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  • Rafael Correa: Gespräche über Fall Assange "schwierig"
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Kurz notiert:

Rafael Correa: Gespräche über Fall Assange "schwierig"

Ecuadors Staatschef Rafael Correa nahm gegenüber der Nachrichtenagentur dpa Stellung zu den aktuellen Gesprächen zur Lösung des Konflikts um Wikileaks-Gründer Julian Assange. Er bezeichnete diese als "schwierig" und erklärte, er sehe derzeit drei Lösungswege für den andauernden diplomatischen Konflikt der beteiligten Länder Ecuador, Großbritannien und Schweden.

Die erste Möglichkeit, so Correa während eines Staatsbesuchs in Chile, sei es, dass Schweden Vertreter nach London schicke, um Assange dort zu den ihm zur Last gelegten Sexualdelikten zu verhören. Assange könne aber auch zum Verhör nach Stockholm reisen, wenn Schweden garantiere, dass er nicht an Drittländer - insbesondere die USA, denen Assange unterstellt, ihn wegen der WikiLeaks-Veröffentlichungen anklagen zu wollen - ausgeliefert werde. Die dritte Möglichkeit sei, dass Großbritannien Assange freies Geleit gewähre, um die Botschaft zu verlassen, sagte Correa. Dies sei aber die schwierigste Alternative. Derzeit weigert sich Großbritannien kategorisch, Assange freies Geleit zuzusichern. Sollte der Aktivist die Botschaft verlassen, werde er festgenommen, so nach wie vor die Position der britischen Polizei und Regierung. 

Text-Quellen: dpa/futurezone

Annika Kremer (g+) am Sonntag, 28.10.2012 10:46 Uhr

Tags: julian assange wikileaks ecuador

 
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