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16. März 2008
2000 Menschen demonstrierten in Köln "Für ein Morgen in Freiheit"Die Organisatoren der gestrigen Demonstration "Für ein Morgen in Freiheit" in Köln werteten ihre Veranstaltung mit rund 2000 Teilnehmern als einen Erfolg. Ein bunter und kreativer Demozug sammelte sich zu Beginn der Veranstaltung auf dem Roncalli-Platz unter dem Kölner Dom. Ein Wald von Transparenten und Plakaten erfüllte den Platz, als sich der Zug zu einem Rundkurs durch die Innenstadt in Bewegung setzte, gefolgt von einer bunten Clownsabteilung. Die Kundgebung richtete sich gegen die zunehmende anlaßunabhängige Überwachung aller Lebensbereiche im Zuge von Vorratsdatenspeicherung, Reisedatenspeicherung, Videoüberwachung, Kennzeichenfahndung und Online-Durchsuchung. Die anlaßlose Überwachung bis in den letzten Winkel der Privatsphäre hinein ist aber nur ein Aspekt des aktuellen Trends der Politiker. "Der andere Aspekt ist die zunehmende Aufweichung der Trennung zwischen Geheimdiensten und Polizei, beispielsweise im Rahmen des anstehenden neuen BKA-Gesetzes", so Ricardo Cristof Remmert-Fontes vom AK Vorratsdatenspeicherung. Kritisch äußerte man sich auch bezüglich der engen Zusammenarbeit des BKA und der Landeskriminalämter mit den Verfassungsschutzämtern, dem BND und dem MAD im Rahmen des "Gemeinsame-Dateien-Gesetzes" im "Gemeinsamen Terrorismusabwehr-Zentrum" (GTAZ) in Berlin-Treptow. Um vor dieser Vielzahl an Maßnahmen und die zunehmende Aufweichung des Rechtsstaates zu warnen, wollen zahlreiche Organisationen im Laufe des Jahres erneut zu einer Kundgebungen aufrufen. Das Foto wurde dem Wiki des AK Vorrat entnommen. Ein PDF-Dokument des geplanten BKA-Gesetzes kann man hier einsehen. Verwandte News
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