Die Bildergallerie, veröffentlicht auf der neuen offiziellen Website des Prinzen und seiner Frau Katherine, sollte eigentlich das Image Williams verbessern und einen Einblick in dessen Arbeitswelt geben. Im Hintergrund der Fotos waren jedoch Computerbildschirme zu sehen, die sensible Informationen zeigten. Dies sorgte einem Bericht der britischen Zeitung "The Guardian" zufolge für einige Verlegenheit beim Verteidigungsministerium.
Die betreffenden Fotos wurden, nachdem der Vorfall bekannt wurde, schnellstmöglich durch veränderte Versionen ersetzt, bei denen die sensiblen Informationen verpixelt waren. Da die Bilder jedoch zu diesem Zeitpunkt bereits weltweit durch die Presse gegangen waren, war dies offenbar wenig effektiv. Graham Cluley, Experte des IT-Sicherheitsunternehmens Sophos, berichtet, seine Kollegen und er hätten am Morgen des heutigen Mittwoch lediglich "wenige Minuten" gebraucht, um die Original-Fotos im Netz zu finden.
Nach Angaben des Verteidigungsministeriums wurden die betreffenden Zugangsdaten mittlerweile geändert. Es bleibt zu hoffen, dass dabei besseres Passwörter als die vorherigen gewählt worden. Cluley kritisiert nämlich, das auf einem Foto sichtbare Passwort sei "extrem offensichtlich, einfach zu erraten und - ehrlich gesagt - eine diabolische Wahl" gewesen. Der Sicherheitsexperte hofft, dass durch den Vorfall - der seiner Ansicht nach wenig Schaden angerichtet haben dürfte, aber wegen der Beteiligung des Prinzen weithin in den Medien zirkulierte - die Sensibilität für das Thema Passwort - Sicherheit bei den Verantwortlichen ebenso wie bei der Bevölkerung gesteigert wird.
Annika Kremer (g+) am Mittwoch, 21.11.2012 16:18 Uhr
Und wie lauten die alten Passwörter? Jetzt da sie eh hinfällig sind kann man sie doch auch erfahren - jetzt wollen wir schon alle schmutzigen Details wissen.:cool: ...
Es bleibt zu hoffen, dass dabei besseres Passwörter als die vorherigen gewählt worden. Fehler. :) ...
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