Malaria übertragende Stechmücke
Die Epidemiologin der Harvard School for Public Health, Caroline Buckee überprüfte im Rahmen einer Studie die Realisierbarkeit der medizinischen Pläne der Regierung Kenias. Diese plant unter anderem in den nächsten vier Jahren, die Krankheit Malaria endgültig aus dem Land zu verbannen.
Im Rahmen der Forschungsarbeit nutzte Buckee mit ihren Kollegen vor allen Dingen die Daten der Mobiltelefone von knapp 15 Millionen Kenianern. Von Juni 2008 bis Juni 2009 wurden die anonymisierten Mobilfunkdaten der Freiwilligen aufgezeichnet und entsprechend festgestellt, in welche Regionen des Landes große Teile der Bevölkerung reisen. Denn nach Auffassung der Forscher entstehe Malaria vor allem dort, wo Menschen aus verschiedenen Herkunftsgegenden aufeinandertreffen. Das nun aus dieser Erkenntnis entstandene Malaria Atlas Project konnte folglich eine Karte erstellen, auf denen besonders kritische Gebiete markiert sind. Unter Zuhilfenahme aktueller Handydaten können auch künftige Hotspots diagnostiziert werden, um entsprechende Medikamente an die betroffenen Bevölkerungsteile zu liefern und öffentliche Warnungen zu publizieren.
Künftig plant man zudem, Nutzer von Smartphones bei ihren Präventivmaßnahmen zu unterstützen. Beim Betreten eines kritischen Gebietes könnte mittels einer entsprechenden Applikation beispielsweise angezeigt werden, dass ein Moskito-Netz nötig ist. Auch die mobile Veröffentlichung von Details zur nächstgelegenen Bezugstelle, für Notfall- oder Vorbeugemedikamente sind denkbar.
In Kambodscha ist eine ähnliche Technik bereits seit Längerem im Einsatz. Via App melden Betroffene neue ihnen bekannte Malaria-Fälle, damit Entstehungsherde bereits frühzeitig erkannt werden können.
Ob das Ziel von Kenias Regierung, Malaria bis 2017 auszurotten, erreicht wird, muss abgewartet werden. Allerdings weisen die stetig sinkenden internationalen Infektionszahlen in eine positive Richtung.
Bild-Quellen: wikipedia
Text-Quellen: futurezone
Julian Wolf (g+) am Montag, 15.10.2012 20:15 Uhr
bessere hygienische Verhältnise und einfachste Präventivmaßnahmen (flächendeckend) würden da schon Wunder bewirken. Weil ja jeder weiss, daß Hygiene gegen Mücken hilft. :m) ...
ach so ein scheiß gelabber .... bessere hygienische Verhältnise und einfachste Präventivmaßnahmen (flächendeckend) würden da schon Wunder bewirken. ...
1) Warum nicht? Wäre das tragisch? Wenn's der Gesellschaft doch nützt. 2) Mach das denen klar, die nach Funkzellen-Rasterfahndung und Vorratsdatenspeicherung schreien. ...
1) Deine Geeks haben die Daten gar nicht. 2) Da wäre es Erfolgsversprechender hinter jemanden herzufahren,als bei der Auflösung irgendwelche Verdächtigungen zu erzeugen, und das mit einigem Rechenaufwand. ...
Bei echter Anonymisierung vor Weitergabe der Daten aber nicht tragisch. Bis jemand wie oben beschrieben deanonymisiert wird. Die Brisanz bleibt im Bewegungsprofil selbst. ...
Heutzutage ist die Internettelefonie neben Fest- und Mobilnetztelefonie immer gefragter. Per Internet zu kommunizieren ist nicht nur komfortabler und billiger, man ist zudem unabhängig von Tarifen, welche nur eine bestimmte Gesprächszeit günstig ermöglichen. Also wieso nicht auch Internet-Telefonie nutzen?
Lars Sobiraj am 14.05.2013, 13:52 Uhr
Der Petitionsausschuss des Deutschen Bundestags steht seit vielen Jahren den Bürgern und Gruppen für ihre Anliegen offen. Wir haben uns kürzlich mit einem der 80 Mitarbeiter des Hauses unterhalten. Da seit der Gründung nur sehr wenige Gesetzesänderungen durch Petitionen entstanden sind, wollen wir den Sinn dieser Institution hinterfragen. Dies ist vorerst der letzte Teil unserer Interview-Serie.
Lars Sobiraj am 12.05.2013, 12:51 Uhr
Wie ein 73-jährige Japaner beweist, kann man das am häufigsten benutzte Tabellenkalkulationsprogramm Microsoft Excel nicht nur für reguläre Berechnungen einsetzen. Tatsuo Horiuchi erstellt ausnahmslos seine traditionellen Gemälde mit Hilfe dieses Programms. Er arbeitet bereits seit 10 Jahren mit der Software und stellt seine Bilder in diversen Ausstellungen vor.