Firefox OS
Am Donnerstag präsentierte die Mozilla Foundation ihren Jahresbericht für 2011. Er zeigt ein stolzes Umsatzplus von 33 Prozent, das sind 163,5 Millionen Dollar. Im Vergleich zu den mit mehreren Milliarden arbeitenden Budgets von Google, Microsoft und Apple klingt das nicht nach viel. Doch eine „gemeinnützige Stiftung“, die einen Sonderfall auf dem Markt darstellt und „keine Aktieninhaber zufriedenstellen muss“, darf dieses Plus durchaus feiern. Neue Projekte werden anvisiert, im Interview mit futurezone spricht Mozilla-Chef Gary Kovacs über die neuen Pläne.
Laut Kovacs ist die Konkurrenz mit Google durchaus etwas Positives, sie bringe Schwung in den Wettbewerb. Dort, wo sich eine Handvoll Unternehmen ihre Marktanteile gesichert haben, „hört die Innovation auf“. Deshalb sei es sehr wichtig und wegweisend, dass der Markt nicht zur Ruhe komme, um Innovationen hervorzubringen. Mozilla hat die Verantwortung für den E-Mail-Client Thunderbird in die Hände der Community gelegt und möchte seine Entwicklertätigkeit auf den mobilen Sektor verlagern. Außerdem ist die Entwicklung des eigenen Betriebssystems Firefox OS im Gange. Mitte 2013 soll das Betriebssystem auf den Markt kommen, und zwar soll es in „Billig-Smartphones zum Einsatz kommen“, sodass es den bereits vorhandenen Systemen Android, Windows Phone und iOS Konkurrenz machen kann. Die Geräte sollen um die hundert Dollar kosten und seien ausgelegt auf die Menschen in Entwicklungsländern, die nahe der Armutsgrenze leben, beginnen soll die Verbreitung in Lateinamerika und ehemaligen Ostblockländern. Den Menschen, die sich normalerweise kein Smartphone leisten können, soll mit Mozillas Betriebssystem der Zugang zu einem solchen Gerät ermöglicht werden.
Ziel der Foundation ist es, weiterhin die „mühsam erreichten offenen Standards zu bewahren“, und das möchte man durch das eigene Betriebssystem erreichen. Dass man „manches etwas verschlafen“ hat, gibt Kovacs zu; mittlerweile sei man aber, angespornt vom Wettbewerb mit Google, wieder aktiver geworden. Wie sich das Mozilla-eigene Betriebssystem nächstes Jahr machen wird, bleibt abzuwarten.
Bild-Quellen: mozilla.org
Text-Quellen: futurezone.at
Joan Z. am Freitag, 16.11.2012 12:17 Uhr
Heutzutage ist die Internettelefonie neben Fest- und Mobilnetztelefonie immer gefragter. Per Internet zu kommunizieren ist nicht nur komfortabler und billiger, man ist zudem unabhängig von Tarifen, welche nur eine bestimmte Gesprächszeit günstig ermöglichen. Also wieso nicht auch Internet-Telefonie nutzen?
Lars Sobiraj am 14.05.2013, 13:52 Uhr
Der Petitionsausschuss des Deutschen Bundestags steht seit vielen Jahren den Bürgern und Gruppen für ihre Anliegen offen. Wir haben uns kürzlich mit einem der 80 Mitarbeiter des Hauses unterhalten. Da seit der Gründung nur sehr wenige Gesetzesänderungen durch Petitionen entstanden sind, wollen wir den Sinn dieser Institution hinterfragen. Dies ist vorerst der letzte Teil unserer Interview-Serie.
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