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Im Browser des Unternehmens Apple ist Seitenbetreibern das Hinterlegen von fremden Cookies grundsätzlich nur mit Genehmigung des Users erlaubt. Da allerdings die wenigsten Anwender die Speicherung dieser Daten genehmigen, nutzte Google eine Sicherheitslücke des Programms aus. Wie das Wall Street Journal dann letztendlich ans Licht brachte, waren auf den Systemen etlicher Safari-Nutzer die Cookies von Google gespeichert. Auch iPhones und iPads waren betroffen.
Wie zu erwarten war, ging das US-Unternehmen mit dieser Vorgehensweise nicht konform mit dem Gesetz. Das entsprechende Gerichtsverfahren wird nun allerdings gegen eine Zahlung von 22,5 Millionen Dollar (17,7 Mio. Euro) eingestellt. Wie Bloomberg berichtet, zeigte sich die verantwortliche Richterin Susan Illston bei einer Anhörung am Freitag zuversichtlich, der Einigung zwischen Google und der Federal Trade Commission zuzustimmen.
Am ehesten dürften die Cookies zu Zwecken der Werbungsoptimierung genutzt worden sein. Google allerdings machte mehrmals darauf aufmerksam, dass im Rahmen der Vorgänge keine persönlichen Daten gespeichert worden seien.
Mittlerweile ist der Bug in Safaris Browser-Software längst behoben. Ob die Zahlung der Millionenstrafe Google künftig von derartigen Praktiken abhalten wird, bleibt abzuwarten. Schließlich ist davon auszugehen, dass die Google Inc. die verlangten 22,5 Millionen Dollar mit weit weniger als ihrem täglichen Umsatz decken kann.
Bild-Quellen: google
Text-Quellen: bloomberg
Julian Wolf (g+) am Samstag, 17.11.2012 18:09 Uhr
Das Geld geht an die FTC nicht an Apple :rolleyes: ...
Scheußlich wenn sich aus den eigene Bugs auch noch Geld scheffeln lässt. ...
Wir werden überwacht und die streichen 22mio ein... ..wo ist da mein Anteil? Als eigendliches Opfer? Hättest ja klagen können^^ Wer zuerst kommt, mahlt zuerst. ...
Wir werden überwacht und die streichen 22mio ein... ..wo ist da mein Anteil? Als eigendliches Opfer? ...
Viel zu wenig meiner Meinung nach, dafür, dass Sie aktiv Benutzer damit überwacht haben. :cool: ...
Heutzutage ist die Internettelefonie neben Fest- und Mobilnetztelefonie immer gefragter. Per Internet zu kommunizieren ist nicht nur komfortabler und billiger, man ist zudem unabhängig von Tarifen, welche nur eine bestimmte Gesprächszeit günstig ermöglichen. Also wieso nicht auch Internet-Telefonie nutzen?
Lars Sobiraj am 14.05.2013, 13:52 Uhr
Der Petitionsausschuss des Deutschen Bundestags steht seit vielen Jahren den Bürgern und Gruppen für ihre Anliegen offen. Wir haben uns kürzlich mit einem der 80 Mitarbeiter des Hauses unterhalten. Da seit der Gründung nur sehr wenige Gesetzesänderungen durch Petitionen entstanden sind, wollen wir den Sinn dieser Institution hinterfragen. Dies ist vorerst der letzte Teil unserer Interview-Serie.
Lars Sobiraj am 12.05.2013, 12:51 Uhr
Wie ein 73-jährige Japaner beweist, kann man das am häufigsten benutzte Tabellenkalkulationsprogramm Microsoft Excel nicht nur für reguläre Berechnungen einsetzen. Tatsuo Horiuchi erstellt ausnahmslos seine traditionellen Gemälde mit Hilfe dieses Programms. Er arbeitet bereits seit 10 Jahren mit der Software und stellt seine Bilder in diversen Ausstellungen vor.