Owncloud (Logo)
Owncloud bietet letztlich die gleichen Funktionen, wie der etablierte Dateispeicherdienst Dropbox. Allerdings verfügt der Service über einige weitere Features, von denen vor allen Dingen Arbeitsgruppen profitieren können. Unter anderen sind in der Open-Source-Software Funktionalitäten zum Teilen und Synchronisieren von Musik, Kontakten, Terminen und Bildern verbaut. Ein weiterer entscheidender Unterschied ist zudem, dass das Projekt eine Software ist, die auf einem eigenen Server installiert werden muss. Dementsprechend behält man als Besitzer die Kontrolle über die eigenen Daten.
Da man für die kommerzielle Nutzung weitere Funktionen wie Support zu Oracle-Datenbanken anbietet, ist die Owncloud Inc. neben der kostenfreien Verbreitung des Programms auch kommerziell orientiert. Mit diesem Konzept scheint man bereits einige Konzerne überzeugt zu haben. Insgesamt 2,5 Millionen US-Dollar konnte die Firma nun als Investition verzeichnen. Unterstützer ist unter anderem das Kapitalunternehmen General Catalyst Partners, das Owncloud bereits seit längerem finanziell unter dem die Arme greift, sowie einige weitere sogenannte Business Angel.
Inwieweit die beteiligten Parteien zukünftige Gewinne verwalten, ist nicht bekannt. Allerdings scheinen die Funktionalitäten des Projektes für einige Nutzer von Interesse zu sein. So verzeichnete man bereits 650.000 Downloads der kostenlosen Open-Source-Version. Die Etablierung in zahlenden Unternehmen geschieht durch derzeit 70 Serviceprovider, die das System Dritten verkaufen.
Bild-Quellen: cloudlog
Text-Quellen: owncloud
Julian Wolf (g+) am Montag, 26.11.2012 22:54 Uhr
Rein vom Prizip her finde ich solche "Private-/ Firmen- Clouds" klasse. Man weiß genau wo seine Daten sind und muss auch nicht unbedingt alles immer verschlüsseln. Der einzige Nachteil, der aber wohl hautpsächlich die privaten Nutzer trifft, ist die magere Uploadgeschwindigkeit von DSL und co. Drop ...
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