We Fight Censorship
Auf der Seite "We Fight Censorship" sollen Artikel und Videos gehostet werden, die in bestimmten Ländern gesperrt werden oder deren Urheber verfolgt werden. "Wir setzen damit auf den Streisand-Effekt: Je stärker Zensoren versuchen, manche Informationen zu unterdrücken, desto weiter verbreiten sie sich", erklärt Matthias Spielkamp, Vorstandsmitglied von Reporter ohne Grenzen. Slogan der Seite ist "Let's shelter the news" - "Lasst uns die Nachrichten schützen".
Bei "We Fight Censorship" setzt ROG auf die Mitwirkung Freiwilliger. "Wir rufen Internetnutzer in aller Welt auf, die Seite zu spiegeln, damit es möglichst viele Kopien der zensierten Inhalte gibt", sagt Spielkamp. Internetnutzer sollen außerdem durch ein eigens eingerichtetes Formular - das laut ROG durch Verschlüsselung abgesichert ist - selbst Inhalte bei "We Fight Censorship" einreichen können. "Diese Seite ist aber kein zweites Wikileaks", stellt Matthias Spielkamp klar. "Wir veröffentlichen kein Rohmaterial, wir prüfen die eingereichten Informationen und wenn wir Artikel oder Videos online stellen, erklären wir den Zusammenhang, in dem sie aufgetaucht sind und warum sie zensiert wurden."
Bislang ist auf der Website noch ein Countdown-Timer zu sehen, der die Zeit bis zum Start der Website anzeigt. Es werden jedoch auch weiterführende Informationen per E-Mail sowie über den Microblogging-Dienst Twitter angeboten. Eine Beta-Version der Website ist bereits online, aber lediglich für Journalisten auf Anfrage mit einem entsprechenden Passwort zugängiich.
Text-Quellen: ROG
Annika Kremer (g+) am Donnerstag, 22.11.2012 15:42 Uhr
Mal schauen, wie lange sich die Seite hält, da ja auch in Deutschland die Seiten und Inhalte staatlich zensiert werden. Wenn neue Pressemeldungen im Netz auftauchen und Brisantes auf politische Ebene aufdecken, dauert es nicht lange, bis diese vom Geheimdienst (BND) wieder gelöscht werden. Da hat di ...
@ loopzone Der Spruch ist von Voltaire. Ich hab jetzt doch noch mal nachgesehen. Und nach diesem blog, stammt der Satz auch nicht von Voltaire, sondern von [url=http:/ ...
Ist ja nicht so, dass man die gespiegelten Webseiten nicht einfach sperren kann. Temporäre Seiten machen keinen Sinn, weil nicht bekannt und die bekannten werden gesperrt. ...
@ loopzone Der Spruch ist von Voltaire. ...
Ein Zitat, ich glaube von Descartes, passt ganz gut: "Ich bin zwar anderer Meinung als Sie, aber ich würde mein Leben dafür geben, dass Sie Ihre Meinung frei aussprechen dürfen." In diesem Sinne wünsche ich den Leuten von "Reporter ohne Grenzen" alles Gute. ...
Heutzutage ist die Internettelefonie neben Fest- und Mobilnetztelefonie immer gefragter. Per Internet zu kommunizieren ist nicht nur komfortabler und billiger, man ist zudem unabhängig von Tarifen, welche nur eine bestimmte Gesprächszeit günstig ermöglichen. Also wieso nicht auch Internet-Telefonie nutzen?
Lars Sobiraj am 14.05.2013, 13:52 Uhr
Der Petitionsausschuss des Deutschen Bundestags steht seit vielen Jahren den Bürgern und Gruppen für ihre Anliegen offen. Wir haben uns kürzlich mit einem der 80 Mitarbeiter des Hauses unterhalten. Da seit der Gründung nur sehr wenige Gesetzesänderungen durch Petitionen entstanden sind, wollen wir den Sinn dieser Institution hinterfragen. Dies ist vorerst der letzte Teil unserer Interview-Serie.
Lars Sobiraj am 12.05.2013, 12:51 Uhr
Wie ein 73-jährige Japaner beweist, kann man das am häufigsten benutzte Tabellenkalkulationsprogramm Microsoft Excel nicht nur für reguläre Berechnungen einsetzen. Tatsuo Horiuchi erstellt ausnahmslos seine traditionellen Gemälde mit Hilfe dieses Programms. Er arbeitet bereits seit 10 Jahren mit der Software und stellt seine Bilder in diversen Ausstellungen vor.