Kreuz.net (Logo)
Das Portal Kreuz.net gibt sich offiziell als Webseite für „katholische Nachrichten“ aus. Ein kurzes Überfliegen der sehr regelmäßig veröffentlicht werdenden Artikel zeigt allerdings, um welche Botschaften es den anonymen Autoren tatsächlich geht. In sämtlichen Textbeiträgen wird gegen Homosexuelle und andere Personen gehetzt, deren Meinung sich nicht mit der von Kreuz.net deckt. Überdies wird der Holocaust immer wieder geleugnet. Seriöse Vertreter der katholischen Kirche hatten sich in der Vergangenheit mehrmals von den Ansichten des Portals distanziert.
Wegen eines beleidigenden Artikels über den verstorbenen Komiker Dirk Bach ergriff vor einigen Wochen der Berliner Verlag Bruno Gmünder die Initiative. Im Rahmen einer Art Aufklärungskampagne wurde für Hinweise auf die Identität der verantwortlichen Autoren eine Belohnung in Höhe von 15.000 Euro ausgesetzt. Wie aus einem Bericht der taz hervorgeht, war dieses Vorgehen offenbar erfolgreich. So war es der beauftragten Rechtsanwältin an vergangenen Dienstag möglich, der Berliner Staatsanwaltschaft die Namen von fünf Verdächtigen zu nennen. Ferner konnte das ebenfalls vom Verlag gestartete Projekt „Stoppt Kreuz.net“ mittlerweile einen Betrag über 23.500 Euro sammeln.
Ob die Verantwortlichen der neonazistischen Webseite letztendlich allerdings zur Verantwortung gezogen werden können, muss abgewartet werden. Denn offiziell stammt das Nachrichtenangebot von einer gewissen „internationalen privaten Gruppe von Katholiken in Europa und Übersee, die hauptberuflich im kirchlichen Dienst tätig sind“. Wesentlich genauere Angaben sind im Impressum allerdings nicht zu finden. Allen sollen alle fünf genannten Verdächtigen tatsächlich, beruflich mit der katholischen Kirche zu tun haben.
Eine Stellungnahme von Kreuz.net bezüglich des aktuellen Vorgehens ist noch nicht erschienen. Zuletzt bezeichnete man das Berliner Unternehmen Bruno Gmünder noch als „Homoporn-Dreckverlag“, was jedoch andeuten könnte, dass man auch die aktuellen Presseberichte nicht unkommentiert lassen wird.
Bild-Quellen: wikimedia
Julian Wolf (g+) am Donnerstag, 08.11.2012 00:56 Uhr
Wenn es den Behörden ernst gewesen wäre, dann hätten sie schon längst ordentlich Dampf machen können. Einige Verfasser von Beiträgen waren bekannt. Daraus schustern sich die Behörden einen Anfangsveracht auf Mitgliedschaft in einer kriminellen Vereinigung zusammen. Das rechtfertigt eine Kommunikatio ...
Wie will man denn auf einen Provider in Panama einwirken? Mit der Vorratsdatenspeicherung vielleicht? Oder taugt die nicht mal dafür? :o MfG Andy ...
Ist doch auch egal, ob einer mit Aliens Außerirdische meint und einen Aluhut auf dem Kopf trägt, oder ob er mit Aliens fremde Menschen mein, aber genau so einen Schaden unter dem Pony hat. ...
Ne, Schizophrenie ist was anderes. Das sprechen von sich selbst in der dritten Person nennt man Illeismus. Das ist aber in der Tat das allerkleinste seiner vielen, vieeeellen Probleme. Wenn hinter jedem Busch der Feind lauert, dann ist man echt in den A gekniffen un ...
uiuiui jetzt spricht er von sich selbst schon in der dritten person. ist das nicht eines der anzeichen für schizophrenie? Ne, Schizophrenie ist was anderes. Ich bin mir gar nicht sicher, ob er wirklich cry oder eines der anderen Nicks ist. Sicher, es sieht ganz ...
Heutzutage ist die Internettelefonie neben Fest- und Mobilnetztelefonie immer gefragter. Per Internet zu kommunizieren ist nicht nur komfortabler und billiger, man ist zudem unabhängig von Tarifen, welche nur eine bestimmte Gesprächszeit günstig ermöglichen. Also wieso nicht auch Internet-Telefonie nutzen?
Lars Sobiraj am 14.05.2013, 13:52 Uhr
Der Petitionsausschuss des Deutschen Bundestags steht seit vielen Jahren den Bürgern und Gruppen für ihre Anliegen offen. Wir haben uns kürzlich mit einem der 80 Mitarbeiter des Hauses unterhalten. Da seit der Gründung nur sehr wenige Gesetzesänderungen durch Petitionen entstanden sind, wollen wir den Sinn dieser Institution hinterfragen. Dies ist vorerst der letzte Teil unserer Interview-Serie.
Lars Sobiraj am 12.05.2013, 12:51 Uhr
Wie ein 73-jährige Japaner beweist, kann man das am häufigsten benutzte Tabellenkalkulationsprogramm Microsoft Excel nicht nur für reguläre Berechnungen einsetzen. Tatsuo Horiuchi erstellt ausnahmslos seine traditionellen Gemälde mit Hilfe dieses Programms. Er arbeitet bereits seit 10 Jahren mit der Software und stellt seine Bilder in diversen Ausstellungen vor.