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In den letzten Jahren entwickelten sich Browser-Schwachstellen zunehmend zu einem der bedeutendsten Angriffsvektoren für Internet-Kriminelle. Dementsprechend hat mittlerweile die Auswahl des richtigen Browsers - und vor allem dessen Aktualität - eine erhebliche Bedeutung für die Sicherheit. Anlass für Kaspersky Lab, das Verhalten der Nutzer in diesem Bereich in einer aktuellen Studie zu untersuchen. Das Unternehmen analysierte, welche Webbrowser seine Kunden einsetzen. Die Daten stammen größtenteils aus dem August 2012, vereinzelt auch aus dem Juli und September.
Wie viele andere Quellen kommt Kaspersky Lab zu dem Schluss, dass sowohl Microsofts Internet Explorer als auch der quelloffene Mozilla Firefox Marktanteile zugunsten von Google Chrome verlieren. Noch allerdings hat der Internet Explorer mit 37,8% in der Kaspersky-Studie knapp die Nase vorn. Google Chrome liegt mit 36,5% auf dem zweiten Platz. Deutlich abgeschlagen mit 19,5% folgt der Firefox. Daneben wurden noch einige Nutzer der Browser Opera (6,0%) und Apple Safari (0,2%) registriert. Das schwache Abschneiden des Apple-Browsers erklärt sich allerdings nach Angaben von Kaspersky damit, dass für die Studie lediglich Nutzer von Windows-PCs untersucht wurden. Insgesamt dürfte Safari aufgrund der Verbreitung auf Macs und insbesondere iOS-Geräten einen höheren Marktanteil haben.
In Bezug auf die Update-Geschwindigkeit gibt das IT-Sicherheitsunternehmen Google die besten Noten. Chrome erhalte meist am schnellsten sicherheitsrelevante Patches, erklärt Kaspersky. Opera und Firefox seien besonders langsam.
Für Besorgnis erregend hält Kaspersky Lab, dass immerhin 23% veraltete und somit potentiell unsichere Browser-Versionen verwenden. 8,5% verwenden gar Versionen, die so alt sind, dass sie von den Browser-Anbietern nicht mehr unterstützt werden. Insbesondere Firefox-Nutzer setzen laut Studie häufig auf veraltete Versionen; teilweise gar auf uralte Versionen wie den im August 2011 herausgebrachten Firefox 6.
Diese Ergebnisse bestätigen eine pessimistische Sicht auf Web-Bedrohungen, so Kaspersky. Webbrowser würden sehr häufig genutzt und hätten meist eine benutzerfreundliche Update-Funktion. Dennoch habe sich ein signifikanter Anteil der User für "alte, potentiell verwundbare Versionen" entschieden. Dies werde verschlimmert durch die Tatsache, dass durch dieses Versäumnis häufig auch Plug-Ins wie Flash oder Java nicht auf dem neuesten Stand seien. Diese sind ebenfalls beliebte Angriffsziele. Kaspersky Lab kündigt an, sich mit dieser Problematik in zukünftigen Untersuchungen ausführlicher zu befassen.
Annika Kremer (g+) am Montag, 12.11.2012 11:08 Uhr
Meiner Erfahrung nach dürfte dieses Thema vor allem Firmen, Schulen und Unis (und andere große Institutionen) betreffen. Privat werden viele ihre aktuellen Browser schon haben, da aber in Netzwerken es dem Nutzer häufig unmöglich gemacht wird ein Update einzuspielen würde ich das Problem eher dort, ...
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Heutzutage ist die Internettelefonie neben Fest- und Mobilnetztelefonie immer gefragter. Per Internet zu kommunizieren ist nicht nur komfortabler und billiger, man ist zudem unabhängig von Tarifen, welche nur eine bestimmte Gesprächszeit günstig ermöglichen. Also wieso nicht auch Internet-Telefonie nutzen?
Lars Sobiraj am 12.05.2013, 12:51 Uhr
Wie ein 73-jährige Japaner beweist, kann man das am häufigsten benutzte Tabellenkalkulationsprogramm Microsoft Excel nicht nur für reguläre Berechnungen einsetzen. Tatsuo Horiuchi erstellt ausnahmslos seine traditionellen Gemälde mit Hilfe dieses Programms. Er arbeitet bereits seit 10 Jahren mit der Software und stellt seine Bilder in diversen Ausstellungen vor.