Im Internet, insbesondere auf dem Microblogging-Dienst Twitter, hatten sich am gestrigen Donnerstag Berichte gehäuft, dass die Website der israelischen Streitkräfte (IDF) gehackt worden und deshalb nicht erreichbar sei. Die Armee wies dies zurück und erklärte, das IDF-Blog sei nur weniger als eine Stunde nicht erreichbar gewesen. Zudem sei der Ausfall nicht durch einen Angriff zustande gekommen. Die Website sei lediglich durch eine große Menge an Zugriffen überlastet gewesen, sagte IDF-Sprecher Eytan Buchman.
Unstrittig ist dagegen, dass beide Seiten derzeit verstärkt darauf bedacht sind, im Internet ihre Sicht der Dinge zu verbreiten (böse Zungen würden dies wohl als Propaganda bezeichnen). Beliebte Social-Media-Plattformen wie Twitter, Facebook oder die Video-Plattform YouTube wurden in den letzten Tagen verstärkt Schauplatz dieser Bemühungen. Schon kurz nach Beginn der Militäroffensive veröffentlichte die israelische Armee auf Youtube ein zehnsekündiges Video vom Tod des militärischen Führers der Hamas, Ahmed Dschabari. Kurz danach twitterte die IDF über den offiziellen Presse-Account: "Wir empfehlen, dass alle Hamas-Kämpfer, ob einfache Mitglieder oder Anführer, in den nächsten Tagen ihre Gesichter nicht über der Erde zeigen."
We recommend that no Hamas operatives, whether low level or senior leaders, show their faces above ground in the days ahead.
— IDF (@IDFSpokesperson) November 14, 2012
Die Hamas antwortete über ihren Account "@AlQassamBrigade": "Unsere gesegneten Hände werden eure Führer und Soldaten erreichen, wo immer sie sind (Ihr habt die Tore der Hölle geöffnet)."
@idfspokesperson Our blessed hands will reach your leaders and soldiers wherever they are (You Opened Hell Gates on Yourselves)
— Alqassam Brigades (@AlqassamBrigade) November 14, 2012
Tamir Scheafer, der Leiter des Programms für politische Kommunikation an der Hebräischen Universität, erklärte, dass beide Seiten die sozialen Medien nutzten, zeige, dass "man Konflikte wie diesen nicht auf dem Boden gewinnt. Man gewinnt sie durch die öffentliche Meinung." Diese keineswegs neue strategische Erkenntnis wird offenbar zunehmend auch unter Nutzung modernster Kommunikationsmittel umgesetzt.
Text-Quellen: dapd
Annika Kremer (g+) am Freitag, 16.11.2012 17:35 Uhr
dafür spricht auch, dass keiner ihrer arabischen "brüder" sie aufnehmen wollte...Im Gegenteil - diese Streßmacher will keiner haben. 1970 hat Jordanien zehntausende Palästineser umgebracht und rausgeworfen,1991 haat sich Kuwaait in einem sehr rustikalem Kraftakt alle ...
Man muß fast den Eindruck haben daß diese Länder froh waren diese Leute losgeworden zu sein und Israel aufgehalst zu haben. dafür spricht auch, dass keiner ihrer arabischen "brüder" sie aufnehmen wollte... ...
was mir persönlich nicht klar war ist, dass die palästinenser in der "west bank" bis zum krieg in den 60ern unter jordanischer autorität standen ... und der Gaza-Streifen stand unter "ägyptischer Autorität". Man muß fast den Eindruck haben daß diese Länder froh waren ...
hier, noch ein bisschen "propaganda" - für die intellektuell "herausgeforderten" schön simpel erklärt... ;) http://www.youtube.com/watch?v=63hTOaRu7h4 was mir persönlich nicht klar war ist, dass die palästinenser in der "west bank" bis zum krieg in den 60ern unter jordanischer autorität ...
Kleiner Bericht aus dem Sorokakrankenhaus « Blick auf die Welt – von Beer Sheva aus Heute habe ich einem armen Maedchen, einem Baby von acht Monaten, eine Narkos ...
Heutzutage ist die Internettelefonie neben Fest- und Mobilnetztelefonie immer gefragter. Per Internet zu kommunizieren ist nicht nur komfortabler und billiger, man ist zudem unabhängig von Tarifen, welche nur eine bestimmte Gesprächszeit günstig ermöglichen. Also wieso nicht auch Internet-Telefonie nutzen?
Lars Sobiraj am 14.05.2013, 13:52 Uhr
Der Petitionsausschuss des Deutschen Bundestags steht seit vielen Jahren den Bürgern und Gruppen für ihre Anliegen offen. Wir haben uns kürzlich mit einem der 80 Mitarbeiter des Hauses unterhalten. Da seit der Gründung nur sehr wenige Gesetzesänderungen durch Petitionen entstanden sind, wollen wir den Sinn dieser Institution hinterfragen. Dies ist vorerst der letzte Teil unserer Interview-Serie.
Lars Sobiraj am 12.05.2013, 12:51 Uhr
Wie ein 73-jährige Japaner beweist, kann man das am häufigsten benutzte Tabellenkalkulationsprogramm Microsoft Excel nicht nur für reguläre Berechnungen einsetzen. Tatsuo Horiuchi erstellt ausnahmslos seine traditionellen Gemälde mit Hilfe dieses Programms. Er arbeitet bereits seit 10 Jahren mit der Software und stellt seine Bilder in diversen Ausstellungen vor.