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Der Satellit bekommt den Namen "Hispasat Advanced Generation 1" ("HAG1"). Er soll für das spanische Unternehmen Hispasat, das bereits eine Vielzahl von Telekommunikationssatelliten betreibt, die Iberische Halbinsel, die Kanarischen Inseln und Südamerika mit TV-Programmen versorgen.
Der neue Satellit basiert auf der von der europäischen Raumfahrt-Agentur ESA im Rahmen des Programms "SmallGEO" entwickelten Plattform für kleine geostationäre Satelliten. Unter "geostationär" versteht man Satelliten, die ihre Position relativ zur Erdoberfläche nicht ändern. Dies ist beispielsweise bei Telekommunikations-Satelliten der Fall, damit diese immer ein bestimmtes Gebiet mit ihren Aussendungen abdecken. SmallGEO ist nach Angaben der Entwickler besonders klein, vielseitig und kosteneffizient.
Technisch ist HAG1 äußerst hoch entwickelt. "Der Vertragsabschluß ist ein Meilenstein für die Zusammenarbeit zwischen dem DLR und OHB auf dem Gebiet der Kommunikationssatelliten. Mit dieser zukunftsweisenden Mission können neue Technologien für den Einsatz im Weltraum erprobt werden." erklärt Professor Hansjörg Dittus, Raumfahrtvorstand des DLR. "Damit steht dem Projektbeginn nichts mehr im Weg."
Nach Angaben des DLR beträgt das Auftragsvolumen rund drei Millionen Euro. Planmäßig soll HAG1 im Jahr 2014 fertig gestellt werden. Ende 2014 wird er dann voraussichtlich in die Umlaufbahn gebracht. Dann wird das DLR für die Durchführung der Launch and Eary Orbit Phase - also der kritischen Phase nach dem Start - verantwortlich sein.
Text-Quellen: DLR
Annika Kremer (g+) am Freitag, 23.11.2012 11:23 Uhr
Endlich kriegen wir unsere eigene Ion Cannon. ...
3 Millionen klingt aber recht günstig. Wundert mich das es der erste Kommunikationssatellit aus Deutschland ist (vor 25 Jahren steckte wahrscheinlich weniger Technik drin als heute in einem programmierbaren Taschenrechner). Normalerweise ist deutsches Know-How auf dem Weltmarkt doch sehr gefragt. ...
Zum ersten Mal seit 25 Jahren wird in Deutschland wieder ein Telekommunikationssatellit gebaut. Ein entsprechender Vertrag zwischen dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Oberpfaffenhofen und dem Bremer Satellitenhersteller OHB System AG wurde am gestrigen Donnerstag unterzeichnet. ...
Heutzutage ist die Internettelefonie neben Fest- und Mobilnetztelefonie immer gefragter. Per Internet zu kommunizieren ist nicht nur komfortabler und billiger, man ist zudem unabhängig von Tarifen, welche nur eine bestimmte Gesprächszeit günstig ermöglichen. Also wieso nicht auch Internet-Telefonie nutzen?
Lars Sobiraj am 14.05.2013, 13:52 Uhr
Der Petitionsausschuss des Deutschen Bundestags steht seit vielen Jahren den Bürgern und Gruppen für ihre Anliegen offen. Wir haben uns kürzlich mit einem der 80 Mitarbeiter des Hauses unterhalten. Da seit der Gründung nur sehr wenige Gesetzesänderungen durch Petitionen entstanden sind, wollen wir den Sinn dieser Institution hinterfragen. Dies ist vorerst der letzte Teil unserer Interview-Serie.
Lars Sobiraj am 12.05.2013, 12:51 Uhr
Wie ein 73-jährige Japaner beweist, kann man das am häufigsten benutzte Tabellenkalkulationsprogramm Microsoft Excel nicht nur für reguläre Berechnungen einsetzen. Tatsuo Horiuchi erstellt ausnahmslos seine traditionellen Gemälde mit Hilfe dieses Programms. Er arbeitet bereits seit 10 Jahren mit der Software und stellt seine Bilder in diversen Ausstellungen vor.