Foto: Tsahi Levent-Levi / Flickr (CC BY 2.0)
Die meisten sind sich darüber einig, dass Google+ nicht den Erfolg hatte, den es vielleicht hätte haben können. Mit großem Pomp vor einem knappen Jahr angekündigt und gepriesen als die neue Social Media Plattform wurde Google+ nicht das, was vollmundig versprochen wurde. Es sind bei weitem nicht so viele Nutzer, wie erwartet, auch wenn das Unternehmen mit in die Kommunikationsplattform integrierten Innovationen wie zum Beispiel den Hangouts aufwarten kann.
Natürlich gibt es Bildschirmtelefonie schon eine ganze Weile und jeder, der Skype und ähnliche Programme kennt, hat diese aufgrund ihrer bequemen Handhabung und kostengünstigen Verbindungen schätzen gelernt. Mit den Hangouts kann nun völlig kostenfrei mit mehreren Teilnehmern via Bildschirm telefoniert werden. Mit dabei sind kleinere Hilfsprogramme, um sich unkenntlich zu machen beziehungsweise zu verpixeln, Dokumente zu tauschen oder während des Gesprächs zu bearbeiten oder einfach nur einen Bildschirmbalken einzusetzen, der den eigenen Namen trägt.
Man sollte meinen, dass derlei innovative Ideen, die den Usern tatsächliche Mehrwerte bringen, die Nutzerzahlen erhöhen. Und erfahrungsgemäß wäre dem auch so, käme nicht manchmal etwas dazwischen. Google hat sich nämlich jetzt dazu entschlossen, im Android App Store bei den Reviews der Programme den jeweiligen Google+-Namen und das zugehörige Bild des Kommentargebers für alle öffentlich zu zeigen. Das heisst, dass man Reviews nur noch veröffentlichen kann, sofern man sich mit seinen Google+-Daten vorher eingeloggt hat. Es sollen also keinerlei Pseudonyme mehr verwendet werden dürfen.
Die Kontroverse über die Realnamen-Politik von Google besteht bekanntlich schon seit längerer Zeit. Warum sich Google allerdings so massiv gegen die in vielen Fällen wichtige Pseudonymität im Internet sträubt, wurde nie wirklich offensichtlich. Beim App-Store-Konkurrenten Apple gibt es dieses Problem nicht. Dort kann man seit je her vollkommen anonym Reviews zu einzelnen Apps eintragen.
Bild-Quellen: Foto: Tsahi Levent-Levi / Flickr (CC BY 2.0)
Text-Quellen: nakedsecurity.sophos.com
Tobias Raff (g+) am Dienstag, 27.11.2012 18:59 Uhr
Gefällt mir sehr. Das Stehen zur eigenen Meinung ist mittlerweile so aus der Mode gekommen. Erinnert irgendwie an die Fascho-Demos mit den vermummten Gesichtern. Losbrüllen, glauben dafür einzustehen und am Ende dann doch nur ohne Gesicht mitlaufen...Kann mir vorstellen, dass die Rezensionen insges ...
So negativ finde ich diese Entwicklung nicht. Wer eine offene Meinung verbreitet, kann sich auch mit seinem Namen melden. Ich würde mir wünschen, das auch Facebook diese Entwicklung eingeht. So würden viele Pseudonamen, wie " Erkan's Sprüche :*" wegfallen und auch Shitstorms, die eine Hetze gleichko ...
Blizzard hat also nur Kunden unter 20? Na da weiss ja jemand bescheit ;) ...
Bei Amazon hab ich meinen echten Namen bei den Rezensionen, und Studien haben ja schließlich auch schon belegt, dass dies dem geflame keinen Abbruch tut. Von daher...who cares? ...
Süß geht das geflame wieder los. Ich finds gut, da es sich dort um Produktbewertungen handelt, es gibt leider immer wieder Idioten die sich hinter ihrem Pseudonym verstecken und den größten Mist schreiben. Vielleicht hilft es ja und Google wird sicherlich nicht einlenken da die sich nicht um so eine ...
Heutzutage ist die Internettelefonie neben Fest- und Mobilnetztelefonie immer gefragter. Per Internet zu kommunizieren ist nicht nur komfortabler und billiger, man ist zudem unabhängig von Tarifen, welche nur eine bestimmte Gesprächszeit günstig ermöglichen. Also wieso nicht auch Internet-Telefonie nutzen?
Lars Sobiraj am 14.05.2013, 13:52 Uhr
Der Petitionsausschuss des Deutschen Bundestags steht seit vielen Jahren den Bürgern und Gruppen für ihre Anliegen offen. Wir haben uns kürzlich mit einem der 80 Mitarbeiter des Hauses unterhalten. Da seit der Gründung nur sehr wenige Gesetzesänderungen durch Petitionen entstanden sind, wollen wir den Sinn dieser Institution hinterfragen. Dies ist vorerst der letzte Teil unserer Interview-Serie.
Lars Sobiraj am 12.05.2013, 12:51 Uhr
Wie ein 73-jährige Japaner beweist, kann man das am häufigsten benutzte Tabellenkalkulationsprogramm Microsoft Excel nicht nur für reguläre Berechnungen einsetzen. Tatsuo Horiuchi erstellt ausnahmslos seine traditionellen Gemälde mit Hilfe dieses Programms. Er arbeitet bereits seit 10 Jahren mit der Software und stellt seine Bilder in diversen Ausstellungen vor.