Foto: vernieman / Flickr CC BY 2.0
Wie der Technik-Blog geek.com berichtet, speichert die Anwendung "S-Memo-App" des Galaxy S III Passwörter im Klartext ab. Jeder, der zum entsprechenden File Zugang habe, könne dieses dann auch lesen, so geek.com weiter. Ein Zugang für Angreifer zu der Datei gibt es aber nur bei sogenannten gerooteten Smartphones und das ist bei den wenigsten Usern der Fall. Ein Smartphone zu rooten dauert im Normalfall zwar nur fünf Minuten, ist aber mit einem hohen Softwareaufwand verbunden, so dass die meisten Besitzer eines Android-Telefons dazu schlicht keine Lust haben.
Allerdings sollte Samsung dennoch schnell reagieren. Zwar haben nur wenige Nutzer ihr Galaxy S III tatsächlich gerootet, bei den Nutzern bei denen dies aber der Fall ist, können zum Beispiel durch den Bug die Login-Daten für den Google-Account entwendet werden. Das Rooten eines Android-Smartphones gibt dem jeweiligen User Superrechte, was bedeutet, dass diese Zugriff auf jede Datei des Telefons haben und diese auch löschen oder verändern können. Eine Sicherheitsschranke, die vor unbefugtem Zugriff oder einfach nur Unwissenheit im Gebrauch der Software schützt, gibt es dann nicht mehr.
Und da liegt auch das Hauptproblem. Die App "S-Memo", in der man sein Google-Passwort bei der Anmeldung im Galaxy S III eingeben muss, ist dann ungeschützt. Leider hat Google auch für solche Fälle nicht daran gedacht, dass darin gespeicherte Passwort zu verschlüsseln. Es ist in der App im Klartext abgespeichert. Und wer ein Android-Smartphone besitzt, der weiß um die Wichtigkeit der Google-Zugangsdaten, da diese beim Betriebssystem Android so ziemlich die Grundlage für alles sind. Deshalb raten Experten Samsung nun, schnell zu reagieren und entweder ein Update der S-Memo-App auf Hash zu veröffentlichen oder die darin gespeicherten Passwörter zu verschlüsseln.
Bild-Quellen: Foto: vernieman / Flickr CC BY 2.0
Text-Quellen: geek.com
Tobias Raff (g+) am Dienstag, 13.11.2012 17:15 Uhr
Ja korrekt.... beim Galaxy geht's mit den Updates ja noch einigermaßen. Aber was die sich mit dem Tablet 10.1 geleistet haben ist eine Frechheit. Unter diesem Aspekt wird das Nexus wohl klar besser sein! ...
Mit dem Nexus 4 werden viele wohl neu Käufer eher nicht zum SGIII greifen denn da gibts auf jedem fall länger Updates. Da hat Samsung bei mir echt verschissen abe rmal was anderes Jeder, der zum entsprechenden File Zugang habe, könne dieses dann auch lesen, Mal ehrlich wer hat Z ...
Rooten samt Custom Rom dauert keine 5min mit Odin :) 1 Programm zu nutzen ist auch nicht wirklich hoher softwaretechnicher Aufwand. Aber stimmt das viele keinen Bock drauf haben zu flashen weil die den Stock Rom von Samsung gut finden (warum gibt es kein Kotz Smiley?). Das liegt aber wohl nur daran ...
Also ein S3 zu rooten ist ja wirklich in keinster Weise mit einem großen softwaretechnischen Aufwand verbunden wie im Artikel geschrieben. Dazu braucht man nur ein Kabel, die Treiber fürs Galaxy (hat man aber eh meistens drauf, wenn man KIES drauf hat), ODIN und die Flash-Datei... das ganze dauert ...
Mal so ganz davon ab, dass ich ein SGS3 in 15 Minuten roote - Wobei ich gerade ein mal 5 Minuten benötigt habe, um mir den Vorgang anzuschauen (Inkl. Suchzeit nach diesen Vorgängen) - Ich werd das am WoE mal testen - Da hab ich das SGS3 meines Bruders zum umflashen hier... Das wird mal spannend, da ...
Heutzutage ist die Internettelefonie neben Fest- und Mobilnetztelefonie immer gefragter. Per Internet zu kommunizieren ist nicht nur komfortabler und billiger, man ist zudem unabhängig von Tarifen, welche nur eine bestimmte Gesprächszeit günstig ermöglichen. Also wieso nicht auch Internet-Telefonie nutzen?
Lars Sobiraj am 12.05.2013, 12:51 Uhr
Wie ein 73-jährige Japaner beweist, kann man das am häufigsten benutzte Tabellenkalkulationsprogramm Microsoft Excel nicht nur für reguläre Berechnungen einsetzen. Tatsuo Horiuchi erstellt ausnahmslos seine traditionellen Gemälde mit Hilfe dieses Programms. Er arbeitet bereits seit 10 Jahren mit der Software und stellt seine Bilder in diversen Ausstellungen vor.