Gegenüber dem britischen Rundfunk-Sender BBC Radio erklärte Alban, die Drohung der britischen Regierung, die ecuadorianische Botschaft zu stürmen, sei "der größte Fehler", den Großbritannien während ihrer Zeit als Botschafterin dort gemacht habe. "Sie wollten diesem kleinen Land zeigen, dass die Briten noch immer ein Imperium sind und dass wir lernen sollten, während unseres Aufenthalts hier brave Jungs zu sein," so die Diplomatin.
Auch das Verhalten der britischen Polizei stößt offenbar bei den Botschaftsangehörigen auf wenig Gegenliebe. Mitarbeiter erklärten der BBC, die ständige Polizeipräsenz vor der Botschaft sei "einschüchternd". Die Polizisten sind angehalten, Assange bei einem Fluchtversuch festzunehmen. Dies wäre legal, da er mit seiner Flucht in die Botschaft gegen seine Auflagen, unter denen er auf Kaution auf freien Fuß gesetzt wurde, verstoßen hat. Wie ihre Kollegen äußerte sich auch Alban kritisch über das Verhalten der Polizei, nahm die Situation aber mit Humor. Lachend erklärte sie, sie habe sogar einen Polizisten direkt vor dem Fenster ihrer Toilette entdeckt und daraufhin eine andere Toilette benutzen müssen.
Alban berichtete, sie sei von Assanges Asyl-Antrag Mitte Juni vollkommen überrascht gewesen. Primär habe sie sich zu diesem Zeitpunkt über praktische Dinge, wie etwa die Frage, wo sie Bettzeug für den Aktivisten herbekommen solle, Gedanken gemacht, sagte die Botschafterin. Assanges Entscheidung, Ecuador um Asyl zu bitten, war der Auftakt zu andauernden diplomatischen Auseinandersetzungen, in die neben Ecuador und Großbritannien auch Schweden involviert ist und bei denen bis heute keine Lösung in Sicht ist. Ecuador gewährte Assange zwar im August Asyl; da die Briten sich jedoch weigern, dem WikiLeaks-Aktivisten freies Geleit zuzusichern, sitzt dieser nach wie vor in der Botschaft fest.
Text-Quellen: AFP
Annika Kremer (g+) am Sonntag, 21.10.2012 20:07 Uhr
Heutzutage ist die Internettelefonie neben Fest- und Mobilnetztelefonie immer gefragter. Per Internet zu kommunizieren ist nicht nur komfortabler und billiger, man ist zudem unabhängig von Tarifen, welche nur eine bestimmte Gesprächszeit günstig ermöglichen. Also wieso nicht auch Internet-Telefonie nutzen?
Sener Dincer am 14.06.2013, 11:47 Uhr
Bezugnehmend auf die anhaltende Protestbewegung gegen Ministerpräsident Erdogan hat nun auch der StudiVZ-Gründer Ehssan Dariani seine Ansichten offenbart. Via Facebook-Mitteilung teilt er mit, dass möglicherweise die Zeit für einen bewaffneten Kampf gegen die türkische Regierung gekommen sei – und zwar „Stauffenberg-like“.