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Laut der niederländischen Nachrichtenseite nu.nl soll Skype Nutzerdaten an eine private Ermittlungsfirma herausgegeben haben. Besonders pikant an diesem Fall: Es handelt sich um Daten von potentiell minderjährigen Nutzern, die außerdem ohne einen Gerichtsbeschluss überreicht wurden.
Von PayPal wurde diese Firma damit beauftragt, Teilnehmer der DDoS-Attacken ausfindig zu machen, die sich im Jahr 2010 an Angriffen auf verschiedene Zahlungsplattformen beteiligten, die der Whistleblower-Seite Wikileaks ihre Zusammenarbeit aufgekündigt hatten. Zu diesen Plattformen zählten neben Paypal auch MasterCard und VISA. Viele vor allem jugendliche Teilnehmer an den Attacken nutzten jedoch einfache Programme, die die echte IP-Adresse des Angreifers nicht verbargen. Schon kurze Zeit später wurde ebenfalls in den Niederlanden wegen seiner Teilnahme an den DDoS-Angriffen verhaftet.
Die Daten, die Skype an die Firma übergab sind von sehr privater Natur. So enthalten die Datensätze Benutzernamen, E-Mailadresse, Klarnamen und die private Anschrift von potentiell Minderjährigen. Ans Tageslicht kamen diese Fakten ironischerweise durch Polizeiakten.
Ein Sprecher von Skype wiegelt jedoch ab. Man nehme den Datenschutz ernst: "It is our policy not to provide customer data unless we are served with valid request from legal authorities, or when legally required to do so, or in the event of a threat to physical safety." Wie dies mit der Übergabe an private Ermittler ohne Rechtsgrundlage zusammenpasst, bleibt offen.
Gegenüber nu.nl erklärt ein Professot für Rechtsinformatik der Universität Leiden: "Man stellt sich vor, dass Nutzerdaten nicht einfach ausgehändigt werden. Diese müssen herausgegeben werden, wenn die Polizei ein berechtigtes Anliegen hat oder ein Gericht dies angeordnet hat, aber sonst auf keinem Fall."
Text-Quellen: nu.nl
Robert Clausen (g+) am Sonntag, 04.11.2012 23:11 Uhr
Na toll, und bin ich denn auch in dieser Akte vertreten, ich als legaler und gesetzesbewusster Skype Nutzer der für seine engsten Freunde Daten angegeben hat?! Ich bin nicht auf Facebook weil ich denen schon nicht genug vertraue, aber Skype? :dozey: ...
Mein Name ist Alois Schicklgruber, Salzburger Vorstadt 15 AT-5280 Braunau am Inn Skype: lonelyboy1889 Ah ein Blinder! Mal sehen ob ihnen wer die Augen öffnet. Viel Spaß dann damit. :-) ...
Zum Glück unterstützt Retroshare mittlwerweile VOiP... und auch noch verschlüsselt :) ...
Einmal Skype draufgehabt weils n Bekannter hatte, welches sich dann geweigert hat sich komplett zu schließen, sondern immer nur minimiert. -> Bye Skype :unknown: ...
Hmm 2010 gehörte Skype noch zu E-Bay. Warum sollte PayPal (E-Bay Tochter) ein privat Unternehmen beauftragen, Daten von einer eigenen Firma anzufordern?!?! Macht irgendwie wenig Sinn :unknown: ...
Heutzutage ist die Internettelefonie neben Fest- und Mobilnetztelefonie immer gefragter. Per Internet zu kommunizieren ist nicht nur komfortabler und billiger, man ist zudem unabhängig von Tarifen, welche nur eine bestimmte Gesprächszeit günstig ermöglichen. Also wieso nicht auch Internet-Telefonie nutzen?
Lars Sobiraj am 12.05.2013, 12:51 Uhr
Wie ein 73-jährige Japaner beweist, kann man das am häufigsten benutzte Tabellenkalkulationsprogramm Microsoft Excel nicht nur für reguläre Berechnungen einsetzen. Tatsuo Horiuchi erstellt ausnahmslos seine traditionellen Gemälde mit Hilfe dieses Programms. Er arbeitet bereits seit 10 Jahren mit der Software und stellt seine Bilder in diversen Ausstellungen vor.