Während der Besetzung hatte es immer wieder Konflikte zwischen Occupy-Aktivisten und den Verantwortlichen der St Paul's Cathedral gegeben. Immer wieder wurde den Aktivisten vorgeworfen, die normalen Aktivitäten der Gemeinde zu stören, bis die Kirche schließlich vor Gericht die Räumung des Camps erwirkte.
Die Kirche hatte den Aktivisten angeboten, bei der Andacht ein Gebet zu sprechen. Dieses wahrscheinlich als versöhnliche Geste gemeinte Angebot wurde von den Aktivistinnen jedoch in anderer Form umgesetzt als erwartet. Nachdem die Aktivistin Tanya Paton ihr Gebet gesprochen hatte, standen sie und ihre drei Mitstreiterinnen auf und ketteten sich an der Kanzel fest.
Die Demonstrantinnen warfen den Kirchen-Verantwortlichen vor, mit den Banken gemeinsame Sache zu machen und nicht genug zu tun, um den Armen zu helfen. "Im Kampf um wirtschaftliche Gerechtigkeit hat Jesus die Geldwechsler aus dem Tempel geworfen, aber ihr habt sie eingeladen und stattdessen uns herausgeworfen," rief die Aktivistin Alison Playford. Durch ihren Einsatz gegen das Occupy-Camp habe die Kirche geholfen, "Ungerechtigkeit und Ungleichheit aufrecht zu erhalten".
Die Aktivistinnen machten zunächst keine Anstalten, die Kirche zu verlassen. Die Kirchenverantwortlichen nahmen dies mit Humor; Pfarrer David Ison erklärte kurz nach der Aktion, er habe nun "ein gefesseltes Publikum". Er bot den Demonstrantinnen an, nach dem Gottesdienst mit ihnen zu diskutieren, kritisierte aber gleichzeitig ihre Methoden, die einen Dialog seiner Meinung nach erschweren. Der Londoner Polizei, die kurz nach dem Vorfall in der Kirche erschien, wurde mitgeteilt, die Kirche habe keine Probleme damit, dass die Aktivistinnen vor Ort bleiben würden.
Parallel demonstrierte eine andere Gruppe von Aktivisten vor der Kirche. Auf einem Transparent forderten sie ebenfalls: "Werft die Geldwechsler aus dem Tempel!"
Gegen zehn Uhr abends schnitten die Aktivistinnen sich los und verließen die Kirche, nachdem doch noch die Polizei erschien und ihnen mit Festnahme drohte.
Text-Quellen: The Guardian
Annika Kremer (g+) am Montag, 15.10.2012 12:52 Uhr
Sorry, Ironie-Tag vergessen. Ah, dann ists klar. ...
Sorry, Ironie-Tag vergessen. Pussy Riot, sagt dir was? ...
Ab ins Arbeitslager mit dem Pack Wieso nicht gleich ins Konzentrationslager, damit sie etwas Konzentration lernen? Oder wars einfach nur ein hirnloser Spruch von dir? ...
Ab ins Arbeitslager mit dem Pack! ...
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Heutzutage ist die Internettelefonie neben Fest- und Mobilnetztelefonie immer gefragter. Per Internet zu kommunizieren ist nicht nur komfortabler und billiger, man ist zudem unabhängig von Tarifen, welche nur eine bestimmte Gesprächszeit günstig ermöglichen. Also wieso nicht auch Internet-Telefonie nutzen?
Sener Dincer am 14.06.2013, 11:47 Uhr
Bezugnehmend auf die anhaltende Protestbewegung gegen Ministerpräsident Erdogan hat nun auch der StudiVZ-Gründer Ehssan Dariani seine Ansichten offenbart. Via Facebook-Mitteilung teilt er mit, dass möglicherweise die Zeit für einen bewaffneten Kampf gegen die türkische Regierung gekommen sei – und zwar „Stauffenberg-like“.