nVidia: Gute Quartalsergebnisse, während Intel und AMD schwächeln
Während Intel und AMD mit sinkenden Verkaufszahlen kämpfen, konnte nVidia im vergangenen Quartal sogar ein leichtes Plus verbuchen. So verkaufte nVidia im dritten Quartal insgesamt 22,25 Millionen Grafikprozessoren. Diese Zahl setzt sich aus den diskreten GPUs für Desktop-PCs und Laptops und den SoC-Lösungen (System on Chip, also komplett integrierte Systeme) für Tablets wie das Tegra 3 zusammen. Ein Plus von knapp zwanzig Prozent. Der Marktanteil wuchs derweil sogar von 14,8 auf 18,5 Prozent. Intel verkaufte im selben Zeitraum 71,75 Millionen GPU, welche ausschließlich als integrierte Lösungen in Intel-Prozessoren und Mobil-SoCs vermarktet wurden. Ein Rückgang von acht Prozent gegenüber dem zweiten Quartal.
AMD verkaufte sogar 10,7 Prozent weniger Grafikprozessoren und brachte es auf 25,43 Millionen verkaufte Einheiten. AMDs Marktanteil ist damit von 22,7 auf 21,2 Prozent gefallen. Intel hält mit 59,8 Prozent immer noch den größten Marktanteil im GPU-Geschäft.
Bemerkenswert ist nVidias Erfolg vor allem wegen dem starken Vormarsch der integrierten Grafiklösungen. So sind die meisten aktuell verkaufen Laptops mit einer integrierten Grafikeinheit von Intel ausgestattet. Auch im Desktop-Bereich steigen die Nutzerzahlen der integrierten Grafikeinheiten rapide an. AMD verkauft aktuell weit mehr APUs als GPU-lose FX-Prozessoren. Im Tabletmarkt kann nVidia jedoch mit den eigenen Tegra-Chips punkten. Der PC Markt insgesamt verliert währenddessen massiv Kunden an ARM-basierte Tablet- und Smartphone-Lösungen wie nVidias Tegra 3. Ein Trend, dem AMD mit der kürzlich verkündeten Partnerschaft mit ARM und einem massiven Ausbau der APU-Entwicklung Rechnung tragen möchte. Auch Intel setzt verstärkt auf energie sparende Atom- und Core-Prozessoren und möchte die Entwicklung vor allem Im Low-Power-Bereich für Tablets, Smartphones und Ultrabooks schneller vorantreiben. Ein Fokus auf sparsame Mobilprozessoren liegt also aktuell voll im Trend. Auch Microsofts Surface-Tablet setzt übrigens auf einen nVidia-Tegra-Prozessor, während das Surface Pro mit einem Intel-x86-Chip ausgestattet ist.
Text-Quellen: eweek
Malte Kremer (g+) am Dienstag, 27.11.2012 15:08 Uhr
Nur das bei Intel und AMD im Moment so viele integrierte GPUs verkauft werden, heißt ja noch lange nicht das sie letztendlich auch wirklich genutzt werden... Fast alle aktuellen CPUs haben ja ne integrierte GPU, wirklich genutzt wird sie aber wohl ehr selten bzw lange nicht bei 100% der Verkäufe. ...
Der Tegra 3 ist aber auch ein saucooles Stück Technik. Selten so einen guten wie auch stromsparenden Prozessor erlebt. :T ...
Mit einem wachsenden Marktanteil kann nVidia im dritten Quartal punkten. Die Verkaufszahlen für Grafikkarten sind insgesammt jedoch rückläufig. nVidia ist vom aktuell schleppenden PC- und Laptop-Absatz allerdings am wenigsten betroffen, so wurden im Dritten Quartal sogar mehr nVidia Grafikprozessore ...
Heutzutage ist die Internettelefonie neben Fest- und Mobilnetztelefonie immer gefragter. Per Internet zu kommunizieren ist nicht nur komfortabler und billiger, man ist zudem unabhängig von Tarifen, welche nur eine bestimmte Gesprächszeit günstig ermöglichen. Also wieso nicht auch Internet-Telefonie nutzen?
Sener Dincer am 14.06.2013, 11:47 Uhr
Bezugnehmend auf die anhaltende Protestbewegung gegen Ministerpräsident Erdogan hat nun auch der StudiVZ-Gründer Ehssan Dariani seine Ansichten offenbart. Via Facebook-Mitteilung teilt er mit, dass möglicherweise die Zeit für einen bewaffneten Kampf gegen die türkische Regierung gekommen sei – und zwar „Stauffenberg-like“.