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Kurz notiert:

Altersfreigaben bei Computerspielen: EA-Chef will Vereinheitlichung

John Riccitiello

John Riccitiello

Electronic Arts-Cef Riccitiello spricht sich für ein weltweit einheitliches Jugendschutzsystem für Computerspiele aus. Dass bei der Bewertung von Inhalten die Ansichten von den USA und Europa oft auseinandergehen, könnte ein Hindernis sein. Prinzipiell wäre eine Vereinheitlichung praktisch, doch ist fraglich, ob sich Riccitiellos Ziel umsetzen lässt.

Electronic Arts-Chef John Riccitiello forderte in seiner Ansprache zur Verleihung des American Horizon Awards in Washington „eine Vereinheitlichung der Standards“ betreffend den Jugendschutz, was Computerspiele betrifft. Ein Jugendschutzsystem, das in gleicher Weise weltweit gültig ist, sei Ziel der Bemühungen von ESRB (Entertainment Software Rating Board). Wenngleich man die vom Obersten Gerichtshof eingeräumte Freiheit in der Spielebranche zu schätzen wisse, müsse man sich auch der Tatsache bewusst sein, dass mit der Freiheit auch die Verantwortung wachse.

Es gebe nun einmal in der Welt der Technik nicht überall einen „Torwächter“, der kontrolliere, welche Unterhaltung und welche Spiele vom Konsumenten genutzt würden. Wo man jedoch darauf achten müsse, dass eine solche Kontrolle eingerichtet sei, das sei der Jugendschutz. Egal über welche Plattform, über welches Medium und in welchem Land der Nutzer an sein Spiel komme, wichtig sei eine diesbezügliche Vereinheitlichung. In den letzten drei Jahren sei die Anzahl der Spielenden von etwa 200 Millionen auf über eine Milliarde angewachsen.

Was einer weltweit einheitlichen Jugendschutzlösung im Wege stehen könnte, ist die Tatsache, dass es Unterschiede in der Auffassung gibt, was problematische Inhalte sind. Während man in den USA Inhalte rasch als sexuell oder gewalttätig einstuft, kommen europäische Betrachter oftmals zu einer anderen Einschätzung.

 

Bild-Quellen: ea.com

Text-Quellen: polygon.com golem.de

Joan Z. am Freitag, 16.11.2012 13:54 Uhr

Tags: jugendschutz ea games electronic arts john riccitiello altersfreigabe esrb

vgwort
 
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4 Reaktionen zu dieser Nachricht
  • Anarchox am 16.11.2012 17:42:58

    Erstmal die USK abschaffen und PEGI auch in Deutschland übernehmen. Quasi unseren deutschen Sonderweg endlich vereinheitlichen. Die Fälle, in denen dann weniger Titten in Spielen sind, weil USA und so....das ist selten...spontan fällt mir sogar nur Giants - Citizen Kabuto ein, bei dem Europa Titten ...

  • Kamikaze_Urmel am 16.11.2012 17:16:40

    Kann die USK das dann bitte übernehmen? Einfach nur um mal zu sehen, was passiert...:D ...

  • KakumeiKage am 16.11.2012 15:54:00

    Ein weltweit einheitliches Jugendschutzsystem wäre gut. Vielleicht gibt es dann auch endlich Games bei dennen Extreme Gewalt und Nacktheit akzeptiert wird. Den bisher gilt ja bei den Amis: Extreme Gewalt = Ok | Nacktheit= No Go , und das bei Spielen die sowieso ab 18 sind m( . ...

  • exd am 16.11.2012 14:52:52

    Da will er wol die Kosten für das Nachbearbeiten sparen. Aber ich freue mich schon auf die Spiele ohne Sex und Gewalt. Endlich Spiele für meine imaginären Kinder :beer: ...

  • joanZ am 16.11.2012 13:54:14

    Electronic Arts-Cef Riccitiello spricht sich für ein weltweit einheitliches Jugendschutzsystem für Computerspiele aus. Dass bei der Bewertung von Inhalten die Ansichten von den USA und Europa oft auseinandergehen, könnte ein Hindernis sein. Prinzipiell wäre eine Vereinheitlichung praktisch, doch ist ...

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