Die Idee der Cyber-Reserve kommt von einer "Task Force" des DHS, die die anhaltenden Probleme bei der Behörde bei der Rekrutierung kompetenter Fachkräfte analysieren und bei deren Lösung helfen soll. Viele Experten, so die wenig überraschende Erkenntnis, ziehen entweder direkt einen Job in der freien Wirtschaft vor oder wechseln bereits nach kurzer Zeit dorthin. Als Begründung werden meist vor allem bessere Arbeitsbedingungen und höhere Gehälter genannt. Auch abwechslungsreiche, aufregende Tätigkeiten finden sich nach Ansicht vieler IT-Experten eher bei privaten Unternehmen; ein Problem, an dessen Behebung das DHS nach Ansicht der Task Force arbeiten sollte. Eine bessere Bezahlung für DHS-Experten ist ebenso in der Diskussion wie ein Versuch, interessante und herausfordernde Aufträge eher an die eigenen Mitarbeiter zu vergeben, als sie an private Vertragspartner zu delegieren.
Um den Fachkräftemangel zumindest teilweise in den Griff zu bekommen, setzt man beim DHS nun offenbar auf die Bildung einer frewilligen Reserveeinheit. DHS-Sprecherin Jane Holl Lute erklärte gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters, sie hoffe, dass im Laufe des Jahres ein funktionierendes Modell für die IT-Reserveeinheit gefunden werde. Die ersten Reservisten sollen aus dem Kreis derjenigen kommen, die aus dem Staatsdienst ausscheiden und sich nach Jobs in der privaten Wirtschaft umsehen. Später sollen auch Experten ohne einen derartigen Hintergrund für eine Mitarbeit gewonnen werden.
Details über die Organisation, den Rekrutierungsprozess und die genauen Aufgaben der Reserve-Einheit sind bislang noch nicht bekannt.
Text-Quellen: Reuters
Annika Kremer (g+) am Donnerstag, 01.11.2012 12:09 Uhr
schon wieder dieses widerliche Wort...IT-Fachkräfte ist dür Homeland wohl zu uncool. ...
Das US-Heimatschutzministerium (Department of Homeland Security, DHS) plant die Aufstellung einer "Cyber-Reserve" von patriotischen IT-Sicherheitsexperten. Diese sollen im Falle eines schweren Angriffs auf kritische Infrastrukturen zur Hilfe gerufen werden und die Regierungsangehörigen unterstützen. ...
Heutzutage ist die Internettelefonie neben Fest- und Mobilnetztelefonie immer gefragter. Per Internet zu kommunizieren ist nicht nur komfortabler und billiger, man ist zudem unabhängig von Tarifen, welche nur eine bestimmte Gesprächszeit günstig ermöglichen. Also wieso nicht auch Internet-Telefonie nutzen?
Lars Sobiraj am 14.05.2013, 13:52 Uhr
Der Petitionsausschuss des Deutschen Bundestags steht seit vielen Jahren den Bürgern und Gruppen für ihre Anliegen offen. Wir haben uns kürzlich mit einem der 80 Mitarbeiter des Hauses unterhalten. Da seit der Gründung nur sehr wenige Gesetzesänderungen durch Petitionen entstanden sind, wollen wir den Sinn dieser Institution hinterfragen. Dies ist vorerst der letzte Teil unserer Interview-Serie.
Lars Sobiraj am 12.05.2013, 12:51 Uhr
Wie ein 73-jährige Japaner beweist, kann man das am häufigsten benutzte Tabellenkalkulationsprogramm Microsoft Excel nicht nur für reguläre Berechnungen einsetzen. Tatsuo Horiuchi erstellt ausnahmslos seine traditionellen Gemälde mit Hilfe dieses Programms. Er arbeitet bereits seit 10 Jahren mit der Software und stellt seine Bilder in diversen Ausstellungen vor.