie immer gefragter. Per Internet zu kommunizieren ist nicht nur komfortabler und billiger, man ist zudem unabhängig von Tarifen, welche nur eine bestimmte Gesprächszeit günstig ermöglichen. Also wieso nicht auch Internet-Telefonie nutzen?
Lars Sobiraj am 12.05.2013, 12:51 Uhr
Wie ein 73-jährige Japaner beweist, kann man das am häufigsten benutzte Tabellenkalkulationsprogramm Microsoft Excel nicht nur für reguläre Berechnungen einsetzen. Tatsuo Horiuchi erstellt ausnahmslos seine traditionellen Gemälde mit Hilfe dieses Programms. Er arbeitet bereits seit 10 Jahren mit der Software und stellt seine Bilder in diversen Ausstellungen vor.