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EU-Kommission betont Wichtigkeit von Cloud Computing

Cloud Computing

Cloud Computing

Neelie Kroes, EU-Kommissarin für die Digitale Agenda, möchte noch heuer eine Strategie für eine europäische Cyber-Sicherheit vorlegen. In dieser enthalten sein wird möglicherweise auch ein Gesetz, das Unternehmen zur Meldung von Hackerangriffen verpflichtet. Außerdem werde man seitens der EU Cloud Computing fördern, da dieses sehr zukunftsträchtig sei.

EU-Kommissarin Neelie Kroes fordert, dass Unternehmen verstärkt auf Cloud Computing setzen. Das „Auslagern von Daten und Diensten ins Internet“ sei ein Weg, die Wirtschaft wieder neu in Schwung zu bringen und Verwaltungskosten einzusparen. Außerdem kann sie sich ein Gesetz zur Meldepflicht von Hackerangriffen gut vorstellen. Es sei wichtig, das Vertrauen der Konsumenten in die neue Technologie zu fördern. Um das zu gewährleisten, werde Kroes gemeinsam mit Cecilia Malmström (EU-Innenkommissarin) und Catherine Ashton (EU-Außenbeauftragte) noch heuer „eine Strategie für eine europäische Cyber-Sicherheit vorlegen“.

In der Wirtschaft wie auch in der Verwaltung findet das Thema Cloud Computing noch eher wenig Beachtung, wohingegen Privatpersonen diese Art der Dienste schon bereitwillig nutzen. Die EU-Kommission ist überzeugt, dass im Bereich Cloud Computing großes Potenzial stecken würde, die Leistung der europäischen Wirtschaft könnte sich mithilfe dieser Technologie pro Jahr um 160 Millionen Euro steigern. Der Vorteil würde nicht nur großen Unternehmen, sondern auch Kleinbetrieben zugute kommen, da diese aufgrund der Verlagerung gewisser Abläufe ins Internet „nicht erst in ein teures Rechenzentrum investieren müssten“. Abläufe würden dadurch effizienter, die technologische Infrastruktur könne man je „nach Bedarf ab-  und aufrüsten“. Um die Entwicklung der notwendigen technischen Voraussetzungen zu ermöglichen, werde die Kommission nun Förderungen an die Industrie verteilen und „den Bedarf abstimmen“; eine entsprechende Arbeitsgruppe ist seit einer Woche eingesetzt und wird Vertragsmuster zur Klärung der wichtigen Fragen erstellen. Dabei geht es darum, was mit nicht mehr vertraglich abgedeckten Daten geschehen soll, wer für verlorengegangene Daten haftet und ähnliches.

Bis 2020 könnten, so Kroes, durch die Intensivierung des Einsatzes von Cloud-Technologien um die 2,5 Millionen Arbeitsplätze geschaffen werden. Dies sagte die Kommissarin mit Bezugnahme auf die hohe Arbeitslosigkeit der Jugend, die man sich schlichtweg nicht leisten könne. Ein Beispiel für erfolgreiches Cloud Computing sei „der niederländische Chipausrüster ASLM“, welcher Fachkräfte in Spanien für die Entwicklung neuer Verfahren zur Photolithographie angestellt hat, die ihre Ideen per Internet bei dem Konzern einspeisen würden. 

 

Bild-Quellen: dianahoward@deviantart.com

Text-Quellen: sueddeutsche.de

Joan Z. am Montag, 26.11.2012 12:17 Uhr

Tags: technologie europäische kommission wirtschaft cloud computing neelie kroes eu-kommission cecilia malmström catherine ashton aslm

vgwort
 
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5 Reaktionen zu dieser Nachricht
  • Sempralon am 26.11.2012 19:58:57

    In der Wirtschaft wie auch in der Verwaltung findet das Thema Cloud Computing noch eher wenig Beachtung, ... ... weil sie um die Gefahren Wissen, das z.B. Firmeninterner Content (Firmengeheimnisse) evtl. aus Kostengründen nicht in Europa, sondern in den US&A gehostet wird .. ...

  • Shodan_v2-3 am 26.11.2012 19:45:19

    Ich werde diesen Mist niemals nutzen. Wüsste auch nicht wofür. Einmal hier klicken bitte. whois:gulli.com Name Server: RICK.NS.CLOUDFLARE.COM Name Server: UMA.NS.CLOUDFLARE.COM ...

  • machineH3aD am 26.11.2012 18:37:20

    Das bestätigt doch meine Abneigung gegen diese Cloud Scheiße ungemein. Ich werde diesen Mist niemals nutzen. Wüsste auch nicht wofür. Mit Teamviewer hab ich doch alles was ich brauche. ...

  • NewIdenty am 26.11.2012 15:58:38

    Mithilfe von "Cloud computing" kann man die UntertanenBürger nunmal besser beobachten. ...

  • Keule44 am 26.11.2012 13:35:21

    Das EU-Kommissare nicht immer die besten Ideen haben beweist die Arbeit der Kommission der letzten Jahre. Kaum verwunderlich, warum immer mehr Menschen nichts mit der EU zutun haben wollen. ...

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