AMD: JPMorgan soll Optionen überprüfen
In einer Email teilte AMD zudem gegenüber Reuters mit, dass man überzeugt sei, dass die aktuelle Strategie der Firma zu langfristigem Wachstum führen kann. Ein Verkauf oder der Verkauf von großen Teilen des Unternehmens sei aktuell zudem nicht in Planung. In den letzten Wochen hatte AMD bereits die Entlassung von circa fünfzehn Prozent der weltweiten Belegschaft und einen Strategiewechsel, weg vom aktuell in einer Kriese befindlichen klassischen Desktop-PC-Geschäft hin zu Mobilgeräten, integrierten Systemen und Servern angekündigt (gulli:news berichtete). Der Absatz von x86-basierten Systemen war im letzten Geschäftsquartal deutlich eingebrochen. Die schlechte Marktlage brachte vor allem für den kleineren Anbieter von x86-Prozessoren, AMD, deutliche Umsatzeinbrüche mit sich.
Der Technologievorsprung, den Haupt-Konkurrent Intel aktuell besitzt, scheint aktuell fast uneinholbar. Mit der neuen Firmenstrategie sollen die Zukunftsaussichten der Firma verbessert werden. Auch eine Partnerschaft mit ARM und die Entwicklung von eigenen ARM-basierten Serverprozessoren hatte AMD zuletzt bekannt gegeben.
Als mögliche Käufer gelten aktuell nichtsdestotrotz Microsoft, Google, Samsung, Intel und Facebook. Apple wurde interessanterweise nicht genannt. Gerüchte über eine mögliche AMD-Übernahme durch Apple hatten vor einigen Monaten zuletzt die Runde gemacht. Punkten kann AMD aktuell noch mit einer wahrscheinlich großen Beteiligung an der nächsten Konsolengeneration. So soll die Playstation 4 Gerüchten zufolge mit einer AMD-APU ausgestattet werden. Auch bei der XBox 720 soll zumindest die Grafikkarte von AMD geliefert werden. Aufgrund der hohen zu erwartenden Stückzahlen ein lukratives Geschäft. Die Börse reagierte mit einem leichten Plus für die AMD-Aktie auf den Reuters-Bericht.
Text-Quellen: reuters
Malte Kremer (g+) am Mittwoch, 14.11.2012 11:55 Uhr
Teile von AMD zu verkaufen halte ich für einen Fehler. Dann hätten sie zwar kurzfristig wieder Geld, aber das würde wohl kaum reichen um in ein paar Jahren mit Intel auf einer Höhe zu sein und dann sind sie noch schlechter aufgestellt als heute. AMD bräuchte einen Partner der ordentlich Geld, Patent ...
Was soll das heißen, ein Verkauf von ATI werde geprüft? Die schneiden sich ja bloß ins eigene Fleisch, wenn sie sich die Möglichkeit nehmen, APUs herzustellen. Die laufen ja bekanntlich so gut, dass Globalfoundries kaum mit der Produktion hinterher gekommen ist. Grueße Ignatz ...
Advanced Micro Devies soll die bekannte Großbank damit beauftragt haben, mögliche Verkaufsoptionen zu überprüfen. Hierbei geht es in erster Linie nicht um den Verkauf des ganzen Unternehmens, sondern um Patente und Teilbereiche der Firma. Auch ein Verkauf der Grafiksparte, welche durch die Übernahme ...
Heutzutage ist die Internettelefonie neben Fest- und Mobilnetztelefonie immer gefragter. Per Internet zu kommunizieren ist nicht nur komfortabler und billiger, man ist zudem unabhängig von Tarifen, welche nur eine bestimmte Gesprächszeit günstig ermöglichen. Also wieso nicht auch Internet-Telefonie nutzen?
Lars Sobiraj am 14.05.2013, 13:52 Uhr
Der Petitionsausschuss des Deutschen Bundestags steht seit vielen Jahren den Bürgern und Gruppen für ihre Anliegen offen. Wir haben uns kürzlich mit einem der 80 Mitarbeiter des Hauses unterhalten. Da seit der Gründung nur sehr wenige Gesetzesänderungen durch Petitionen entstanden sind, wollen wir den Sinn dieser Institution hinterfragen. Dies ist vorerst der letzte Teil unserer Interview-Serie.
Lars Sobiraj am 12.05.2013, 12:51 Uhr
Wie ein 73-jährige Japaner beweist, kann man das am häufigsten benutzte Tabellenkalkulationsprogramm Microsoft Excel nicht nur für reguläre Berechnungen einsetzen. Tatsuo Horiuchi erstellt ausnahmslos seine traditionellen Gemälde mit Hilfe dieses Programms. Er arbeitet bereits seit 10 Jahren mit der Software und stellt seine Bilder in diversen Ausstellungen vor.