PC-Markt hat zur Zeit eine Flaute
Der Konzern AMD (Kalifornien), welcher Mikroprozessoren und Chipsätze sowie Grafikchips und „System-on-Chip-Lösungen“ produziert, musste im Zusammenhang mit der Flaute des PC-Marktes herbe Verluste einstecken. Nun hat Rory Read (CEO) Zahlen und Fakten sowie Umstrukturierungspläne präsentiert, die weiteren drohenden Verlusten entgegenwirken sollen. Unter anderem wird eine große Entlassungswelle stattfinden.
Im dritten Quartal dieses Jahres ging der Umsatz des Unternehmens im Vergleich zum Vorjahr um etwa 25 Prozent zurück, betrug in Zahlen ausgedrückt nur noch 1,27 Milliarden Dollar. Die Aktien haben je 0,21 Dollar an Wert verloren, der operative Verlust beträgt 131 Millionen Dollar. Was bedeutet eine Gesamtdifferenz von 31 Prozent nun für den Konzern? Entstanden ist diese durch die sinkende Nachfrage auf dem Markt, welche sich nun noch geringer als erwartet darstellt, und gesunkene Ausnutzung der Backend-Manufaktur-Einrichtungen des Unternehmens. Auch der durchschnittliche Preis für die Produkte ist gesunken. Die geplante Restrukturierung ist dafür gedacht, die finanziellen Resultate zu verbessern und Gewinnschwellen zu erhöhen.
Im vierten Quartal 2012 möchte der Konzern mit der Umstrukturierung beginnen, welche die Einsparung von Arbeitskräften und die Zusammenlegung von Standorten beinhaltet. Man erwartet sich davon noch im Quartal operative Ersparnisse im Rahmen von 20 Millionen Dollar, besonders was die Ausgaben hier betrifft, und schließlich 190 Millionen im Jahr 2013. Einen großen Faktor machen in diesem Punkt Kündigungen aus, etwa 15 Prozent der Belegschaft auf der ganzen Welt sind davon betroffen – es geht hierbei um etwa 1700 Arbeiter. AMD will zudem ein anderes Unternehmensmodell einrichten, um den vierteljährlichen operativen Gewinn auszugleichen. Ziel ist es, die Vorgaben bis zum dritten Quartal nächsten Jahres zu erreichen. Die Umstrukturierung sei entscheidend dafür, AMD im Wettbewerb angemessener zu positionieren und die finanziellen Erfolge zu verbessern, so Read. Es sei ihm bewusst, dass die Einsparung von Arbeitskräften ein schwieriges Unterfangen sei, dass diese jedoch ein notwendiger Schritt sei, um auf einem Markt, welcher sich möglicherweise erholen werde, bestehen zu können. Man müsse auch auf Produkte jenseits des traditionellen Computermarkts setzen, um zu wachsen.
AMD legt diese Sachverhalte dar, weist sie jedoch ausdrücklich als Momentaufnahme aus, das bedeutet, dass die Dinge sich zum aktuellen Zeitpunkt auf diese Art verhalten, man jedoch nur grob abschätzen könne, wie die weitere Entwicklung aussieht. Sowohl das Verhalten der Konkurrenz als auch die allgemeine Marktentwicklung seien nicht vorhersehbar, weshalb auch Investoren sich einer möglichen Änderung der Strategie des Konzerns bewusst sein müssten.
Bild-Quellen: mykoto@deviantart.com
Text-Quellen: hardwareluxx amd heise wikipedia
Joan Z. am Freitag, 19.10.2012 11:58 Uhr
Soso, armes AMD macht Verluste, weil alle Tablets nutzen :rolleyes: Komisch, Intel muckt da nicht rum :unknown: Komisch dann ist die Talfahrt der Intel Aktie und die verkündete Gewinnwarnung wohl nur ein Spaß. Intel ist logischerweise breiter aufgestellt und im gege ...
Soso, armes AMD macht Verluste, weil alle Tablets nutzen :rolleyes: Komisch, Intel muckt da nicht rum :unknown: Wie wärs denn liebes AMD, wenn ihr mal wieder was gescheites bauen würdet? Dann klappts auch mitm Umsatz. ...
Sehe ich das also richtig, die Gewinne werden immer noch erziehlt, die Steigerung derer ist jedoch nicht mehr so hoch wie gewünscht? Ich hoffe sehr, dass diese Kapitalismusblase sehr bald platz und wir vor der größten Depression der Menschheitsgeschichte stehen werden, Weltkrieg und alles was dazuge ...
Sofern das jetzt 1.700 Manager gewesen wären, wäre die Kostenersparnis durchaus zu begrüßen gewesen. Aber vermutlich hat von denen niemand seinen Sessel räumen müssen. ...
Da gibts nach über 10 Jahren mal ein Jahr wo kein Wachstum mehr statt findet und schon drehen die Manager/Investoren am Rad.. ist ja typisch. Ist doch klar das der PC Markt irgendwann gesättigt ist. Mittlerweile ist es auch so das Firmen und Office Anwender nicht mehr alle 2 Jahre einen neuen PC bra ...
Heutzutage ist die Internettelefonie neben Fest- und Mobilnetztelefonie immer gefragter. Per Internet zu kommunizieren ist nicht nur komfortabler und billiger, man ist zudem unabhängig von Tarifen, welche nur eine bestimmte Gesprächszeit günstig ermöglichen. Also wieso nicht auch Internet-Telefonie nutzen?
Lars Sobiraj am 14.05.2013, 13:52 Uhr
Der Petitionsausschuss des Deutschen Bundestags steht seit vielen Jahren den Bürgern und Gruppen für ihre Anliegen offen. Wir haben uns kürzlich mit einem der 80 Mitarbeiter des Hauses unterhalten. Da seit der Gründung nur sehr wenige Gesetzesänderungen durch Petitionen entstanden sind, wollen wir den Sinn dieser Institution hinterfragen. Dies ist vorerst der letzte Teil unserer Interview-Serie.
Lars Sobiraj am 12.05.2013, 12:51 Uhr
Wie ein 73-jährige Japaner beweist, kann man das am häufigsten benutzte Tabellenkalkulationsprogramm Microsoft Excel nicht nur für reguläre Berechnungen einsetzen. Tatsuo Horiuchi erstellt ausnahmslos seine traditionellen Gemälde mit Hilfe dieses Programms. Er arbeitet bereits seit 10 Jahren mit der Software und stellt seine Bilder in diversen Ausstellungen vor.