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05. Juni 2005
200 schwedische Filesharer bei der Polizei angezeigt1000 Schweden zeigen wiederum Antipiraterieorganisation wegen Datenschutzverletzung an Die schwedischen Piraterieverfolger von Antipiratbyran (APB) hatten sich schon in der Vergangenheit mit ihren Methoden nicht mit Ruhm bekleckert, und auch ihre jüngste Aktion könnte sich als erneuter datenschutztechnischer Schuss nach hinten herausstellen: der Antipiraterieverband zeigte 200 Tauschbörsenuser bei der Polizei an und ließ 400.000 Warnbriefe an weitere User verschicken. Daraufhin meldeten 1000 User den Verband bei den Datenschutzbehörden, da von APB unrechtmäßig ihre persönlichen Daten gesammelt wurden. Dies meldet die schwedische Zeitung The Local. Die 200 Anzeigen, die nun die schwedische Polizei von Wichtigerem abhalten werden, seien eine Reaktion auf den Widerstand der Datenschützer: anstelle die eigene Datenbank von Filesharern weiter für direkte Anschreiben zu nutzen, sei man dazu übergegangen, die Fälle direkt der Polizei zu melden. Damit werde man fortfahren, bis vom schwedischen Data Inspection Board eine Entscheidung gefallen ist darüber, ob die Pflege und Nutzung der Userdatenbank durch APB rechtens sei. Verwandte News
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