In dem 148 Seiten starken Bericht des "UN Office on Drugs and Crime" (UNODC) heißt es, Terroristen nutzten soziale Netzwerke wie Twitter und Facebook, aber auch andere Dienste wie YouTube oder Dropbox zur Verbreitung von "Propaganda". "Potentielle Terroristen nutzen hochentwickelte Kommunikations-Technologie, oftmals in Form des Internet, um relativ anonym und mit relativ geringen Kosten ein weltweites Publikum zu erreichen," erklärte UNODC-Sprecher Jurij Fedotow anlässlich der Veröffentlichung des Berichtes.
Laut Bericht ist es für die Ermittlungsbehörden weltweit ein großes Problem, dass "ein international anerkanntes Abkommen über die Speicherung von bei Internet-Providern gesammelten Daten" fehle. In Europa gibt es mit der umstrittenen, aber von der EU vorgeschriebenen Vorratsdatenspeicherung bereits ein derartiges Abkommen. Für die USA und die Mehrheit der anderen UN-Mitgliedsstaaten gilt dies jedoch nicht.
Die Forderungen des UNODC-Berichtes gehen jedoch über die in Europa vorgeschriebene Form der Vorratsdatenspeicherung - die Deutschland derzeit aus verfassungsrechtlichen Gründen nicht umsetzt - hinaus. Nach Ansicht der UNODC wäre es wünschenswert, dass bestimmte Websites - insbesondere die Anbieter von Instant Messaging und Internet-Telefonie (VoIP) - Logs der über den Dienst geführten Gespräche archivieren. In der EU werden dagegen bislang nur reine Verbindungsdaten, keine Inhalte der Kommunikation, gespeichert.
Daneben fordert die UNODC noch weitere Maßnahmen, die bei Bürgerrechtlern und Datenschützern auf wenig Gegenliebe stoßen dürften. So soll für die Nutzung von öffentlichen WLANs demnächst eine Registrierung erforderlich sein.
Bislang handelt es sich bei den von der UNODC als wünschenswert angesehenen Maßnahmen um reine Empfehlungen. Ob und in welchem Umfang diese tatsächlich umgesetzt werden, ist derzeit noch vollkommen ungewiss. Klar ist jedoch: Sollte tatsächlich versucht werden, diese Form der Überwachung in die Tat umzusetzen, wird dies für erhebliche Diskussionen sorgen.
Text-Quellen: CNET News
Annika Kremer (g+) am Montag, 22.10.2012 22:52 Uhr
wo sind die Nachteile und für wen? Dies ist eine Frage, die man erst stellen braucht, wenn die Frage beantwortet ist, wo die Vorteile sind und für wen? :coffee: ...
Wie viele Terroranschläge gab es denn schon? Und wie viele wurden davon über das Internet geplant? Wer etwas fordert, muss auch belegen können! ...
Vielleicht sollte er sich besser informieren. Da wüsste er was im Land falsch läuft und könnte sein Misstrauen ablegen. Aber er weiß es nicht und wird es nie wissen, deswegen ist der Dialog für mich hier mit ihm beendet, weil es nicht viel Sinn mehr machtDu kannst die ...
Selbst wenn das alles stimmen würde was er da erzählt.... wo sind die Nachteile und für wen? Vielleicht sollte er sich besser informieren. Da wüsste er was im Land falsch läuft und könnte sein Misstrauen ablegen. Aber er weiß es nicht und wird es nie wissen, des ...
@Sebelrassler Denk dir was du möchtest, aber so sind die Zeiten heutzutage und das ändert man nicht einfach mal so. Demokratie schaut anders aus, für dich ...
Heutzutage ist die Internettelefonie neben Fest- und Mobilnetztelefonie immer gefragter. Per Internet zu kommunizieren ist nicht nur komfortabler und billiger, man ist zudem unabhängig von Tarifen, welche nur eine bestimmte Gesprächszeit günstig ermöglichen. Also wieso nicht auch Internet-Telefonie nutzen?
Sener Dincer am 14.06.2013, 11:47 Uhr
Bezugnehmend auf die anhaltende Protestbewegung gegen Ministerpräsident Erdogan hat nun auch der StudiVZ-Gründer Ehssan Dariani seine Ansichten offenbart. Via Facebook-Mitteilung teilt er mit, dass möglicherweise die Zeit für einen bewaffneten Kampf gegen die türkische Regierung gekommen sei – und zwar „Stauffenberg-like“.