Das ICS-CERT nennt vor allem drei Risiko-Faktoren, die Angriffe auf industrielle Steuersysteme derzeit begünstigen. Der erste ist die zunehmende Verwendung von über das Internet erreichbaren Kontroll-Panels für Industrieanlagen.
Als zweiten Faktor nennen die Experten die Veröffentlichung von Vulnerability- und Exploit-Tools für derartige Systeme, die auch unerfahrenen Nutzern - den berüchtigten "Scriptkiddies" - teil-automatisierte Angriffe auf diesse Form der Technologie erlauben. Anfang des Jahres seien mehrere derartige Werkzeuge veröffentlicht worden, berichtet das ICS-CERT. Auch spezielle Suchmaschinen wie der Shodan Computer Location Service und Every Routable IP Project (ERIPP) erleichtern die Attacken, so der Bericht. Forscher hätten über Shodan rund eine halbe Million potenziell angreifbarer Kontrollsysteme gefunden, berichten die Experten.
Dritter Risiko-Faktor schließlich ist das steigende Interesse insbesondere von Hacktivisten-Gruppen an derartigen Systemen und Angriffen auf diese. Das ICS-CERT habe einen "merklichen Anstieg des von feindlichen Gruppen, darunter Hacktivisten- und Anarchisten-Gruppierungen" an Angriffen auf über das Internet erreichbare Industrie-Steueranlagen festgestellt, so die Warnung.
Um verwundbare Systeme abzusichern, empfiehlt das ICS-CERT regelmäßige Sicherheits-Audits, bei denen insbesondere überprüft wird, ob die betreffenden Anlagen über das Internet erreichbar sind. Dies könne oftmals standardmäßig ohne das Wissen der Administratoren der Fall sein, warnt das ICS-CERT. Zudem sollen gezielte Verteidigungsmaßnahmen ergriffen werden - beispielsweise sollen Zugriffe nur über sichere Netze, etwa ein VPN, erlaubt werden. Auch eine sichere Rechtevergabe und Passwort-Politik werden dringend empfohlen.
Annika Kremer (g+) am Dienstag, 30.10.2012 16:32 Uhr
Heutzutage ist die Internettelefonie neben Fest- und Mobilnetztelefonie immer gefragter. Per Internet zu kommunizieren ist nicht nur komfortabler und billiger, man ist zudem unabhängig von Tarifen, welche nur eine bestimmte Gesprächszeit günstig ermöglichen. Also wieso nicht auch Internet-Telefonie nutzen?
Lars Sobiraj am 12.05.2013, 12:51 Uhr
Wie ein 73-jährige Japaner beweist, kann man das am häufigsten benutzte Tabellenkalkulationsprogramm Microsoft Excel nicht nur für reguläre Berechnungen einsetzen. Tatsuo Horiuchi erstellt ausnahmslos seine traditionellen Gemälde mit Hilfe dieses Programms. Er arbeitet bereits seit 10 Jahren mit der Software und stellt seine Bilder in diversen Ausstellungen vor.