Teenager sind ihren Eltern im Internet oft überlegen
Eine vom Sicherheitsunternehmen McAfee im Oktober durchgeführte Studie zum Internetverhalten von Teenagern ergab, dass Eltern nicht ausreichend über die Online-Aktivitäten ihrer Kinder informiert sind. Es wurden 1200 Kinder im Alter von 13 bis 17 Jahren befragt. Die Studie richtete sich auf je 200 Kinder und Eltern aus den europäischen Ländern Deutschland, Großbritannien, den Niederlanden, Spanien, Italien und Frankreich und wurde dann mit einer in den USA durchgeführten Studie zum selben Thema verglichen.
Ganze 71 Prozent der Jugendlichen gaben an, dass ihnen ihre Eltern vertrauen würden, was den Internetgebrauch betrifft. Von den Eltern ist ein Drittel in dem Glauben, dass sie über alles, was ihre Kinder im Internet machen würden, Bescheid wüssten. Drei Viertel der befragten Kinder haben jedoch Online-Geheimnisse. Fast die Hälfte gab an, Webseiten zu besuchen, deren Inhalt nicht für ihr Alter geeignet ist und die die Eltern nicht erlauben, 34 Prozent haben bereits Erfahrung im Herunterladen illegaler Video- oder Musikdateien. Während die Eltern zu 53 Prozent der Überzeugung sind, dass ihr Nachwuchs noch nie mit pornografischen Inhalten im Netz konfrontiert war, haben etwa 25 Prozent bereits bewusst Webseiten in diesem Sektor aufgesucht. Vom sorglosen Umgang mit den eigenen Daten im Internet kann man bei etwa zehn Prozent der Jugendlichen und sogar 16,7 Prozent der Eltern sprechen, was äußerst bedenklich ist. Diese Ergebnisse brachte die Studie in Europa.
Im Vergleich mit den USA stellte sich heraus, dass die amerikanischen Kinder eine Spur mehr zum nicht altersentsprechenden Umgang mit dem Internet neigten, dies betrifft das Besuchen erotischer oder pornografischer Webseiten. Aber auch in anderen Punkten stehen die europäischen Befragten den US-amerikanischen nur wenig nach. Da wäre beispielsweise das „Schummeln“ bei Prüfungen mithilfe mobiler Internetgeräte, welches in Deutschland 14,5 Prozent zugaben, nur 1,5 Prozent weniger als in den USA. Ihre Online-Aktivitäten verbergen auf beiden Kontinenten etwa ein Drittel der Jugendlichen vor den Erziehungsberechtigten. Was Online-Mobbing beziehungsweise das Gruppenverhalten bei diesem Thema betrifft, sind es jeweils zwischen sechs und zehn Prozent, welche damit Erfahrung haben.
Wie verstecken Jugendliche ihr Surfverhalten? Viele nutzen die Möglichkeit, die Browser-Historie zu löschen, andere verkleinern einfach das Browserfenster, sobald sie sich beobachtet fühlen. Darüber hinaus greifen Jugendliche zu geheimen E-Mail-Adressen. Bereits sechs Prozent der Befragten haben schon einmal Alkohol oder Drogen via Internet bestellt. Es gilt, Eltern noch stärker für den Umgang ihrer Kinder mit dem Netz zu sensibilisieren und sie zugleich selbst zur Vorsicht mit den eigenen Daten im Internet aufzurufen. Die junge Generation, welche praktisch mit der Online-Welt aufwächst, ist den Erwachsenen um einiges voraus, was das Internet angeht.
Bild-Quellen: broken_blue_eyes@deviantart.com
Text-Quellen: onlinekosten.de scoolz.de pc-magazin.de
Joan Z. am Montag, 26.11.2012 10:43 Uhr
Kann man weitere Details zu der Studie einsehen ? ...
Die Kinder mehr kontrollieren? Das ist ein Witz, oder? Zum einen, weil die Kontrolle maximal das Heimnetz abdecken kann. (Kontrolle von Kindern grundsätzlich begrenzt ist) Zum anderen es wie eine Aufforderung an Eltern klingt, mehr auf die Ernährung der Kinder zu achten. Wer es als erwachsener fa ...
Wer auf Abofallen etc. mal reingefallen ist, lernt daraus, seine Daten nicht mehr so einfach rauszugeben. Wer als Kind oder Jugendlicher solche Pornos zu sehen bekommt, bevor er selbst die "seinem Alter entsprechenden" Fummeleien, Küsschen, von mir aus auch Petting probiert hat, bekommt doch einen ...
bevor sie sich um die sachen aufregen die ein aktives zutun erfordern, sollte sie sich erstmal um das kümmern was passiv auf sie einprasselt. was man immer so sieht oder auch hört, wenn man es gar nicht will oder erwartet... @TheOnlyOne6520 ehrlicherweise würde ich erwarten, dass die eltern die sex ...
Ob der kleine Lukas auf dem Schulhof einen Porno tauscht oder wie unsereins sich heimlich die Schmuddelzeitschriften am Kiosk erschleicht... Gehört zum erwachsen werden dazu. Allein wenn man in den eigenen 4 Wänden sowas nicht offen(!) duldet wird den Kindern damit vermittelt, ...
Heutzutage ist die Internettelefonie neben Fest- und Mobilnetztelefonie immer gefragter. Per Internet zu kommunizieren ist nicht nur komfortabler und billiger, man ist zudem unabhängig von Tarifen, welche nur eine bestimmte Gesprächszeit günstig ermöglichen. Also wieso nicht auch Internet-Telefonie nutzen?
Sener Dincer am 14.06.2013, 11:47 Uhr
Bezugnehmend auf die anhaltende Protestbewegung gegen Ministerpräsident Erdogan hat nun auch der StudiVZ-Gründer Ehssan Dariani seine Ansichten offenbart. Via Facebook-Mitteilung teilt er mit, dass möglicherweise die Zeit für einen bewaffneten Kampf gegen die türkische Regierung gekommen sei – und zwar „Stauffenberg-like“.