Foto: Loimere / Flickr (CC BY 2.0)
Für die Spiele-Industrie ist eine lange Lebensdauer der Spielkonsolen eher kontraproduktiv. Das sagte jetzt zumindest der Chef von UBISOFT, Yves Guillemont, und der sollte es eigentlich wissen. Während die Endnutzer der Zockerstationen selbstredend die beste Qualität und, damit verbunden, eine optimale Beständigkeit der Hardware erwarten, macht genau diese Tatsache die Software-Produzenten von Games nervös. "Wo wir es früher noch gewohnt waren, uns alle fünf Jahre an neue Geräte anzupassen, sind es jetzt mittlerweile schon sieben mit der Xbox. Wir brauchen endlich die neue Konsolengeneration", so der Chef des französischen Unternehmens zu Polygon.
Am Ende eines Hardware-Zyklus' sei der Markt sowieso rückläufig und er hoffe, dass es mit der nächsten Generation der Konsolen dann wieder schnellere Wechsel gebe. Denn die Spieleentwickler, so Guillemont, nutzten die Zeit des Übergangs auf neue Konsolen um sich selbst "wieder zu erfinden". Daher sei die Zeit des Wechsels die beste Art und Weise, um Kreativität zu entwickeln. Sieben Jahre Lebensdauer für ein Gerät seien mehr als genug.
Guillemont möchte zwar keine "Sollbruchstelle" für die Geräte, aber zumindest einen regelmäßigen Gerätezyklus. Abseits von den Gelegenheitsspielern gibt es auch die Hardcore-Gamer, die das ebenfalls erwarten. Sie sind meistens die Ersten, die Beta-Versionen der Software testen und neu erschienene Hardware allen möglichen Härtetests unterziehen, um eventuelle Schwachstellen zu erkennen. Davon profitiert dann vor allem die Gamer Community.
Ein weiterer, und nicht minder wichtiger, Aspekt sind die Spiele selbst. Entwickler von Spielen, die sich vor allem durch eine Fortsetzung nach der anderen des ein und desselben Games dem Risiko neuer Produkte entziehen, nutzen damit solch lange Laufzeiten zum Nachteil der Spieler aus. Mit einem schnelleren Übergangszyklus auf neue Hardware-Entwicklungen wären dann auch diese gezwungen, sich mit neuen Innovationen auf dem Markt zu halten. Das würde allen zugutekommen: den Hardcore- und Gelegenheitszockern, der Spieleindustrie und den Geräteentwicklern.
Bild-Quellen: Foto: Loimere / Flickr (CC BY 2.0)
Text-Quellen: kotaku.com polygon.com
Tobias Raff (g+) am Montag, 26.11.2012 23:04 Uhr
Wenn man Ware produziert, die ewig hält und up to date ist, dann macht man das 1x und ist am nächsten Tag arbeitslos. :rolleyes: Wem das heute noch nicht klar ist, der sollte sich mal mit den Weltwirtschaftskriesen beschäftigen. Genau darum sind ja auch Firmen, deren Pr ...
Chris Roberts, ja ja der große Guru, 7 Mio. Euro! Ich glaube nicht das das reichen wird für ein High-End Game, zum Vergleich GTA 4 Warum ist GTA 4 ein High-End Game? Hohe Hardware Anforderungen machen noch kein gutes Spiel ^^ Die Hardware ist piss egal, solange die ...
Wenns nur um Hardwarespezis geht, versteh ich das nicht. Valve hat doch schon oft bewiesen, dass es tatsächlich um Innovationen in Sachen Gameplay und Story geht. Jüngst z.B. Portal 2 - mit der beschimpften "Uraltdrecksoldschoolhastenichtgesehen"-Source Engine. Tja, die Jungs haben sich hingesetzt, ...
Auch wenn der PC als Spieleplattform zeit Jahren für tot erklärt wird, so sind die aktuellen PCs selbst der nächsten Konsolengeneration schon überlegen. Somit ist die Technik zwar vorhanden, wird aber nicht genutzt (warum auch immer). Es geht da ja auch nicht um d ...
Ich hab keine Sekunde meines Lebens mit einer Konsole verbracht..... Irgendwie stimmt das Kosten/Nutzen Verhältnis einer Konsole ohnehin nicht...Investiere doch lieber in einen Highend PC den ich zur Heimvernetzung, gamen, compilen etc. einsetzen kann ...
Heutzutage ist die Internettelefonie neben Fest- und Mobilnetztelefonie immer gefragter. Per Internet zu kommunizieren ist nicht nur komfortabler und billiger, man ist zudem unabhängig von Tarifen, welche nur eine bestimmte Gesprächszeit günstig ermöglichen. Also wieso nicht auch Internet-Telefonie nutzen?
Lars Sobiraj am 14.05.2013, 13:52 Uhr
Der Petitionsausschuss des Deutschen Bundestags steht seit vielen Jahren den Bürgern und Gruppen für ihre Anliegen offen. Wir haben uns kürzlich mit einem der 80 Mitarbeiter des Hauses unterhalten. Da seit der Gründung nur sehr wenige Gesetzesänderungen durch Petitionen entstanden sind, wollen wir den Sinn dieser Institution hinterfragen. Dies ist vorerst der letzte Teil unserer Interview-Serie.
Lars Sobiraj am 12.05.2013, 12:51 Uhr
Wie ein 73-jährige Japaner beweist, kann man das am häufigsten benutzte Tabellenkalkulationsprogramm Microsoft Excel nicht nur für reguläre Berechnungen einsetzen. Tatsuo Horiuchi erstellt ausnahmslos seine traditionellen Gemälde mit Hilfe dieses Programms. Er arbeitet bereits seit 10 Jahren mit der Software und stellt seine Bilder in diversen Ausstellungen vor.