Duck Duck Go
Die Suchmaschine Duck Duck Go (DDG) hat sich bereits eine beachtliche Reichweite erkämpft. Hinter Google, das täglich mehrere Milliarden Suchanfragen bekommt, steht sie selbstverständlich mit einigen Millionen täglichen Suchanfragen noch weit zurück. 82 Prozent der weltweit das Internet Nutzenden verwenden Google (in Österreich, so stellten Marktforscher fest, sind es über 95 Prozent). Was man bei dem großen Suchmaschinenanbieter bedenken muss: Es werden "auf allen seinen Diensten" persönliche Informationen über die Nutzer gesammelt und diese dann an Werbekunden verkauft. Daher bekommt der Konsument maßgeschneiderte Angebote en masse.
DDG speichert hingegen nicht personalisiert. Google und andere Suchmaschinenanbieter arbeiten mit "sogenannten Searchlogs", die erlangten Informationen werden über viele Monate hinweg gespeichert. Gabriel Weinbergs Suchmaschine DDG legt die Informationen nicht in dieser Weise auf den Servern ab. Auch was Cookies betrifft, handhabt das DDG anders als seine Konkurrenten. Werbung gibt es auch bei DDG, doch diese kann einfach abgeschaltet werden.
Die "simple Websuche" bei DDG funktioniert folgendermaßen: Die Suchmaschine greift auf offene Datenpools zu, beispielsweise Wikipedia oder den Musikdienst LastFM. In einer Infobox wird die Suchanfrage "in einem Satz beantwortet" - man braucht also nicht unbedingt einen Link anzuklicken, wenn man das nicht möchte. Auf der Infoseite erklärt DDG die eigenen Datenschutzrichtlinien sehr genau, legt dar, wie die Speichervorgänge im Internet vor sich gehen, und spricht davon, dass andere Anbieter eine sogenannte Suchweiterleitung betreiben. Deshalb würden alle persönlichen Informationen auf allen Computern gespeichert, die sie beim Vorgang zwischen Suchmaschine und Nutzer passieren würden. Worauf die Betreiber von DDG auch hinweisen, ist die Möglichkeit, eine Seite im https- Modus zu betrachten anstatt im http- Modus, was vom Datenschutz her auf jeden Fall eine Überlegung wert ist. DDG stellt häufig gefragte Seiten wie Wikipedia, Facebook, Twitter, Amazon und andere von sich aus im https- Modus dar, so die Betreiber.
Nachdem man auf DDG - der Name stammt übrigens von dem Spiel "Duck, Duck, Goose", bei uns als "Der Plumpsack" bekannt - "ähnlich gute Treffer wie" bei der Konkurrenz erhalten kann, sollte man die Suchmaschine mit der Ente beziehungsweise Gans ruhig einmal ausprobieren.
Bild-Quellen: wikipedia.org
Text-Quellen: duckduckgo.com derstandard.at
Joan Z. am Samstag, 17.11.2012 14:06 Uhr
Hat ddg ein äquivalent zu der "verbatim"-suche bei google? Das stört mich am meisten, wenn Suchmaschinen mir das anzeigen was sie glauben wonach ich suche, und nicht das wonach ich tatsächlich suche :m) Also, Begriffe weglassen, auch nach Synonymen suchen, automatich korrigieren, dieser Schwachsinn ...
Google speichert auch nichts wenn man das Backlog im Dashboard ausschaltet - wie man Google überhaupt genau auf die Finger schauen und hauen kann dank Dashboard. Und wer ganz sicher sein will startet seinen Browser sowieso immer im Privacy-Mode. ...
Mir reicht die Zeile: Welche mir verät das der Autor dieses Artikels keine Ahnung von der Materie hat und auch statt zu rechachieren lieber mit Halbwissen gegen Google wettern will. Wobei den Aufwand einer Recherche erwarte ich hier auch nicht wirklich. Dieses News-Abs ...
ich bin hier um news zu lesen. nur sehe ich hier keine news. :dozey: ...
Mir reicht die Zeile: Es werden "auf allen seinen Diensten" persönliche Informationen über die Nutzer gesammelt und diese dann an Werbekunden verkauft. Welche mir verät das der Autor dieses Artikels keine Ahnung von der Materie hat und auch statt zu rechachieren lieber mit Halbwisse ...
Heutzutage ist die Internettelefonie neben Fest- und Mobilnetztelefonie immer gefragter. Per Internet zu kommunizieren ist nicht nur komfortabler und billiger, man ist zudem unabhängig von Tarifen, welche nur eine bestimmte Gesprächszeit günstig ermöglichen. Also wieso nicht auch Internet-Telefonie nutzen?
Lars Sobiraj am 14.05.2013, 13:52 Uhr
Der Petitionsausschuss des Deutschen Bundestags steht seit vielen Jahren den Bürgern und Gruppen für ihre Anliegen offen. Wir haben uns kürzlich mit einem der 80 Mitarbeiter des Hauses unterhalten. Da seit der Gründung nur sehr wenige Gesetzesänderungen durch Petitionen entstanden sind, wollen wir den Sinn dieser Institution hinterfragen. Dies ist vorerst der letzte Teil unserer Interview-Serie.
Lars Sobiraj am 12.05.2013, 12:51 Uhr
Wie ein 73-jährige Japaner beweist, kann man das am häufigsten benutzte Tabellenkalkulationsprogramm Microsoft Excel nicht nur für reguläre Berechnungen einsetzen. Tatsuo Horiuchi erstellt ausnahmslos seine traditionellen Gemälde mit Hilfe dieses Programms. Er arbeitet bereits seit 10 Jahren mit der Software und stellt seine Bilder in diversen Ausstellungen vor.