Offensichtlich sind auch einige australische Bürger daran interessiert, eine eigene Piratenpartei auf die Beine zu stellen, um auch in ihrem Land den freien Wissensaustausch, einen besseren Datenschutz und mehr Informationsfreiheit zu einem größeren Thema zu machen. Insgesamt 300 Mitwirkende hat die noch nicht gegründete "Pirate Party" zu verbuchen. Um als legitime Partei anerkannt zu werden und um die Wahlberechtigung zu erhalten, fehlen noch 200 Mitglieder. Die ersten Angehörigen sind in diesem Zusammenhang jedoch sehr optimistisch und gehen davon aus, innerhalb der nächsten Tage die 500-Mitglieder-Marke erreichen zu können. Der Sprecher Rodney Serkowski sagte kürzlich, dass man derzeit noch eine reine Online Community sei. Das nächste Ziel sei, daraus eine ernsthafte politische Organisation zu machen.
In der kommenden Woche, am 7. Oktober, soll das Fundament der australischen Pirate Party gelegt werden. Denn an diesem Tag soll der erste Parteitag stattfinden, um im weiteren Verlauf den Präsidenten, Generalsekretär, den Schatzmeister und die jeweilige Vertretung zu wählen. Auch die ersten Anträge zu politischen Inhalten oder Fragestellungen sollen im Rahmen des Parteitages abgearbeitet werden.
Auf der offiziellen Webseite der australischen Piraten pirateparty.org.au werden bereits im Forum die ersten Anträge eingereicht und stehen bis zum Parteitag zur Diskussion offen. Gerade die im Raum stehenden Internetsperren in Australien waren für die meisten Internetnutzer dafür ausschlaggebend, sich der neuen Bewegung anzuschließen. So hat man sich in erster Linie das Ziel gesetzt, den geplanten Netzsperren deutlich entgegenzutreten und einer möglichen Änderung des Telekommunikationsgesetzes, die bald in Australien Abhörmaßnahmen legalisieren könnten, einen Strich durch die Rechnung zu machen.
Weiterhin sei es auf der Hand liegend, dass sich auch die australische Piratenpartei der politischen Ansicht der internationalen Piratenparteien anschließen werde. Sich die Piratenpartei Deutschland oder die Piratpartiet aus Schweden als Vorbild nehmend, will man sich auch vor Ort für eine Reformierung des Urheber- und Patentrechts, für besseren Datenschutz und mehr Informationsfreiheit einsetzen.
"Das australische Gesetz beschränkt derzeit eine potenzielle Innovation. Es kann nicht sein, dass ganze Generationen kriminalisiert werden nur weil sie Wissen, Kultur und Informationen frei und unentgeltlich austauschen möchten".
Es gibt viel zu tun! Da auch in Australien die Zensurmaßnahmen und eingeschränkter Datenschutz zu immer wichtigeren Themen werden, blickt man optimistisch in die eigene Zukunft.
(Sener "Buddy09" Dincer)
(via www.itnews.com.au, thx!)
News Redaktion am Dienstag, 29.09.2009 22:44 Uhr
Kann mir das jemand erklären. Wie sind die Piraten da jetzt rüber gekommen?? Gab es da so viel positive Berichterstattung in den Medien über unsere Piratenpartei in Deutschland oder wurden sie über das Internet bekannt??? Wie kommt das zustande??? ...
Hallo, so muss das sein! Wenn die mitglieder zahlen weiter so explodieren, haben die vielleicht bald mehr als unsere Piratenpartei, nicht schlecht:eek:. Trinkt aus piraten joho. Gruß PassivAktiv ...
Ach schön.. sowas gabs ja seit.. .. sowas gabs noch nie.. wie ne kleine revolution die um die welt geht ...
Na dan viel Glück dort auf der Insel ;D ...
Scheint, als hätten sie innerhalb von 15 Tagen einen Sprung um ~700 Mitglieder nach oben gemacht: http://twitpic.com/jpkne ...
Heutzutage ist die Internettelefonie neben Fest- und Mobilnetztelefonie immer gefragter. Per Internet zu kommunizieren ist nicht nur komfortabler und billiger, man ist zudem unabhängig von Tarifen, welche nur eine bestimmte Gesprächszeit günstig ermöglichen. Also wieso nicht auch Internet-Telefonie nutzen?
Lars Sobiraj am 14.05.2013, 13:52 Uhr
Der Petitionsausschuss des Deutschen Bundestags steht seit vielen Jahren den Bürgern und Gruppen für ihre Anliegen offen. Wir haben uns kürzlich mit einem der 80 Mitarbeiter des Hauses unterhalten. Da seit der Gründung nur sehr wenige Gesetzesänderungen durch Petitionen entstanden sind, wollen wir den Sinn dieser Institution hinterfragen. Dies ist vorerst der letzte Teil unserer Interview-Serie.
Lars Sobiraj am 12.05.2013, 12:51 Uhr
Wie ein 73-jährige Japaner beweist, kann man das am häufigsten benutzte Tabellenkalkulationsprogramm Microsoft Excel nicht nur für reguläre Berechnungen einsetzen. Tatsuo Horiuchi erstellt ausnahmslos seine traditionellen Gemälde mit Hilfe dieses Programms. Er arbeitet bereits seit 10 Jahren mit der Software und stellt seine Bilder in diversen Ausstellungen vor.