McAfee soll in seiner Wahlheimat Belize zum Mord an seinem Nachbarn, mit dem er ein angespanntes Verhältnis hatte, befragt werden. Er entzog sich dem jedoch, indem er flüchtete. Seinen Aussagen zufolge fürchtet er, man wolle ihm, da er unbequem sei, ein Verbrechen anhängen und ihn töten. Um seine für einige Menschen sicher paranoid klingenden Theorien der Öffentlichkeit zugänglich zu machen, richtete der Software-Pionier nun ein Blog ein.
In seinem ersten Blog-Posting schreibt McAfee unter anderem, die Presse habe ihm "sicher nicht geholfen". "Autonom und auf den eigenen Vorteil bedacht tut die Presse, was sie am besten kann - Sensationen produzieren," kritisiert er. Er fährt damit fort, Journalisten der Technologie-Websites Gizmodo und Wired persönlich anzugreifen.
Ein anderes Posting besteht aus einer Linksammlung mit angeblich relevanten Hintergrund-Informationen zu McAfees Fall. Außerdem beschreibt McAfee den Vorfall, mit dem seiner Aussage zufolge "alles begann", was zeigt, dass er nach wie vor davon ausgeht, dass die Regierung von Belize ihm etwas anhängen will. Dies wird durch weitere Blog-Einträge über den Fortgang der Ereignisse noch verstärkt.
McAfees neuestes Posting, veröffentlicht am heutigen Montag, trägt den Titel "Falls ich gefasst werde". Darin heißt es, McAfee habe genug Material vorab verfasst, um das Blog mindestens ein Jahr lang zu versorgen, und einen Administrator beauftragt, sich um das Projekt zu kümmern. Seine Beteiligung sei von diesem Punkt an eigentlich nicht mehr unbedingt nötig, so McAfee. Der Sicherheitsexperte bittet darum, sein Anliegen auch im Falle einer Festnahme zu unterstützen. "Es ist eine gerechte Sache und braucht internationale Aufmerksamkeit," betont er.
Es wird sich zeigen, ob McAfee mit seinem Blog tatsächlich viele Menschen von seiner Sichtweise überzeugen kann. Viele dürften das Blog wohl im Wesentlichen aus Neugier lesen. Dennoch ist es definitiv interessant, zu beobachten, wie die neuen Medien in einem Fall wie diesem genutzt werden.
Annika Kremer (g+) am Montag, 19.11.2012 12:15 Uhr
Für mich klingt das alles wie einem schlechten Film entnommen. Die Juristen sagen dennoch immer, die besten Geschichten schreibt das Leben selbst. ^^ ...
Ich denkmal da ist was wahres dran, unser system ist korrupt und so wird man Menschen los Stimmt. Man hört ja andauernd davon, dass die Regierung bekannten Persönlichkeiten Morde anhängt um sie los zu werden. :m) Welchen Grund sollte die Regierung von Belize den ...
Aber der Typ hat ein paar Schrauben locker, oder?... :D Wahrscheinlich ja... wenn nicht ist er trotzdem am Arsch. ...
McAfee war mir nie sympathisch (was AV-Software betrifft). Norton und BitDefender sind die beste Wahl, imho. Aber der Typ hat ein paar Schrauben locker, oder?... :D ...
Ich denkmal da ist was wahres dran, unser system ist korrupt und so wird man Menschen los! ...
Heutzutage ist die Internettelefonie neben Fest- und Mobilnetztelefonie immer gefragter. Per Internet zu kommunizieren ist nicht nur komfortabler und billiger, man ist zudem unabhängig von Tarifen, welche nur eine bestimmte Gesprächszeit günstig ermöglichen. Also wieso nicht auch Internet-Telefonie nutzen?
Lars Sobiraj am 12.05.2013, 12:51 Uhr
Wie ein 73-jährige Japaner beweist, kann man das am häufigsten benutzte Tabellenkalkulationsprogramm Microsoft Excel nicht nur für reguläre Berechnungen einsetzen. Tatsuo Horiuchi erstellt ausnahmslos seine traditionellen Gemälde mit Hilfe dieses Programms. Er arbeitet bereits seit 10 Jahren mit der Software und stellt seine Bilder in diversen Ausstellungen vor.