Die Financial Times Deutschland (FTD) wird es nicht mehr lange geben. Es gibt viele Gründe, weshalb sich das im Jahr 2000 gegründete Blatt nicht mehr auf dem Markt halten kann. Bereits in den neunziger Jahren des zwanzigsten Jahrhunderts sank das allgemeine Interesse an Tageszeitungen. Gerade Aktienkurse, die doch im stetigen Wandel begriffen sind, auf Papier zu bannen, macht immer weniger Sinn. Doch anders als die FTD hat das Wall Street Journal sich das Internet regelrecht erobert. Daher zieht auch das Argument, das Internet sei an allem schuld, bei näherer Auseinandersetzung mit der Lage nicht.
Zeitungen finanzieren sich zu einem großen Teil aus Werbeeinschaltungen. Die Anzeigenkunden ziehen sich jedoch, so ein Bericht im Magazin Spiegel, schneller zurück als die Leser. Die FTD hat einen Insolvenzantrag gestellt, es wurden „in den vergangenen zwölf Jahren 250 Millionen Euro Verlust eingefahren“. Wäre es möglich gewesen, sich wie das in den USA ansässige Wall Street Journal im Internet zu etablieren? Die Wirtschaftsnachrichten hätten dann vielleicht mehr Leser ihrer Zielgruppe erreicht und auch auf Online-Werbekunden setzen können. Immerhin wird der Markt für Werbung im Internet beständig größer, Konsumenten bekommen Angebote, welche direkt auf ihre Interessen zugeschnitten sind. „Gerade im Bereich Finanzen ist der Online-Anteil aller geschalteten Anzeigen […] besonders hoch“ – hätte es für die FTD etwas gebracht?
Man muss in seine Betrachtungen einbeziehen, dass gerade die Zielgruppe der Wirtschaftspresse das Internet bevorzugt als Informationsquelle nutzt. Aber nicht nur dieses Medium, auch die Verfügbarkeit von Privatfernsehen und Radio lässt die Konsumenten wohl immer genauer abwägen, ob sie sich für eine Zeitung entscheiden, die schon morgen Altpapier ist. [Persönlich gefällt mir die rasche Inflation des gedruckten Wortes auch nicht, aber sie ist ein Faktum.] Auch andere wirtschaftlich orientierte Zeitungen haben dasselbe Problem, das „Handelsblatt“ zum Beispiel hat zwar „eine recht stabile Auflage“, dürfte jedoch im kommenden Jahr auch im Verlustbereich arbeiten. Im dritten Quartal 2012 gab es nur noch etwa 3.000 Leser, welche die FTD täglich kauften, so eine Statistik der IVW; die Abonnements seien oft ermäßigte oder gar kostenlose gewesen. Seit Beginn der 1990er Jahre finden Tageszeitungen nicht mehr genügend Leser, es wird vermutet, dass es sich einfach um ein für die Jugend nicht interessantes Medium handelt. In Anbetracht der genannten Vorteile anderer Informationsmöglichkeiten ist dies nicht verwunderlich.
Bild-Quellen: wikipedia
Text-Quellen: spiegel.de
Joan Z. am Donnerstag, 22.11.2012 15:05 Uhr
... Monopole .... Monopolen ... Monopolisten ... Großkapital LEGO ist einer von hnderten Anbietern im Spielzeugmarkt und Disney ist einer von Dutzenden Anbietern im Sektor Themenparks und der Filmindustrie. Ein Leben ohne Lego und Disney ist ohne jedes Problem mögli ...
Das ist mal witzig, Lego stand vor einigen Jahren kurz vor der Pleite. Besonders weil sie ihre Prinzipien veränderten. http://www.ftd.de/unternehmen/industrie/:traditionsmarke-lego-erkaempft-trendwende/554875.html Aber was interessiert Dich als normalen Bürger, was d ...
...es interessiert den normalen Bürger schlicht nicht worüber die sich ereifern. cmon sowas soll der Mist. Dass Lego viel Kohle macht da muss man kein Genie sein und dass Sie an ihren Prinzipien nicht hängen sieht auch jeder der Kinder hat bzw. als Kind mit Lego g ...
...es interessiert den normalen Bürger schlicht nicht worüber die sich ereifern. Woha Apple Aktie -5$... wird der IT-Markt zusammenbrechen?? Niemand interessiert sich auch nur im geringsten darum ob ein paar zerfressene Aktionäre weniger kassieren. Nichtmal 5% der Deutsch ...
Ich find sone zeitungen auch sehr unnötig. ich bin 24 und als ich 8 war war der tond er wirschaftsnachhrichten genau der selbe wie jetzt: alles doof bald sind wir alle pleite und renter werden sollte man ohnehi nicht. wozu soll ich mir ständig dieses depressive zeug geben ...
Heutzutage ist die Internettelefonie neben Fest- und Mobilnetztelefonie immer gefragter. Per Internet zu kommunizieren ist nicht nur komfortabler und billiger, man ist zudem unabhängig von Tarifen, welche nur eine bestimmte Gesprächszeit günstig ermöglichen. Also wieso nicht auch Internet-Telefonie nutzen?
Lars Sobiraj am 14.05.2013, 13:52 Uhr
Der Petitionsausschuss des Deutschen Bundestags steht seit vielen Jahren den Bürgern und Gruppen für ihre Anliegen offen. Wir haben uns kürzlich mit einem der 80 Mitarbeiter des Hauses unterhalten. Da seit der Gründung nur sehr wenige Gesetzesänderungen durch Petitionen entstanden sind, wollen wir den Sinn dieser Institution hinterfragen. Dies ist vorerst der letzte Teil unserer Interview-Serie.
Lars Sobiraj am 12.05.2013, 12:51 Uhr
Wie ein 73-jährige Japaner beweist, kann man das am häufigsten benutzte Tabellenkalkulationsprogramm Microsoft Excel nicht nur für reguläre Berechnungen einsetzen. Tatsuo Horiuchi erstellt ausnahmslos seine traditionellen Gemälde mit Hilfe dieses Programms. Er arbeitet bereits seit 10 Jahren mit der Software und stellt seine Bilder in diversen Ausstellungen vor.