Der Mauerfall als Symbol
Seit dem gestrigen Donnerstag präsentiert Google unter www.google.com/culturalinstitute ein Museum zu „Mauerfall, Revolution und Alltag in der DDR“. Zur Verfügung gestellt wird das Material vom Berliner DDR-Museum und der Robert-Havemann-Gesellschaft, dem „politischen Bildungsverein des Neuen Forums in Berlin“. 13 Institutionen aus Polen, Rumänien und Deutschland beteiligen sich am Onlineprojekt.
Unter anderem findet sich im Internet „ein fiktives Wendetagebuch“ für die Zeit von 7. Mai 1989 bis 3. November 1991, welches sich mit den Auswirkungen der Revolution sowie mit der Wiedervereinigung und ihren Folgen auseinandersetzt. Es werden viele „nie gezeigte Fotos, Notizen, Videos und Augenzeugenberichte“ öffentlich zugänglich gemacht, insgesamt 13 Ausstellungen zeigen 6,5 Millionen Dokumente aus den Archiven der mitarbeitenden Institutionen. Interessierte können sich Detailinformationen anschauen oder einfach Bilder betrachten, Dokumente lesen und Videos anschauen. Wer sich für historische Fakten begeistern kann, wird hier ebenso bedient wie jemand, der sich Stimmungen und die Atmosphäre des Umbruchs vor Augen führen möchte. Es sind ergreifende persönliche Dokumente wie Briefe und Notizen zu lesen, Bilder von Mahnwachen und Gottesdiensten. Aber nicht nur gedrückte Stimmung zeichnet sich in den vorgeführten Materialien ab, auch Fotos vom Feiern erlangter Erfolge und vor allem von einer nicht in Worte zu fassenden Freude beim Fall der Mauer werden authentisch vermittelt.
Durch die Veröffentlichung des Materials im Internet wird die Reichweite der Ausstellung natürlich wesentlich ausgeweitet. Menschen, für die das Besuchen eines Museums oder das Bezahlen eines Eintrittspreises nicht möglich ist oder die das ablehnen, können sich ganz bequem von zu Hause aus auf das gebotene Material einlassen und sich so ein Stück weit mit der Geschichte auseinandersetzen. Es geht nicht nur um deutsche Geschichte, sondern auch um diejenige Polens und Rumäniens. Insgesamt ist der Umbruch von 1989 ein Teil der europäischen Geschichte, ebenso der EU. Insofern betrifft sie jeden einzelnen Europäer, man braucht sich nur auszumalen, was alles anders wäre, wenn dieser Geschichtsabschnitt anders verlaufen wäre.
Bild-Quellen: the_sound_of_freedom@deviantart.com
Text-Quellen: welt.de bz-berlin.de wikipedia
Joan Z. am Freitag, 09.11.2012 12:03 Uhr
Heutzutage ist die Internettelefonie neben Fest- und Mobilnetztelefonie immer gefragter. Per Internet zu kommunizieren ist nicht nur komfortabler und billiger, man ist zudem unabhängig von Tarifen, welche nur eine bestimmte Gesprächszeit günstig ermöglichen. Also wieso nicht auch Internet-Telefonie nutzen?
Lars Sobiraj am 14.05.2013, 13:52 Uhr
Der Petitionsausschuss des Deutschen Bundestags steht seit vielen Jahren den Bürgern und Gruppen für ihre Anliegen offen. Wir haben uns kürzlich mit einem der 80 Mitarbeiter des Hauses unterhalten. Da seit der Gründung nur sehr wenige Gesetzesänderungen durch Petitionen entstanden sind, wollen wir den Sinn dieser Institution hinterfragen. Dies ist vorerst der letzte Teil unserer Interview-Serie.
Lars Sobiraj am 12.05.2013, 12:51 Uhr
Wie ein 73-jährige Japaner beweist, kann man das am häufigsten benutzte Tabellenkalkulationsprogramm Microsoft Excel nicht nur für reguläre Berechnungen einsetzen. Tatsuo Horiuchi erstellt ausnahmslos seine traditionellen Gemälde mit Hilfe dieses Programms. Er arbeitet bereits seit 10 Jahren mit der Software und stellt seine Bilder in diversen Ausstellungen vor.