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Google zahlt 60.000 Dollar für kritische Chrome-Lücke

Chrome (Logo)

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Erneut gelang es einem anonymen Hacker, Googles Internetbrowser Chrome im Rahmen eines öffentlichen Wettbewerbs zu kompromittieren. Der IT-Experte mit dem Pseudonym Pinkie Pie konnte sich auf dem „Hack in the Box-Treffen“ ein Preisgeld in Höhe von 60.000 US-Dollar sichern. Google zeigte sich dankbar für die Arbeit der Teilnehmer und schloss die ausgenutzten Sicherheitslücken.

Das Softwareunternehmen Google versucht schon seit Längerem durch finanzielle Entschädigungen, der Veröffentlichung kritischer Sicherheitslücken entgegenzuwirken. Findigen IT-Experten wird im Rahmen mehrerer Aktionen die Möglichkeit geboten, Bugs gegen Bezahlung direkt an die Firma zu verkaufen. So soll die Wahrscheinlichkeit verringert werden, dass ernste Softwarefehler von den falschen Personen ausgenutzt werden.

Auf der jüngst abgehaltenen Hacker-Messe „Hack in the Box 2012“ in Kuala Lumpur gelang es nun als Einzigem dem Teilnehmer „Pinkie Pie“, Googles Internetbrowser Chrome zu überlisten. Bereits beim vorausgegangenen „Pwnium“-Wettbewerb im Februar konnte der Unbekannte die weltweit genutzte Software kompromittieren. Nach offiziellen Informationen brach der Hacker durch die Manipulation eines SVG-Bildes und der Verwendung eines weiteren Exploits aus der Sandbox des Programms aus. Da er bei dem Angriff lediglich Bugs ausnutzte, die Google selbst zu verschulden hatte, kam ihm so das maximale Einzelpreisgeld in Höhe von 60.000 US-Dollar zu.

Ingesamt schrieb Google für Pwnium sogar eine ganze Million Dollar aus. Allerdings blieb Pinkie Pie der Einzige, der den Browser kompromittieren konnte. Dem Experten kam sein virtueller Einbruch beim jüngsten Wettbewerb sogar verhältnismäßig einfach vor. Bei seinem letzten erfolgreichen Versuch, Chrome zu überlisten, musste er letztendlich sechs verschiedene Exploits zur gleichen Zeit ausnutzen.

Mittlerweile sind alle relevanten Sicherheitslücken beseitigt. Wer sich hinter dem Pseudonym Pinkie Pie verbirgt, wurde bislang nicht bekanntgemacht.

Bild-Quellen: macnotes

Text-Quellen: chromium

Julian Wolf (g+) am Samstag, 13.10.2012 15:39 Uhr

Tags: bugfix sicherheitslücke google chrome

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6 Reaktionen zu dieser Nachricht
  • Grailknight am 20.10.2012 16:59:02

    nichts anderes von google gewohnt, finde ich super, genau so wie googles summer of code. Soll doch google meine Daten für Werbung u.s.w Sammeln. War für mich bisher immer ein guter Deal. (Blender, Gimp, Chrome und weitere Projekte) was haben den Gimp und Blender ...

  • TheOnlyOne6520 am 14.10.2012 00:22:16

    Bei "Pinkie Pie" handelt es sich wahrscheinlich um einen Chrome-Entwickler, der sein Gehalt etwas aufbessern möchte :D Ich glaub das wäre zu auffällig, den mit Sicherheit wird man sich die Bugs genau anschauen die da zum Exploit geführt haben und den Entwicklern zumi ...

  • Cybride am 13.10.2012 23:11:36

    Bei "Pinkie Pie" handelt es sich wahrscheinlich um einen Chrome-Entwickler, der sein Gehalt etwas aufbessern möchte :D ...

  • IceKillFX57 am 13.10.2012 19:34:32

    nichts anderes von google gewohnt, finde ich super, genau so wie googles summer of code. Soll doch google meine Daten für Werbung u.s.w Sammeln. War für mich bisher immer ein guter Deal. (Blender, Gimp, Chrome und weitere Projekte) ...

  • chunic am 13.10.2012 19:01:03

    Da wird man ja richtig angestiftet zu hacken .... Ist doch hervorragend... eine Win-Win Situation, die Hacker können ihrem Hobby ungestört nachgehen, bekommen den Fame und verdienen völlig legal Geld. Google haut im Ernstfall eine lapidare Million raus, stellt damit s ...

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