Google Drive (Logo)
Wie auch der Konkurrenzdienst Dropbox richtet der Google-Drive-Client im Explorer des jeweiligen Betriebssystems einen neuen Ordner ein, in dem Dateien online gespeichert werden. Googles Programm allerdings ist wie gewohnt mit sämtlichen Services und Diensten des Unternehmens verknüpft. Diese Tatsache öffnet jedoch eine Hintertür für ungebetene Gäste, die sich Zugriff zum entsprechendem Computer verschaffen können.
Denn ist das Drive-Programm einmal mit dem jeweiligen Account verbunden, tut sich ein Feature mit der Betitelung „Google Drive Online besuchen“ auf. Bei einem Klick auf den Button öffnet sich der Browser und meldet sich automatisch im Webclient des Speicherdienstes an. Damit wird allerdings auch eine gültige Log-in-Session für sämtliche andere Dienste des Konzerns erstellt, ohne dass nach einem Passwort gefragt wird. Selbst ein vorheriges Ausloggen verhindert die Möglichkeit, sich über die Drive-Webseite zu den Mails, Kontakten oder Kalendereinträgen klicken zu können, nicht.
Die Folgen für die betroffenen Windows- und Mac-Nutzer können vor allen Dingen dann kritisch sein, wenn der entsprechende Computer von mehreren Personen genutzt wird. Auch bei einem Trojanerbefall wäre ein potenzieller Angreifer nicht auf die Verwendung eines Keyloggers angewiesen.
Bislang besteht keine Lösung für die grundsätzlich unnötige Sicherheitslücke. Betroffene Nutzer von Drive können höchstens auf die Verwendung des Programms verzichten und ihre Daten im Browser verwalten. Ob Google das unsichere Feature abändern wird, ist noch nicht bekannt.
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Julian Wolf (g+) am Dienstag, 23.10.2012 17:44 Uhr
Wer sensitive Daten auf seinem PC hat, sollte den Rechner gegen ungesicherten Zugriff am besten global mit einem Token auf USB-Stick absichern. Den am besten mit Lanyard am Körper befestigen, damit er sich beim Entfernen abzieht. Dann hat man nur selbst den Komfort des automatischen Zugriffs und wen ...
Das ist genau der Grund warum ich mir damals wie ich auf der Suche nach Cloudspeicher war dann DropBox zugelegt habe... Ich hatte damals bzw habe immernoch nen Google Account (nutze eig nur GMail von den ganzen Möglichkeiten) da lag der Schluss nahe das ich mir Google Drive ansehe. Gesagt getan, da ...
Und in wie-weit ist dies eine Neuigkeit? Meines Wissens unterstützt der Google-Drive-Client diese Funktion bereits seit Vorstellung des Dienstes. Abgesehen davon dass die meisten User ihr Google-Passwort ohnehin ihrem Browser anvertraut haben dürften, wodurch es für jeden Leien mit einem passenden ...
Google ist wie Facebook und Apple. Man sollte sich überlegen was man für Daten ins Netz schiebt. ...
Ist doch nichts neues. Chrome kennt doch sowas wie ein Masterpasswort auch nicht und speichert alle gespeicherten Passwörter im Klartext. Google scheint die Philosophie zu verfolgen, die Accounts nur nach außen hin abzusichern aber den Computern des Accountinhabers ohne Einschränkungen zu vertrauen ...
Heutzutage ist die Internettelefonie neben Fest- und Mobilnetztelefonie immer gefragter. Per Internet zu kommunizieren ist nicht nur komfortabler und billiger, man ist zudem unabhängig von Tarifen, welche nur eine bestimmte Gesprächszeit günstig ermöglichen. Also wieso nicht auch Internet-Telefonie nutzen?
Lars Sobiraj am 14.05.2013, 13:52 Uhr
Der Petitionsausschuss des Deutschen Bundestags steht seit vielen Jahren den Bürgern und Gruppen für ihre Anliegen offen. Wir haben uns kürzlich mit einem der 80 Mitarbeiter des Hauses unterhalten. Da seit der Gründung nur sehr wenige Gesetzesänderungen durch Petitionen entstanden sind, wollen wir den Sinn dieser Institution hinterfragen. Dies ist vorerst der letzte Teil unserer Interview-Serie.
Lars Sobiraj am 12.05.2013, 12:51 Uhr
Wie ein 73-jährige Japaner beweist, kann man das am häufigsten benutzte Tabellenkalkulationsprogramm Microsoft Excel nicht nur für reguläre Berechnungen einsetzen. Tatsuo Horiuchi erstellt ausnahmslos seine traditionellen Gemälde mit Hilfe dieses Programms. Er arbeitet bereits seit 10 Jahren mit der Software und stellt seine Bilder in diversen Ausstellungen vor.