AMD: Setzt nun auch auf ARM-Serverprozessoren
Der wesentliche Fortschritt der ARMv8-Architektur gegenüber dem direkten Vorgänger liegt im 64-Bit-Support, welcher vor allem im Serverbereich einen großen Vorteil verspricht. So sollen die neuen ARM-Serverchips, die AMD aktuell entwickelt, die selben Speichermengen ermöglichen wie aktuelle x86-Serverplattformen. Die ersten fertigen Prozessoren von AMD werden allerdings kaum vor Ende 2013 oder Anfang 2014 zum Einsatz kommen können.
Für den Desktop- und Mobile-Markt setzt AMD allerdings vorerst weiterhin auf x86-basierte Prozessordesigns. So wird es laut AMD Roadmap noch mindestens eine weitere FX-Prozessorgeneration mit x86-CPU-Modulen geben, welche gegen Ende 2013 erscheinen soll und weiterhin auf den Sockel AM3+ setzen wird. Auch bei den Desktop-APUs sollen nach wie vor x86-Module verwendet werden. Die nächste APU-Generation soll allerdings bereits mit ARMs Trustzone-Technologie ausgestattet werden. Die Desktop-Version der für 2013 angekündigten dritten APU-Generation soll zudem wie die aktuellen "Trinity"-APUs auf Sockel-FM2-Mainboards betrieben werden.
Softwareseitig werden die ARMv8-basierten Prozessoren aktuell nur von Linux-basierten Systemen unterstützt. Bis zum Erscheinen der ARM-basierten AMD-Serverprozessoren hätten andere Softwareanbieter allerdings noch genügend Zeit, ihre Systeme an die Architektur anzupassen.
Ob AMD langfristig auch im Desktop- und Mobile-Markt auf ARM-Designs setzen will, ist bisher unklar. Mindestens bis ins Jahr 2014 hinein sollen allerdings noch neue x86-Prozessoren von AMD erscheinen. Völlig auszuschließen währe ein langfristiger Wechsel zu ARM-Designs allerdings nicht; so bietet Microsoft aktuell bereits mit der Windows-8-RT-Version eine ARM-Umsetzung des aktuellen Windows-Betriebsysstems an. Viele gängige Anwendersoftware ist allerdings auf diesen Geräten zur Zeit nicht einsetzbar und müssten neu kompiliert werden.
Text-Quellen: pcpro
Malte Kremer (g+) am Montag, 29.10.2012 20:59 Uhr
Heutzutage ist die Internettelefonie neben Fest- und Mobilnetztelefonie immer gefragter. Per Internet zu kommunizieren ist nicht nur komfortabler und billiger, man ist zudem unabhängig von Tarifen, welche nur eine bestimmte Gesprächszeit günstig ermöglichen. Also wieso nicht auch Internet-Telefonie nutzen?
Lars Sobiraj am 14.05.2013, 13:52 Uhr
Der Petitionsausschuss des Deutschen Bundestags steht seit vielen Jahren den Bürgern und Gruppen für ihre Anliegen offen. Wir haben uns kürzlich mit einem der 80 Mitarbeiter des Hauses unterhalten. Da seit der Gründung nur sehr wenige Gesetzesänderungen durch Petitionen entstanden sind, wollen wir den Sinn dieser Institution hinterfragen. Dies ist vorerst der letzte Teil unserer Interview-Serie.
Lars Sobiraj am 12.05.2013, 12:51 Uhr
Wie ein 73-jährige Japaner beweist, kann man das am häufigsten benutzte Tabellenkalkulationsprogramm Microsoft Excel nicht nur für reguläre Berechnungen einsetzen. Tatsuo Horiuchi erstellt ausnahmslos seine traditionellen Gemälde mit Hilfe dieses Programms. Er arbeitet bereits seit 10 Jahren mit der Software und stellt seine Bilder in diversen Ausstellungen vor.