Microsoft Surface
Microsofts erstes Tablet, das Surface, kostet in der Herstellung weit weniger als in der Anschaffung durch den Konsumenten. Wie All Things Digital nun veröffentlichte, kosten die Bauteile des Geräts in Summe etwa 271 US-Dollar, wohingegen das Surface mit 32 Gigabyte Speicher um 499 US-Dollar im Handel erhältlich ist (USA). (Diese Preise gelten für das Gerät ohne Berücksichtigung des Touch Covers.)
Das Teuerste an dem Tablet sind das Display und der Flash-Speicher (beides von Samsung) sowie der Tegra 3-Prozessor (Nvidia). Samsung verdient an den beiden Bauteilen rund 137 Dollar pro Surface, das ist ungefähr die Hälfte der Materialkosten des gesamten Geräts. Für das Unternehmen, das von Apples iPad- und iPhone-Produkten abgedrängt wurde, stellt Microsofts Gerät nun eine sehr wichtige Einnahmequelle dar.
Was bezwecken Unternehmen mit derartig niedrigen Komponentenkosten? Wie Analysten erklären, geht es den Konzernen in erster Linie darum, mit möglichst niedrigen Einstiegspreisen für Grundgeräte die Konsumenten dazu zu verführen, zu den Geräten erhältliche Accessoires zu erwerben. Bei diesen ist die Gewinnspanne normalerweise noch größer als bei den Basisgeräten. Hierbei geht es um diverse Schutzhüllen für Tablets und Smartphones ebenso wie um auf die Geräte abgestimmte Zusatzteile, welche höheren Komfort oder Arbeitserleichterung bieten. Microsoft möchte „zum Kauf der höherpreisigen Modelle mit mitgeliefertem Touch-Cover“ sowie höherer „Speicherkapazität anregen“. Jenes Cover kostet in der Herstellung etwa 16 Dollar. Es gibt Zusatzteile, denen ein passionierter Nutzer nur schwer widerstehen kann, und genau auf solche Impulskäufe setzen die Konzerne.
Bild-Quellen: microsoft
Text-Quellen: winfuture all things digital
Joan Z. am Montag, 05.11.2012 13:02 Uhr
Was man hier auch gerne vernachlässigt sind die ganzen Kosten, die auf die Materialkosten dazukommen: Fixkosten, Betriebssystem, Lizenzkosten für Patente usw. Korrekt. Eine von wenigen die das wohl erkennen. Und das ist noch lange lange nicht alles. Sieht nur so aus. ...
Da gab es bei Apple doch mal so ein schönes Beispiel für riesige Gewinnspannen, ich glaube es war eine 1TB-Festplatte in einem Mac Pro, die mit 1000$ berechnet wurde bei einem damaligem Marktpreis des verbauten Modells von ca 150$ ;) Was man hier auch gerne vernachlässigt sind die ganzen Kosten, di ...
Schei*egal welche Firma das ist/macht. Es ist einfach mal so (normal/üblich) und aus. Wie in der News steht: "Preis für Komponenten". Und das ist nur der unterste Anfang der Wertkette. ...
Bei den Einstiegsmodellen hat Apple tatsächlich eine geringe Gewinnspanne. Die holen sich das mit den Aufschlägen für Extras. Ist allerdings keine weltbewegende News, zudem recht einseitig formuliert. Der Produktpreis setzt sich nie ausschließlich aus den Materialkosten zusammen, zudem möchte die Fi ...
Und bei Apple sieht das wohl besser aus, oder was? ...
Heutzutage ist die Internettelefonie neben Fest- und Mobilnetztelefonie immer gefragter. Per Internet zu kommunizieren ist nicht nur komfortabler und billiger, man ist zudem unabhängig von Tarifen, welche nur eine bestimmte Gesprächszeit günstig ermöglichen. Also wieso nicht auch Internet-Telefonie nutzen?
Sener Dincer am 14.06.2013, 11:47 Uhr
Bezugnehmend auf die anhaltende Protestbewegung gegen Ministerpräsident Erdogan hat nun auch der StudiVZ-Gründer Ehssan Dariani seine Ansichten offenbart. Via Facebook-Mitteilung teilt er mit, dass möglicherweise die Zeit für einen bewaffneten Kampf gegen die türkische Regierung gekommen sei – und zwar „Stauffenberg-like“.