Bild: Microsoft Sweden / Flickr (CC BY 2.0)
Für Nielsen, der unter Softwaredesignern als eine der führenden Autoritäten auf dem Gebiet der Benutzerschnittstellen und "Usability" gilt, ist klar, dass das neue Betriebssystem Windows 8 seine Ziele verfehlt hat. "Too bad", also "zu schlecht", sei das Design.
Der Experte weiß wovon er spricht. Der promovierte Informatiker hat einige Bücher über Multimedia, Webdesign und Hypertext veröffentlicht, die reißenden Absatz fanden. "Die Usability von Windows 8 ist für Einsteiger sowie für Fortgeschrittene enttäuschend.", so Nielsen. Microsoft sei von seinem ursprünglichen Pfad abgekommen. "Die Bedienbarkeit wird unter Kacheln erstickt, die wichtige Features verdecken!", so der Designer weiter.
Nielsen hatte zwölf erfahrene Windows-Nutzer auf einem RT-Tablet und auch auf einem Desktop-PC mit Windows 8 die Software testen lassen. Der Punkt, der die meisten Tester am meisten störte, war, dass das neue Windows kein echtes Mehrfenstersystem mehr ist. Man kann wie bei den Vorgängern des Betriebssystems nicht einfach Fenster offen lassen, sondern muss sich jedes mal merken, wie die gewünschten Funktionen zu erreichen sind. Nielsen hält zudem das Übertragen der Tablet-Oberfläche auf den Laptop für einen Fehler. Außerdem sei die Gestenbedienung der Tablet-Oberfläche fehlerhaft. "Windows 8", so Nielsen abschließend, "ist schwach auf Tablets und fürchterlich auf Desktop-PCs." Seine Hoffnungen setze er nun auf Windows 9, denn schließlich sei auch erst Windows 7 ein richtig gemachtes VISTA gewesen.
Bis das soweit ist, kann es aber noch dauern. Schließlich ist Windows 8 gerade erst erschienen. Die Verkaufszahlen scheinen jedoch das Urteil des Designexperten zu bestätigen. Microsofts Vorsitzender, Steve Ballmer, ist mit den Absatzzahlen nicht zufrieden. Auch anfänglich schlechte Nachrichten über mangelhafte Verarbeitung des Microsoft-Tablets "Surface" könnten daran ihren Anteil haben.
Bild-Quellen: Bild: Microsoft Sweden / Flickr (CC BY 2.0)
Text-Quellen: useit.com
Tobias Raff (g+) am Dienstag, 20.11.2012 17:02 Uhr
Ah das Tool hab ich hier im Gulli auch schon ein paar mal verlinkt. :T ...
Hatte bisher nur Win xp 32 bit und 64 bit auf dieser Maschine laufen mit Win 8 hab ich definitiv mehr Speed beim starten von Eve das dauerte unter XP locker 30 sek länger. Aber ja das Design ist kacke dafür gibt es open Source Tools wie http://classicshell.sourceforge.net damit man wied ...
Hab ich nicht gesagt, aber ich nutze Windows schon über 10 Jahre und hatte auch mal Ubuntu am Netbook getestet, doch irgendwie kann ich mich nicht mit anfreunden, manche Sachen lassen sich da auch schwer installieren. Der Zug ist für mich persönlich abgefahren auf Windows zu verzichten. ...
Wäre man gezwungen Multiboot zu machen, wenn man mal was auf Windows Basis laufen lassen möchte. Oh welch Verbrechen! Aber andersrum ist's ok? Mich nervt's auch, dass ich immer 1x pro Jahr die VMWare mit WinXP quälen muss, nur um meine Steuererklärung zu machen, weil ...
Also ich wollte jetzt nicht unbedingt Android, Ubuntu oder wie die alle heißen anstatt Windows drauf haben. Wäre für Zocker ja schon blöd wenn die auf einmal anfangen würden auf ein anderes Betriebssystem zu entwickeln. Wäre man gezwungen Multiboot zu machen, wenn man mal was auf Windows Basis laufe ...
Heutzutage ist die Internettelefonie neben Fest- und Mobilnetztelefonie immer gefragter. Per Internet zu kommunizieren ist nicht nur komfortabler und billiger, man ist zudem unabhängig von Tarifen, welche nur eine bestimmte Gesprächszeit günstig ermöglichen. Also wieso nicht auch Internet-Telefonie nutzen?
Lars Sobiraj am 14.05.2013, 13:52 Uhr
Der Petitionsausschuss des Deutschen Bundestags steht seit vielen Jahren den Bürgern und Gruppen für ihre Anliegen offen. Wir haben uns kürzlich mit einem der 80 Mitarbeiter des Hauses unterhalten. Da seit der Gründung nur sehr wenige Gesetzesänderungen durch Petitionen entstanden sind, wollen wir den Sinn dieser Institution hinterfragen. Dies ist vorerst der letzte Teil unserer Interview-Serie.
Lars Sobiraj am 12.05.2013, 12:51 Uhr
Wie ein 73-jährige Japaner beweist, kann man das am häufigsten benutzte Tabellenkalkulationsprogramm Microsoft Excel nicht nur für reguläre Berechnungen einsetzen. Tatsuo Horiuchi erstellt ausnahmslos seine traditionellen Gemälde mit Hilfe dieses Programms. Er arbeitet bereits seit 10 Jahren mit der Software und stellt seine Bilder in diversen Ausstellungen vor.