Der umstrittene Tweet des MdL
Die Empörung über den gestrigen Tweet des Piraten-Abgeordneten Dietmar Schulz schlug parteiübergreifend Wellen. Er twitterte: "Grotesk: Gedenken der Opfer von Gewaltherrschaft und Krieg auf jüdischem Friedhof während Israel bombt was das Zeug hält #volkstrauertag"
Durch diesen Tweet fände eine Täter-Opfer-Umkehr statt, warfen ihm Kritiker vor. Es sei ein Paradebeispiel für Antisemitismus, wenn jüdische Opfer der Vergangenheit für die Taten eines souveränen Staates in der Gegenwart verantwortlich gemacht oder mit ihnen in Verbindung gebracht würden, sagten andere.
Landtagspräsidentin Carina Gödecke (SPD) hält die Aussage von Dietmar Schulz für "unerträglich". "Wer die systematische Ermordung von Millionen von Juden während der Nazi-Diktatur mit der heutigen Gefahr eines Krieges im Nahen Osten verknüpft, verhöhnt die Opfer der NS-Verbrechen ein zweites Mal."
Auch Mitglieder anderer Parteien zeigten, was sie von dem Tweet halten; Gegenüber der BILD meinte Sigrid Beer von den Grünen: "Dieses unsägliche Vermischen von Holocaust und dem Handeln des Staates Israels erschreckt mich zutiefst. Ich erwarte von einem Landtagsabgeordneten, dass er nachdenkt vor dem Twittern. Wir dulden keine antisemitischen Äußerungen aus dem Parlament." Landtags-Vizepräsident Eckhard Uhlenberg von der CDU nannte den Tweet eine "ungeheure Entgleisung".
Doch auch parteiintern schlägt Schulz eine Welle der Kritik entgegen, daran ändert auch eine von ihm veröffentlichte Erklärung nichts. Schulz spricht darin von "Missverständnissen". Er beteuert, keinerlei antisemitische Intentionen gehabt zu haben: "Sollte der Tweet jedoch objektiv geeignet sein, einen anderen Eindruck zu erwecken, so ist dies weder beabsichtigt, noch Gegenstand des Tweets selbst und bedauere ich sehr, Anlass für die gegenteilige Eindruckerweckung gegeben zu haben." Gerade durch diese Formulierung hagelt es allerdings noch mehr Kritik. Der berliner Pirat Stephan Urbach kommentiert: "'Sollte sich jemand verletzt fühlen, bedaure ich das sehr' ist das GEGENTEIL einer Entschuldigung!".
Auch die Beteuerungen, die Partei setze sich gegen Antisemitismus ein, reicht einigen (Ex-)Piraten nicht. Die Twitternutzerin @lotterleben fragt: "Schließt ihr auch Tickets mit 'Wir finden Fehler doof, deshalb gibt es bei uns keine'?" Stattdessen werden Vorschläge gemacht, wie man es hätte besser machen können: "Hätte es nicht einfach mal ein 'Hey ich habs verkackt' sein können?"
Bild-Quellen: twitter.com (screenshot)
Text-Quellen: blog.piratenpartei-nrw.de
Robert Clausen (g+) am Montag, 19.11.2012 22:40 Uhr
dann bist du ein antisemit. frag den Zentralrat der Juden. edit: wie passend grad meine sig & bild Das antisemitischte (ist dass das Superlativ von antisemitisch?) dass ich je gehört habe war die Meinung eines jüdischen Freundes über den ZdJ (Zentralrat deutscher ...
Übrigens, das man bei jeder Israelkritik am besten 50x dazu schreiben muss dass man nix gegen die jüdische Religion per se hat, ist eh der größte Witz. Das haben die alles ganz geschickt eingefädelt...Tatsache ist nun mal, daß Du in allen von Dir angesprochenen ...
Und die Israelis wollen halt nicht weil die Gazaner nunmal blutsaufende Irre sind. Was du so im Laufe des Tages von dir gibst, ist an Dumheit nicht mehr zu überbieten. Ich schwinge ungern die Kinder-Keule. Aber hier wende ich einfach mal ein, dass rund die Häl ...
PS: Ich hab sogar ein paar jüdische Freunde, und versteh mich mit denen wunderbar. SOGAR.. bitte teile mir deinen vollständigen Namen und Anschrift mit, ich lasse dich für den Friedensnobelpreis vorschlagen. -.- ...
Juden sind nicht automatisch Israelis. Und Israelis sind nicht automatisch Juden. Das weiß auch die Hamas. Sie tötet ja auch nicht Juden um Israel zu vernichten sondern sie will Israel vernichten, um dann Juden töten zu können. Aber es ist schön, daß Du in Deinem ...
Heutzutage ist die Internettelefonie neben Fest- und Mobilnetztelefonie immer gefragter. Per Internet zu kommunizieren ist nicht nur komfortabler und billiger, man ist zudem unabhängig von Tarifen, welche nur eine bestimmte Gesprächszeit günstig ermöglichen. Also wieso nicht auch Internet-Telefonie nutzen?
Sener Dincer am 14.06.2013, 11:47 Uhr
Bezugnehmend auf die anhaltende Protestbewegung gegen Ministerpräsident Erdogan hat nun auch der StudiVZ-Gründer Ehssan Dariani seine Ansichten offenbart. Via Facebook-Mitteilung teilt er mit, dass möglicherweise die Zeit für einen bewaffneten Kampf gegen die türkische Regierung gekommen sei – und zwar „Stauffenberg-like“.