AMD: die neuen FX-Prozessoren sind ab sofort im Handel
Bereits im Vorfeld war die Rede von circa sieben Prozent mehr Rechenleistung bei gleichem Takt und einer verbesserten Energieeffizienz. Leider konnte AMD mit dem Upgrade nur teilweise punkten. So stimmen die Prognosen der gesteigerten Rechenleistung bei gleichem Takt und die neuen Modelle takten zudem geringfügig höher. Beim wichtigen Kriterium der Leistungsaufnahme und Rechenleistung in schlecht Multicore-optimierten Anwendungen können die neuen Chips allerdings erneut nicht wirklich überzeugen. So kann ein AMD FX 8350 zwar in gut optimierten Anwendungen mit Intels Core i5 3570k Prozessor mithalten oder diesen in wenigen Fällen sogar knapp hinter sich lassen. In weniger gut optimierten Anwendungen, welche einen Großteil der aktuellen Heimanwender-Software ausmachen, verliert der neue Chip jedoch wie erwartet sehr deutlich. In Sachen Leistungsaufnahme sehen die meisten Tests dann noch schlechter aus. So verbraucht ein AMD FX 8350 in etwa so viel wie der direkte Vorgänger AMD FX 8150, bei einigen Tests sogar noch geringfügig mehr. So wurde dank der um circa fünfzehn Prozent gesteigerten Rechenleistung zwar die Energieeffizienz geringfügig verbessert, Intels "Ivy Bridge"-Prozessoren sind allerdings deutlich sparsamer. Das geht sogar so weit, dass die verwendeten Testplattformen mit Intel-Prozessor oft nur halb so viel Energie wie die AMD-Plattform konsumieren.
Insgesamt hat sich der Abstand von AMD auf den Hauptkonkkurenten Intel mit den neuen FX-Prozessoren wohl sogar vergrößert. So konnte Intel im selben Zeitraum mit dem Upgrade von "Sandy Bridge" auf "Ivy Bridge" nicht nur die Rechenleistung im vergleichbaren Rahmen steigern, sondern auch die Leistungsaufnahme deutlich senken. Zusätzlich bieten Intels "Ivy Bridge"-Prozessoren noch eine integrierte Grafikeinheit, die dank "Quick Sync"-Technik bei kompatibler Software zum Beispiel Videokonvertierungs-Aufgaben deutlich beschleunigen kann.
Wirklich punkten kann AMD hier nur noch über eine attraktive Preisgestaltung und die Kompatibilität zu vorhandenen Sockel-AM3+- Mainboards. Besitzer eines passenden Mainboards, die eine schwächere CPU besitzen, können ihr System somit relativ preisgünstig beschleunigen. Für eine Neuanschaffung empfiehlt sich ein AMD-System allerdings nur noch im Low-Budget-Bereich, wo eine "Trinity"-APU sowohl ausreichende Rechenleistung als auch eine gute integrierte Grafikeinheit Bieten kann. Ein solches System liefert eine für die meisten Multimedia-, Office- und Gelegenheits-Spieler-Bedürfnisse vollkommen ausreichende Rechenleistung. Im höheren Preisbereich und mit dem Einsatz einer separaten Grafikkarte gibt es allerdings zur Zeit wenige Argumente für die Neuanschaffung eines AMD-Systems. Hier können Intels Starke "Ivy Bridge"-Prozessoren richtig punkten. Diese Situation dürfte sich in absehbarer Zeit auch kaum ändern: so hat AMD nach den zuletzt schlechten Quartalsergebnissen quasi den Abschied aus dem High-End-Desktop und -Laptop-Markt verkündet (gulli:news berichtete)
Text-Quellen: amd
Malte Kremer (g+) am Dienstag, 23.10.2012 12:58 Uhr
Heutzutage ist die Internettelefonie neben Fest- und Mobilnetztelefonie immer gefragter. Per Internet zu kommunizieren ist nicht nur komfortabler und billiger, man ist zudem unabhängig von Tarifen, welche nur eine bestimmte Gesprächszeit günstig ermöglichen. Also wieso nicht auch Internet-Telefonie nutzen?
Lars Sobiraj am 14.05.2013, 13:52 Uhr
Der Petitionsausschuss des Deutschen Bundestags steht seit vielen Jahren den Bürgern und Gruppen für ihre Anliegen offen. Wir haben uns kürzlich mit einem der 80 Mitarbeiter des Hauses unterhalten. Da seit der Gründung nur sehr wenige Gesetzesänderungen durch Petitionen entstanden sind, wollen wir den Sinn dieser Institution hinterfragen. Dies ist vorerst der letzte Teil unserer Interview-Serie.
Lars Sobiraj am 12.05.2013, 12:51 Uhr
Wie ein 73-jährige Japaner beweist, kann man das am häufigsten benutzte Tabellenkalkulationsprogramm Microsoft Excel nicht nur für reguläre Berechnungen einsetzen. Tatsuo Horiuchi erstellt ausnahmslos seine traditionellen Gemälde mit Hilfe dieses Programms. Er arbeitet bereits seit 10 Jahren mit der Software und stellt seine Bilder in diversen Ausstellungen vor.