Ein Mann in der südenglischen Grafschaft Surrey hatte die Überreste des Vogels mitsamt der in einen roten Container verpackten Nachricht Anfang des Monats gefunden, als er einen nicht mehr benutzten Kamin in seinem Haus säuberte. Seitdem wird über den Inhalt der Nachricht und die Hintergründe ihrer Versendung spekuliert.
Die Nachricht besteht aus einer Serie von 27 Gruppen mit jeweile fünf Buchstaben. Codeknacker des GCHQ konnten bislang keine Fortschritte bei der Entschlüsselung der Nachricht erzielen. "Ohne Zugriff auf die relevanten Codebücher und Details über jede zusätzlich verwendete Verschlüsselung wird sie [die Nachricht] unmöglich zu entschlüsseln bleiben," sagte ein Sprecher des GCHQ am gestrigen Freitag. Er erklärte, die Nachricht passe in das bekannte Schema, bei dem Codebücher verwendet wurden, um eine Nachricht zu "übersetzen", und das Ergebnis dann verschlüsselt wurde. Ohne jedoch zu wissen, wer der Absender "Sjt W Stot" oder der intendierte Empfänger "X02" sind, sei es sei es extrem schwer, den Code zu entschlüsseln, so der GCHQ-Experte.
Eigentlich sollten die Codebücher und Verschlüsselungs-Systeme zerstört worden sein. Es gibt jedoch eine kleine Chance, dass noch ein Exemplar existiert.
Ein GCHQ-Sprecher sagte, es sei "enttäuschend", dass die Nachricht, die die "tapfere" Brieftaube übermittelt habe, nicht gelesen werden könne. Er ergänzte: "Es ist ein ein Tribut an die Fähigkeiten der Verschlüsselungs-Experten aus Kriegszeiten, dass sie, obwohl sie unter schwerem Druck operierten, einen Code entwickelten, der damals wie heute nicht zu entschlüsseln war."
Der Kurator des Brieftauben-Museums in Bletchley Park versuche derzeit, die Identitätsnummer der Taube, die in der Nachricht vermerkt sei, zurückzuverfolgen, vermeldete das GCHQ.
Im Zweiten Weltkrieg spielten Brieftauben eine wichtige Rolle bei der Übermittlung wichtiger Informationen von Kontinental-Europa nach Großbritannien. Brieftauben können bis zu 80 km/h schnell werden und Strecken von bis zu 1000 Kilometern zurücklegen. Allerdings fielen damals einige Brieftauben Raubvögeln oder gelangweilten Soldaten zum Opfer.
Text-Quellen: Reuters
Annika Kremer (g+) am Samstag, 24.11.2012 16:20 Uhr
News dazu folgt, danke für den Hinweis. ...
Ich zitiere aus dem über mir verlinkten Beitrag: >>Der Experte Gord Young knackte den Code dank eines alten Handbuchs der Royal Artillery. Dieses hatte ein Veteran des Zweiten Weltkriegs aufbewahrt, der mit dem Historiker verwandt ist. Young arbeitet am Lakefield Heritage Research im kanadischen On ...
Teile des Codes wurden entschlüsselt: "Truppen, Panzer, Geschütze, Pioniere, hier. Gegenmaßnahmen gegen Panzer funktionieren nicht." http://www.spiegel.de/wissenschaft/technik/zweiter-weltkrieg-geheimbotschaft-von-brieftaube-geknackt-a-873213.html ...
... Ist mein voller Ernst. Ich denke, dass jemand anders den knacken kann und dass das nur eine Frage der Zeit ist. ...
... Ist das Dein Ernst? Nimm Dir doch bitte die Zeit etwas Hintergrundwissen zwischen Monitor und Tastatur zu parken. Du wirst bemerken, wie prophetisch Deine Zeilen waren. Und NEIN, ich suche hier kein Opfer für meine persönlichen Konflikte sondern möchte Dir ...
Heutzutage ist die Internettelefonie neben Fest- und Mobilnetztelefonie immer gefragter. Per Internet zu kommunizieren ist nicht nur komfortabler und billiger, man ist zudem unabhängig von Tarifen, welche nur eine bestimmte Gesprächszeit günstig ermöglichen. Also wieso nicht auch Internet-Telefonie nutzen?
Sener Dincer am 14.06.2013, 11:47 Uhr
Bezugnehmend auf die anhaltende Protestbewegung gegen Ministerpräsident Erdogan hat nun auch der StudiVZ-Gründer Ehssan Dariani seine Ansichten offenbart. Via Facebook-Mitteilung teilt er mit, dass möglicherweise die Zeit für einen bewaffneten Kampf gegen die türkische Regierung gekommen sei – und zwar „Stauffenberg-like“.