Der 15-jährige "Cosmo" war Berichten zufolge Mitglied der Hacker-Gruppe "UG Nazi". In der Gerichtsverhandlung ging er angeblich einen Deal ein, bei dem er sich schuldig bekannte und strenge Auflagen akzeptierte, um im Gegenzug einer Haftstrafe zu entgehen. "Cosmo" gab alle ihm vorgeworfenen Delikte, darunter Kreditkarten-Betrug, Identitätsdiebstahl und Bombendrohungen, zu.
Die Gruppe "UG Nazi", der Cosmo angehörte, war im Laufe des Jahres 2012 in zahlreiche Angriffe verwickelt. Sie begann als hacktivistische Gruppierung, die sich gegen das Handelsabkommen "SOPA" einsetzte. Durch Angriffe der "UG Nazis" gingen unter anderem die Websites der CIA und der US-Börse NASDAQ zeitweise vom Netz. "Cosmo" gab jedoch eindeutig auch Delikte zu, für die sich keine klare politische Motivation erkennen lässt, wie etwa den angesprochenen Kreditkarten-Betrug.
"Cosmo" wurde im Juni im Rahmen einer groß angelegten, mehrere US-Bundesstaaten umfassenden FBI-Razzia festgenommen. Das Gericht gab aufgrund seiner Minderjährigkeit keine öffentliche Stellungnahme zu dem Fall ab. Laut "Cosmo" selbt jedoch ist er bis zu seinem 21. Geburtstag auf Bewährung. In dieser Zeit darf er das Internet nicht unbeaufsichtigt und nicht ohne vorherige Genehmigung seines Bewährungshelfers nutzen. Er darf das Internet außerdem nur für Bildungs-Zwecke nutzen. Außerdem verpflichtete er sich, seine Login-Daten und Passwörter an die Behörden zu übergeben sowie eine Liste aller in seinem Besitz befindlichen Netzwerk-fähigen Geräte zu erstellen und auszuhändigen. Der Kontakt zu Mitgliedern von UG Nazi oder Anonymous sowie einer Liste namentlich genannter anderer Personen ist ihm untersagt. Er musste außerdem zustimmen, dass die bei der Hausdurchsuchung beschlagnahmte Hardware im Besitz der Behörden bleibt. Eine Verletzung dieser Auflagen würde eine dreijährige Haftstrafe nach sich ziehen.
Einige Juristen sehen das sechsjährige Internet-Verbot für "Cosmo" als übertrieben hart an. Immerhin, so etwa Jay Leiderman, ein in Los Angeles ansässiger Anwalt, der auch Mitglieder von Anonymous und LulzSec vertrat, sei "Cosmo" in IT- und Internet-Dingen außergewöhnlich begabt und könnte mit dieser Begabung womöglich in Zukunft großartige Dinge erreichen. Diese Möglichkeit werde ihm nun womöglich verbaut.
Text-Quellen: Wired
Annika Kremer (g+) am Dienstag, 13.11.2012 12:51 Uhr
Ich vermute mal, damit ist der bewusste Kontakt mit Leuten, die sich zu Anonymous zählen, gemeint um z. B. neue Absprachen für DDoS, Dox usw. zu "verhindern". ...
Der Kontakt zu Mitgliedern von UG Nazi oder Anonymous sowie einer Liste namentlich genannter anderer Personen ist ihm untersagt. FAIL! Ich hab wahrscheinlich heute allein mit drei Anonymous-Mitgliedern in der Bar gequatscht, ohne dass ich das wissen hätte ...
"Cosmo" gab alle ihm vorgeworfenen Delikte, darunter Kreditkarten-Betrug, Identitätsdiebstahl und Bombendrohungen, zu. Bei Kreditkartenbetrug und Beombendrohungen, wirds zivilrechtlich recht teuer werden. ...
Immerhin, so etwa Jay Leiderman, ein in Los Angeles ansässiger Anwalt, der auch Mitglieder von Anonymous und LulzSec vertrat, sei "Cosmo" in IT- und Internet-Dingen außergewöhnlich begabt und könnte mit dieser Begabung womöglich in Zukunft großartige Dinge erreichen. außergewöhnlich b ...
Ein kalifornischer Teenager, der sich unter dem Pseudonym "Cosmo" - teilweise auch "Cosmo the God" - an mehreren Hacker-Angriffen beteiligte, wurde von einem Jugendgericht in Long Beach, Kalifornien, zu einer Bewährungsstafe verurteilt. Ihm wurden strenge Bewährungsauflagen gemacht, die unter andere ...
Heutzutage ist die Internettelefonie neben Fest- und Mobilnetztelefonie immer gefragter. Per Internet zu kommunizieren ist nicht nur komfortabler und billiger, man ist zudem unabhängig von Tarifen, welche nur eine bestimmte Gesprächszeit günstig ermöglichen. Also wieso nicht auch Internet-Telefonie nutzen?
Lars Sobiraj am 14.05.2013, 13:52 Uhr
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Lars Sobiraj am 12.05.2013, 12:51 Uhr
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