Lucid: Externe Thunderbolt-Grafikkarten sollen Laptops spieletauglich machen
Bei einer Präsentation im Rahmen des Intel Developer Forums zeigte der Hersteller unter anderem den Betrieb eines Intel-Systems mit und ohne externe Radeon-HD-6700-Grafikkarte, welche via Thunderbolt angeschlossen wurde. Während die integrierte Intel HD 4000 durchschnittlich 28 Bilder pro Sekunde im 3dMark 06 produzieren konnte, erreichte das Gerät mit angeschlossener Radeon HD 6700 durchschnittlich bereits 89 Bilder pro Sekunde. Bei dem Test konnte die Karte im übrigen während des Tests angeschlossen werden und übernahm dann automatisch die Berechnung des Benchmarks.
Zwar sind externe Grafiklösungen keine wirklich neue Erfindung und waren bisher nicht sonderlich erfolgreich, die Thunderbolt-Schnittstelle könnte allerdings endlich eine einheitliche und ausreichend schnelle Schnittstelle für solche Lösungen auf den meisten Laptops bieten. So gibt es mittlerweile auch abseits von Apples MacBook eine breite Palette von Laptops mit Thunderbolt-Schnittstelle. Auch die Vermarktung über Lucid könnte einen Fortschritt der Technik versprechen. So ist es Lucid bereits gelungen, seine eigene Umschalttechnologie an die meisten Mainboardhersteller zur Implementierung auf Intels Sockel-1155-Plattformen zu vermarkten. Hierbei bietet die Technik vor allem den Vorteil das stromhungrige separate Grafikkarten im Desktop- und Video-Betrieb schlafen gelegt werden können und nur für aufwendige 3D-Spiele genutzt werden. Zusätzlich bietet die Umschalttechnologie die Möglichkeit, Intels Quicksync-Technologie zu nutzen, auch wenn die integrierte Intel-HD-Grafik nicht für die Bilddarstellung genutzt wird.
Die Bandbreite von Thunderbolt dürfte allerdings mit 10GBit/Sec (entspricht circa PCIe 2.0 x2) nur für Mittelklasse-Grafikkarten ausreichend sein. Für den Datenhunger aktueller High-End-Grafikkarten bildet die Schnittstelle hingegen einen Flaschenhals. Für viele Nutzer verspricht die Technik dennoch eine gute Möglichkeit, auf einen Desktoprechner, der extra für Spiele angeschafft werden müsste, zu verzichten. So sind fast alle aktuellen Titel meist in ihrer Performance durch die Grafikkarte des Rechners limitiert. Die etwas schwächeren Mobil-CPUs dürften in den meisten Fällen keine Probleme mit aktuellen Spielen haben. So bestünde die Möglichkeit, mit Hilfe einer externen Grafikkarte und eventuell eines größeren, höher auflösenden Monitors einen normalen, Thunderbolt-fähigen Laptop vergleichsweise preiswert auch als schnelle Spielemaschine für zuhause nutzen zu können.
Text-Quellen: 3dcenter laptopmag
Malte Kremer (g+) am Donnerstag, 01.11.2012 15:22 Uhr
Ein Laptop mit externer Grafikkarte, dadurch vermutlich mit einer dauerhaften Stromverbindung. Dazu noch Peripherei wie vermutlich ein großer Monitor und eine Maus. Das Ganze zu einem Preis, der vermutlich einen Festrechner ergeben würde, der im obersten Leistungssegment anz ...
Gute Idee, kommt aber mMn etwas spät. ...
Ein Laptop mit externer Grafikkarte, dadurch vermutlich mit einer dauerhaften Stromverbindung. Dazu noch Peripherei wie vermutlich ein großer Monitor und eine Maus. Das Ganze zu einem Preis, der vermutlich einen Festrechner ergeben würde, der im obersten Leistungssegment anzusiedeln wäre. Aber gut ...
...bin ich der Einzige, der in dem Lucid logo ein zerlegtes Hakenkreuz sieht? Nein. Die Nazigrakas sind auf dem Vormarsch. :D ...
...bin ich der Einzige, der in dem Lucid logo ein zerlegtes Hakenkreuz sieht? zum thema: super Sache. Genau darauf warte ich schon seit Jahren. ...
Heutzutage ist die Internettelefonie neben Fest- und Mobilnetztelefonie immer gefragter. Per Internet zu kommunizieren ist nicht nur komfortabler und billiger, man ist zudem unabhängig von Tarifen, welche nur eine bestimmte Gesprächszeit günstig ermöglichen. Also wieso nicht auch Internet-Telefonie nutzen?
Lars Sobiraj am 12.05.2013, 12:51 Uhr
Wie ein 73-jährige Japaner beweist, kann man das am häufigsten benutzte Tabellenkalkulationsprogramm Microsoft Excel nicht nur für reguläre Berechnungen einsetzen. Tatsuo Horiuchi erstellt ausnahmslos seine traditionellen Gemälde mit Hilfe dieses Programms. Er arbeitet bereits seit 10 Jahren mit der Software und stellt seine Bilder in diversen Ausstellungen vor.