Energiesparen allein reicht nicht
Die EU führt schärfere Richtlinien für Energie verbrauchende Produkte ein, „um die vereinbarten Klimaschutzziele zu erreichen“. Es geht hier um Alltagsgegenstände von der Glühbirne bis zum Computer. In manchen Fällen kann es sein, dass ein Produkt gar nicht mehr verkauft werden darf, anderswo werden „bloß Grenzwerte eingezogen“, die dann in künftigen Produktionslinien eingehalten werden müssen. Es gibt eine „Ökodesign-Richtlinie für Desktop-Computer, Notebooks und Server“, welche derzeit erweitert wird und sich an den Möglichkeiten der zurzeit im Werden begriffenen Energy Star 6.0-Generation orientiert.
Eine Pressemitteilung vom 12.7. dieses Jahres, die sich mit Energieeffizienz befasst, gibt einen Einblick in die Idee hinter der Richtlinie. Die neue Richtlinie, so die Meldung, verankert das Ziel der 20-prozentigen Steigerung der Energieeffizienz im Gesetz und ordnet Maßnahmen an, die zur Erreichung dieser Zielsetzung bis 2020 notwendig sind. Um die Vorgabe zu erreichen, darf das Denken nicht bei Energiesparen und Klimawandel stehenbleiben, es muss vielmehr in weiteren ökonomischen Maßstäben gedacht werden. Es gehe schließlich um ökonomische Aktivität und um die Schaffung von Millionen Arbeitsplätzen, während gleichzeitig geschäftliche und private Stromrechnungen sinken und die Abhängigkeit von Importstrom verringert werden könnten.
Neben anderen Maßnahmen wie beispielsweise der Restaurierung von Gebäuden und Optimierung von Heiz- und Kühlanlagen wird in dem Papier vor allem auf die Energieeffizienz bei technischen Geräten hingewiesen. Dabei geht es um Programme für Dienstleistungen, die gewährleisten sollen, dass Energiekonzerne stetig eine Erhöhung der Energieeffizienz erreichen, um schließlich 2020 das Ziel zu erreichen.Es wird von Energiekontrollen durch ausgewiesene Experten gesprochen, welchen sich alle großen Unternehmen unterziehen müssten, und davon, dass die Abrechnung von Energiekosten transparent und dem tatsächlichen Energieverbrauch entsprechend zu erfolgen habe. Die Richtlinie hat Einfluss auf die nationale Gesetzgebung, wobei es sich mit den Kriterien des Energy Star Modells so verhält, dass der Jahresverbrauch eines Computers auf ein Jahr hochgerechnet wird. Ins Konzept einbezogen werden auch Grafikkarten. Zunächst gibt es noch Ausnahmeregelungen „für besonders fett bestückte Maschinen mit mindestens sechs CPU-Cores und 16 GByte RAM“, diese sollen jedoch im Lauf der Zeit abgebaut werden. Weiterhin möglich sein werden „Zuschläge für mehr RAM, zusätzliche Festplatten und Steckkarten“.
Bild-Quellen: onesadlittleboy@deviantart.com
Text-Quellen: heise
Joan Z. am Donnerstag, 18.10.2012 14:06 Uhr
warum werden nur grenzwerte festgelegt, statt zu sagen wie effizient ein produkt sein muss.? es wäre doch viel einfacher zu sagen ein PC der 100 Watt aufnimmt, darf nur 50 Watt in Wärme umwandeln... dann würde nämlich die Effektivität gesteigert und nicht die Sparsamkeit. w ...
Na, das ist dann zu kurz gedacht. Die Effiktivität wird sich dann von selbst regulieren bzw. wird dann vom Markt reguliert werden wenn man nur Grenzwerte festlegt. Denn wenn du ne Grenze setzt werden die Firmen natürlich trotzdem im Wettbewerb zueinander stehen was die Effektivität des Gerätes im ...
warum werden nur grenzwerte festgelegt, statt zu sagen wie effizient ein produkt sein muss.? es wäre doch viel einfacher zu sagen ein PC der 100 Watt aufnimmt, darf nur 50 Watt in Wärme umwandeln... dann würde nämlich die Effektivität gesteigert und nicht die Sparsamkeit. was nützt mir der sparsamst ...
Schärfere EU-Richtlinien für stromverbrauchende Endgeräte sind im Kommen. Was für die Industrie eine Herausforderung ist, ist für Umweltschützer und jene, die ressourcenbewusst leben möchten, ein großer Schritt in Richtung Nachhaltigkeit. Grenzwerte werden gesetzt, Zielvorgaben gemacht und auch Stro ...
Heutzutage ist die Internettelefonie neben Fest- und Mobilnetztelefonie immer gefragter. Per Internet zu kommunizieren ist nicht nur komfortabler und billiger, man ist zudem unabhängig von Tarifen, welche nur eine bestimmte Gesprächszeit günstig ermöglichen. Also wieso nicht auch Internet-Telefonie nutzen?
Sener Dincer am 14.06.2013, 11:47 Uhr
Bezugnehmend auf die anhaltende Protestbewegung gegen Ministerpräsident Erdogan hat nun auch der StudiVZ-Gründer Ehssan Dariani seine Ansichten offenbart. Via Facebook-Mitteilung teilt er mit, dass möglicherweise die Zeit für einen bewaffneten Kampf gegen die türkische Regierung gekommen sei – und zwar „Stauffenberg-like“.